Forum: Wirtschaft
Young-Money-Blog: Mit 45 aufhören zu arbeiten? So könnte der Ausstieg klappen
Getty Images

Seite 1 von 12
agztse 03.07.2018, 13:07
1.

Ja, Marie die Überfliegerin und Paul der nicht ganz so Ergeizige. Der Spiegel und sein täglicher Sexismus.

Beitrag melden
andibaer 03.07.2018, 13:10
2. Rechnen ...

... muss man können als Aussteiger. Aber auch um diesen Artikel zu schreiben:
"Sowohl Paul als auch Marie haben das Ziel mit 45 aufhören zu arbeiten und von da an bis zu ihrem theoretisch angenommenen Tod im Alter von 95 Jahren von ihrem Erspartem zu leben, also insgesamt über eine Dauer von 45 Jahren."
Also wollen sie entweder nur 90 werden (45 + 45) oder sie wollen 50 Jahre davon leben. An solchen Kleinigkeiten kann der Ausstieg dann scheitern ...

Beitrag melden
samuel.cohnle 03.07.2018, 13:18
3. Das haben viele schon um 2000 vorgeführt.

Mit 45 zu alt und ab in die Arbeitslosigkeit. Das neue Jahrtausend fing für die schon "gut" an. Der Manchesterkapitalismus war zurückgekehrt. Die SPD stellten die bereitwilligen Dienstboten der "Heuschrecken". In ihrem Bemühen, alles auszurotten, was gut war in diesem Lande.

Beitrag melden
upalatus 03.07.2018, 13:21
4.

Warum so kompliziert? Beide sollten sich einen dicken Ehepartnerfisch an Land ziehen; bei dem sozialen Umfeld wohl kein Problem.

Beitrag melden
h.patrick 03.07.2018, 13:23
5. Normalverdiener?

Mag sein das für die mittelschicht 2000€ plus im monat normal ist für meine kollegen und mich inner Arbeiterschicht ist das utopisch. bin 27 und bekomme 1200 netto da kann ich net von 1500 leben und noch was zurück legen.....

Beitrag melden
Crom 03.07.2018, 13:24
6.

Das Konstrukt baut darauf auf, dass das angesparte Kapital wertbeständig bleibt. Aktuell liegen die Zinsen allerdings unter der Inflation und Vater Staat hält dennoch kräftig die Hand auf. Das führt dazu, dass in 45 Jahren, das eigene Kapital wahrscheinlich nur noch ein Bruchteil wert sein wird. Andere ökonomischen Unwegbarkeiten sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wenn man nach zehn Jahren dann plötzlich merkt, man muss doch wieder arbeiten, war's das. Wenn man schon kürzer treten will, sollte man sich Modelle mit Teilzeit oder Sabbatical dazwischen wählen.

Beitrag melden
matschi 03.07.2018, 13:28
7.

1. Wer ein Spitzenexamen als Juristin hat, wird in 99 % der Fälle auch das 2. Staatsexamen machen. Sind beide Examina im Prädikatsbereich, wäre ein Einstiegsgehalt von 50.000 EUR in der Großkanzlei lächerlich niedrig. Selbst wenn es ein Nettowert wäre, wäre das noch zu niedrig.

2. Sollen das ~ 2100 Euro in heutigen oder zukünftigen Werten sein? Nur weil man davon heute davon ganz ok leben kann, kann ich das ja dank der Preisentwicklung sicher nicht mehr in Zukunft.

Beitrag melden
raoul2 03.07.2018, 13:28
8. Und nicht vergessen:

Eine (sehr) gute Berufsunfähigkeits-Versicherung muß immer zur Absicherung dabei sein. Je früher und höher abgeschlossen, umso besser. Aber natürlich nur, wenn es im Fall der Fälle keine Verweisungsmöglichkeit für das Versicherungsunternehmen gibt.

Beitrag melden
urbanism 03.07.2018, 13:31
9. soweit die Theorie

soweit die Theorie, Schade dass die Praxis meistens anders aussieht. Vor allem ist das hier etwa eine verdeckte Werbung für Aktiengeschäfte bei dem jeweiligen Institut seines Vertrauens? Recht Fragwürdig dieser Artikel!

Beitrag melden
Seite 1 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!