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Young-Money-Blog: So viel Geld sollten Sie für die Rente zurücklegen
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phantomias3782 10.07.2019, 12:38
1. Früh anfangen

Bin als dualer Student in der Lage monatlich mehr als 500? anzusparen / zu investieren.
Ich investiere bereits seit ich 17 bin in den MSCI world und stehe damit bei meinen Freunden / Familie sehr einsam da. Ich kann nur raten früh anzufangen. Ich kann mir bereits anfangen Gedanken zu machen über erste größere Investitionen nach dem Studium, evtl. eine Eigentumswohnung falls die Preise sich Mal wieder korregieren. Ansonsten kann man weiter in Aktien investieren!

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Crom 10.07.2019, 12:47
2.

Die Rechnung geht von 18 Jahren Rentenbezug aus entsprechend wird Rentenlücke * 12 * 18 gerechnet. Das ist aber falsch! Schließlich wird das Kapital zur Beginn der Rente auch verzinst.

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marthaimschnee 10.07.2019, 12:52
3. funktioniert nur leider an keiner Stelle

Die Rentenlücke für mittlere und hohe Einkommen ist grober Unfug, denn je höher das Einkommen, desto weniger wird davon verkonsumiert. Wenn meine Ausgaben als Gutverdiener aber nur 40% des Einkommens betragen und ich den Rest eh schon spare, dann brauch ich im Alter auch keine 70% dieser Einkünfte, von dem ich einen Großteil ja trotzdem nur sparen würde. Und in die andere Richtung - so ca bei 50% der Bevölkerung - sind selbst die 100 Euro Zusatzbedarf einfach nicht finanzierbar, weil bereits 100% oder gar mehr vom Einkommen für das Bestreiten der Existenz drauf gehen.

Übrigens:
- Aktien sind erfahrungsgemäß dann am wertlosesten, wenn man das Geld ganz dringend braucht
- Entgeltumwandlung durch Betriebsrenten verringern die gesetzlichen Rentenansprüche, da diese das zu versteuernde Einkommen reduzieren (wovon auch die Rentenbeiträge berechnet werden)
- gute Riester-Verträge gibt es nicht, weil bei allen ein horrender Verwaltungsanteil von den Versicherungen einbehalten wird, der in der Regel der Höhe der staatlichen Zuschüsse mindestens entspricht
- wer sich später in der Grundsicherung bewegt, wird für jegliche Zusatzvorsorge bestraft, indem sie ihm eiskalt auf das Existenzminimum angerechnet wird

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oelfinger 10.07.2019, 12:56
4.

"Denn die Rentenversicherung ist durch die Alterung der Gesellschaft unter Druck geraten"? Einer der Hauptgründe ist, daß sich JEDE Regierung schamlos am Rententopf bedient hat. Ich habe 1974 meine Ausbildung begonnen, da lag das Rentenniveau bei ca. 63%. Und wovon Ansparen? Bei der unsicheren Arbeitsmarktlage, gerade für Geringverdiener, einen langfristigen Vertrag abschließen? Oder lieber noch einen Drittjob dafür? Wer garantiert mir, daß mein Angespartes nicht auf die staatliche Rente angerechnet wird?

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Kaptah 10.07.2019, 12:58
5. Finanzamt?

Sind in den Berechnungen auch die Steuern berücksichtigt?
Wenn ich heute einen ETF kaufe, ist es extrem wahrscheinlich,
dass er in 40 Jahren wesentlich mehr wert sein wird, aber den
gesamten Wertzuwachs, auch wenn er zum Teil durch Inflation
verursacht wird, muss ich versteuern, und das hat einen sehr
großen Einfluss auf die Rendite.

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ooda_maddinoo 10.07.2019, 12:59
6. Früh anfangen

Kann ich nur zustimmen. Das sie als Student (egal ob dualstudium) 500 € monatlich beiseite legen können, verdanken sie wohl dem Hotel Mama. Wenn sie mal eine eigene Wohnung haben sollten und das noch im guter Lage, dann sehen wir mal weiter bezüglich monatlich Rücklagen.

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mrmarcelluswallace 10.07.2019, 13:00
7. Realitätsfern

Es wäre schön, wenn solche Berechnungen mehr Praxisnähe an den Tag legen würden.
Wer mit 19 mit Abitur die Schule verlässt, noch ein Jahr Bundeswehr oder Zivi machen musste, 6 Jahre studiert hat (man verliert immer mal ein Semeseter irgendwo) und dann in den Naturwissenschaften tätig ist, wo eine Dissertation (von 3 - 5 Jahren) obligatorisch ist, der beginnt mit 28 bis 30 Jahren erst wirklich Geld zu verdienen. Und dann soll man ab dem ersten Gehalt bereits fast 10% in die Rente stecken? Wie soll es dann jemals auch noch was mit Wohneigentum werden? Unser Steuer- und Sozialabgabensystem ist einfach eine Lachnummer. Das begünstigt nur die ganz unten und die ganz oben, die breite Masse trägt das Gros der Abgabenlast, und dann wundern sich die Unternehmen, dass die meisten keine Lust haben für ein paar Kröten mehr massiv Überstunden zu schieben und die wirklich fähigen Leute in Länder abwandern in denen Leistung auch entsprechend vergütet wird. Schönes Deutschland

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albertwilhelm-s 10.07.2019, 13:04
8.

na ja,ganz nett: 3%Z pa ,,,wo denn bei Tagesgeld???? Aktien int. kann sein. Und dann bei real Geldentwertung immer grösser gleich 3 % ist das dann alles Blödsinn.
Risiko ist immer. Gold ist in the long run..immer wertbeständig. Also kleine Mengen horten,jedes JAhr den Überschuss dort anlegen. 40 Jahre Schlaftablette. Oder Telekom ,fast 5% Rendite steuerfrei. Die gehen nicht unter,aber auch da kommt es zu Kursabbrüchenverkl. Dividende . Also ohne Risiko geht nix.Und wo bitte sollen die Bürger das Geld für Anlagen hernehmen?????? Der Aufsatz ist-wie die Äusserungen vom Merz- eine PR für die Anlageberater und deren EK.

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OompaLoompaOfScience 10.07.2019, 13:13
9. Mein Rentenplan

(1) Eigenheim bezahlen, ist wenn ich 40 bin erledigt. (2) 500 EUR monatlich in ETFs anlegen, seit 5 Jahren dabei. (3) Betriebliche Zusatzrente, seit 7 Jahren. (4) Sobald das Eigenheim bezahlt ist, die monatlichen Zahlungen in Objekte zum vermieten stecken. (5) Keine Yacht und keinen Porsche kaufen.

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