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Young-Money-Blog: Mit 45 aufhören zu arbeiten? So könnte der Ausstieg klappen
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postmaterialist2011 03.07.2018, 14:17
40. Selten so einen Blödsinn gelesen.

Zitat von lathea
.....sie sich zuallererst eine kleine Eigentumswohnung kaufen. Und wenn diese abgezahlt ist (dauert bei guter Finanzierung mit Sondertilgungen heute ca.10-15 Jahre), etwas Geld ansparen und eine 2te Eigentumswohnung kaufen, dem Haus- & Grundbeditzerverein beitreten und sich mit dem Vermieterrecht vertraut machen. Die Finanzierung der 2ten Eigentumswohnung dauert ......
Eine "kleine" Eigentumswohnung hier in Berlin kostet so 200.000 bis 250.000 € , die ist in der Tat in 15 Jahren abbezahlt. Partner oder Famiilie darf man in der 1-Zimmerwohnung dann aber keine haben. Gleichzeitig Geld ansparen um sich eine zweite zu kaufen geht bei der schnellen Abzahlung zudem kaum, auch ist diese niemals in 5 bis 10 Jahren abbezahlt. Rest ist auch "Geschichten aus dem Paulanergarten", bzw. gut geerbt. Für den Normalbürger alles ungeeignet und absoluter Blödsinn. Ich habe übrigens Wirtschaftswissenschaften studiert und kann definitiv rechnen.

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Berliner42 03.07.2018, 14:17
41.

Zitat von so-long
Der Traum wird auf Kosten der Allgemeinheit realisiert: wer zahlt Krankenversicherung und Pflegebeiträge???
Die beiden selber. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

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Bob Hund 03.07.2018, 14:20
42.

Zitat von so-long
Der Traum wird auf Kosten der Allgemeinheit realisiert: wer zahlt Krankenversicherung und Pflegebeiträge??? Das sollen die dummen anderen tun.
Steht doch da. In der Privatierphase muss man die KK Beiträge selbst aus der eigenen Tasche bezahlen.
Genauso übrigens, wenn sie nach dem Studium nicht gleich einen Job bekommen und keinen Anspruch auf Hartz IV oder Arbeitslosengeld haben. Sind zur Zeit 142€ pro Monat.
Die gutverdienende Frau hat dann aber während der Ansparphase, in der sie wohl kaum krank war aber auch sicherlich den Höchstsatz von 646€ pro Monat bezahlt. In den 20 Jahren dann also so Pi+Daumen 155.040€.
In den Privatierjahren kommen dann nochmal 34.080€ an Beiträgen dazu und dann nochmal die Beträge der Rentenzeit.
Wird wohl so 200.000-210.000€ sein, die an die KK gehen.

Kann man jetzt drüber streiten, ob das ausreicht, seine eigenen Krankheitskosten abgegolten zu haben.
Insgesamt könnte man sich auch fragen, ob dieses Leben am Existenzminimum toll ist und ob man sich die Ansparphase nicht gleich spart und auf HartzIV setzt. Die Gesundheitsleistungen sind schon mal die gleichen, egal ob man 200.000€ in das System buttert oder von vornherein die Füße hochlegt.

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HevoHo 03.07.2018, 14:27
43. Das mittlere Einkommen in Deutschland

liegt bei ca. 35000€ im Jahr (Brutto). Spiegel wählt einen "Überflieger" mit 50000-100000€ Einkommen (also im Schnitt etwas über das doppelte(!) Medianeinkommen) und einen "wenig Ehrgeizigen" mit einem Einkommen von 40000-60000€ (also immer noch ca. das 1,5 fache(!) des Medianeinkommen). Auch wenn am Anfang des Artikels klar kommuniziert wird dass man ein hohes Einkommen braucht: Wenn man zwei Beispiele nimmt die bereits im Alter von 25 über dem Medianeinkommen liegen und dann mit 45 sogar ein vielfaches davon verdienen ist die Aussagekraft der Beispielrechnung nahezu 0. Bei einem solchen Einkommen muss man nicht sonderlich sparsam sein um sich ein kleines "Vermögen" aufzubauen (2112€ ausgeben und Rest sparen ist ein super Beispiel für ein Land mit Medianeinkomemn von 1600€ netto insgesamt)

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kotzgott 03.07.2018, 14:28
44. und wieder wissen es alle besser

Diese Kommentare wieder ... Kaum schlagen Leute einen anderen Weg ein, sind alle Besserwisser am Start und reden alles schlecht. Warum haben so viele Leute solch eine Angst vor anderen Lebenswegen und anderen Ideen. Lasst die Leute doch machen. Diese Leute verdienen ihr Geld, sie zahlen Steuern und sie werden auch in Zukunft ihre Krankenkassenbeiträge zahlen und auch weiter Steuern zahlen, wenn sie aus dem Arbeitsleben früher als andere aussteigen sollten.
Sparen bedeutet u.a. bewusst konsumieren und nicht radikaler Verzicht. Ich persönlich verfolge einen solchen Plan nicht, weil ich sehr gerne arbeite und die Kinder noch lange nicht aus dem haus sind. Meine Sparquote ist dennoch hoch und ich werde in meinen 60ern in Rente gehen, aber ich werde nicht abhängig von der staatlichen Rente sein. Diversifikation, Disziplin und der Faktor Zeit schlagen fast alles.
Man kann aber auch jedes Risiko scheuen bzw. sich nicht die Arbeit machen Risiken abzuwägen und dann meckern, meckern, meckern ...

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lachina 03.07.2018, 14:32
45. Am meisten müsste ich

ja lachen, wenn Marie und Paul sich die ganze Zeit kasteien und nix gönnen, und dann wenn sie ca. 44 Jahre alt sind, wird das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt.....

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wannewupp 03.07.2018, 14:33
46. Alternative

Die in meinen Augen sinnvollere Alternative ist die wohlüberlegte Auswahl des Berufes. Idealerweise macht der Job nämlich Spaß, so dass man nicht auf den Ruhestand hinarbeitet.
Was mache ich denn mit 45 den ganzen Tag, wenn alle gleichaltrigen Freunde und Bekannte noch voll im Job stehen? Die bis dahin erarbeitete "Rente" reicht ja nicht für große Reisen und für Bustouren mit "echten" Rentnern ist man zu jung.

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scbonner 03.07.2018, 14:33
47. Nett

Das ist ja alles schön gerechnet, aber impliziert ja das Spiegel Leser grundsätzlich nur zur sehr oberen Mittelschicht gehören. Die meisten bekommen keine 1500 nach Steuern raus, eher um 1200 bis 1000 und dann klappt selbst der Ausstieg zur Rente mit 67 nicht wirklich, möchte man nicht schon mit 70 ins Gras beißen. Und von Rücklagen bilden können diese Menschen auch nur träumen.

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h.patrick 03.07.2018, 14:33
48. Esoterik?

Zitat von TTeubner
Sie haben vielleicht nicht die gleichen Vorraussetzungen wie ein besser verdienender, aber jede Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt! Ich habe einen anderen Kommentar geschrieben, wo ich auf einige Autoren verweise. Wenn Sie in Ihre......
wow
Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt!
Wenn Sie in Ihre finanzielle Bildung investieren, wird sich das langfristig für Sie auszahlen! -
Echt jetzt? beide sätze sind für mich einfach nur floskeln. alla hey streng dich an dann klappt es. Die unterschiedliche grundsituation wird komplett ausser acht gelassen
Vielleicht dauert es bei Ihnen länger, als bei dem ein oder anderen, aber wenn interessierts?
Das heißt statt 40 Jahre zu sparen muss ich 80 Jahre lang sparen - ach für wen ist schon zeit wichtig beim thema rente und altersarmut

Sparquote. Die ist dann unabhängig vom Einkommen.
meinen sie das ensthaft?
natürlich 30% bleiben 30%. Aber 30% von 100.000 im jahr oder 30% von 15.000 im Jahr macht einen Unterschied von 30k zu 4,5k also 25,5k. Allein durch sein hohes einkommen spart er also mehr als ein ganzes Jahres gehalt von mir. Nach 10 Jahren konnte er 250k mehr sparen. bei 5% würde ich in 10 jahren 2,25k zinsen cirka bekommen. Er 12,75K. Wieder knapp ein Jahres gehalt.

Fixkosten bleiben übrigens ungefähr gleich wenn er 1000€ miete essen, freizeit etc zahlt, zahle ich knapp das gleiche, vllt 900€ was den gehalts unterschied aber 0 wieder spiegelt

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Sibylle1969 03.07.2018, 14:35
49.

Ich habe mir auch schon mit 27 Jahren vorgenommen, nicht bis 65 zu arbeiten. Ich habe begonnen zu sparen und habe immer knapp 50% meines Nettogehalts sparen können. Bei der Anlage habe ich konsequent auf Aktien und ETFs gesetzt, außerdem habe ich eine vermietete Eigentumswohnung gekauft, die heute deutlich mehr wert ist. Der ursprüngliche Plan, mit 40 finanziell unabhängig zu sein, hat zwar nicht ganz hingehauen, aber ich bin jetzt 48 und nur noch wenige Jahre von meinem Ziel entfernt. Von der Million bin ich nicht mehr so weit weg.

Wichtig ist: man muss gut verdienen und muss seinen Lebensstandard deutlich langsamer steigern als das Einkommen. Aktien und ETFs sind ein Muss. Man muss sich bei Konsumwünschen zurückhalten (Auto, Unterhaltungselektronik, Möbel, Kleidung, Urlaub...). So kann es funktionieren.
Allerdings sind die wenigsten Menschen charakterlich so gestrickt, Verzicht zu üben für eine Belohnung, die erst in 2-3 Jahrzehnten realisiert wird.

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