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Young-Money-Blog: So viel Geld sollten Sie für die Rente zurücklegen
Phillip Suddick / Getty Images

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pepe-b 17.07.2019, 11:20
150. @ berndborkowski

Zu Unrecht? Wow, dann laufen Sie mit geschlossenen Augen durch die Welt. Das Rentenniveau meiner Generation wird bei 43% liegen - gerade WEIL es zu wenig Kinder gibt. Auch diese 43% werden natürlich jedes Jahr um die Inflation erhöht. Es sind trotzdem nur 43%. Das reicht hinten und vorne nicht.

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supergrobi123 22.07.2019, 17:38
151. Nicht ganz vollständig!

Zitat von pepe-b
Zu Unrecht? Wow, dann laufen Sie mit geschlossenen Augen durch die Welt. Das Rentenniveau meiner Generation wird bei 43% liegen - gerade WEIL es zu wenig Kinder gibt. Auch diese 43% werden natürlich jedes Jahr um die Inflation erhöht. Es sind trotzdem nur 43%. Das reicht hinten und vorne nicht.
Das Rentenniveau wird so niedrig ausfallen, weil 1) es zu wenige Kinder gibt UND 2) unser von Menschen zu Bismarcks Zeiten ausgedachtes Rentensystem ausschließlich auf der Leistung zukünftiger Kinder basiert, obwohl wir seit vielen Jahrzehnten wissen, dass dieses System in die Hose geht.
Doch statt endlich, endlich dieses Mistsystem, das schon heute derart marode und unfunktional ist, dass rund 100 Milliarden(!!!) Euro an Steuergeldern zugeschossen werden müssen und dennoch zahlreiche Menschen in die Altersarmut führt, endlich von Grundauf zu reformieren, glauben die Jünger diesen Quatschsystems, sie seien bessere Menschen, weil sie es mit (teuren, ressourcenhungrigen) Kindern (und dummerweise zukünftigen Rentenbeziehern) am Leben (oder besser: im Siechtum) halten.

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suchenwi 03.09.2019, 20:05
152. Die berühmten 43%

Zitat von pepe-b
Zu Unrecht? Wow, dann laufen Sie mit geschlossenen Augen durch die Welt. Das Rentenniveau meiner Generation wird bei 43% liegen - gerade WEIL es zu wenig Kinder gibt. Auch diese 43% werden natürlich jedes Jahr um die Inflation erhöht. Es sind trotzdem nur 43%. Das reicht hinten und vorne nicht.
Vor rund 10 Jahren hörte ich die Nachricht im Radio: "das Rentenniveau 2035(?) wird auf 43% sinken."
Mitten im Scheidungsverfahren, und Stellenabbau in der Firma, überlegte ich hin und her und beschloss: ich will versuchen, schon jetzt von 43% meines Netto zu leben, einfach als Vorbereitung auf diese Zukunft.
Brauchte etwas Gewöhnung, aber ging. Das "einfache Leben" ist erlernbar.
Inzwischen bin ich in Rente (46.6% vom letzten Netto), und spare weiter ;^) Hauptrisiko ist halt stationäre Pflegebedürftigkeit, das wird sauteuer...

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Armutsrentner2032 04.09.2019, 14:50
153. Realitätsfremd

Für jeden Mindestlöhner bzw Niedriglöhner klingt das ganze wie hohn!
Die Ursache der geringe gesetzlichen Rente ist auch klar

Zitat: Weil die Geburtenraten gesunken sind und zudem die Lebenserwartung gestiegen ist, leben in Deutschland immer mehr ältere und weniger jüngere Menschen.

Aufgrund dessen würde ich mir wünschen dass mehr Menschen in Deutschland die Politik in Verantwortung nimmt.
Es gibt bezahlbare möglichkeiten die gesetzliche Rente die der Pensionen anzupassen (da liegt das durchschnittliche Pensionsniveau derzeit bei 66,6 Prozent) anstatt den Menschen mit prekären unzuverlässige private Versicherungen alleine zu lassen, und sich somit aus der sozialen Verantwortung herauszustehlen.

Wir leben in einem Land, wo Leistung weit oben steht....nur mittlerweile merkt man, dass man durch Leistung trotzdem im Alter Arm sein wird, weil der Lohn zu niedrig, Vermögensbildung nicht mehr möglich ist, geschweige den sich eine private Altersvorsorge leisten kann....ein Problem welches auch die Mittelschicht erreicht, weil trotz guter Ausbildung immer öfter ein Branchenmindestlohn greift statt Tarifvertrag.

Eine Reform des Rentensystems muss her, weil der Generationenvertrag schon lange ausgedient hat, und immer mehr als ein Betrugssystem wahrgenommen wird.

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