Forum: Wirtschaft
Young-Money-Blog: Warum Immobilien und Gold keine guten Geldanlagen sind
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henry nowakowski 08.10.2018, 14:42
1. Sie haben KEINE Ahnung

Wahrscheinlich empfehlen Sie nur Aktien und Fonds.
Ihre gesamte Sichtweise ist durch Aktienhausse vernebelt.
Der alte Grundsatz 1/4 Geld 1:4 Gold 1/4 Immobilien und 1/4 Aktien war noch immer richtig.
Aber Sie wollen den Leuten etwas verkaufen zB Abonnement Ihrrr Seite.
Und zu Gold
Im Kriegt bekamen Menschen für Gold etwas zu essen und für Aktien ?
Immobilien können sehr wohl eine von Ihnen erfundene Minusrendite haben , wenn Sie die Mieteinnahmen oder die Gewinne durch nicht bezahlte Miete Außer Acht lassen .

Fazit der Autor macht nur Werbung für sich und seine Produkte

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zia-zaruba 08.10.2018, 14:43
2. wer kauft schon etwas,

dessen Wert NUR NOCH sinken kann ? Da nützt es gar nichts zu sagen, mein Grundstück oder mein Gold ist Super viel Wert. KeineR wird es nehmen, sondern abwarten, bis es am Boden ist.

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unpolit 08.10.2018, 14:52
3. Einseitige Darstellung

Wer in Aktien investiert riskiert auch, eine Zeit lang nicht an sein Geld zu kommen, zumindest nicht ohne Verluste.

Sicher macht es wenig Sinn, als junger Einzelkämpfe eine Immobilie (auch noch auf Pump) zu kaufen. Ja, da ist das Risiko zu groß.
Aber: was wäre, wenn sich ein paar Gleichgesinnte zusammen tun, eine Genossenschaft gründen und dann ein MFH erwerben. Und gemeinsam sanieren. Diese Leistung der Planung und Mithilfe (Abbrechen, Schlitze stemmen, Boden verlegen, Tapezieren, etc) rechnen sich (Fachgewerke sind natürlich zu beauftragen) und schaffen Mehrwert. Und ob sich so ein Projekt rechnen kann - eine Garantie gibt es da sicher nicht - das lässt sich aber gut abschätzen. Wir haben viele Gegenden, wo wir prosperierende Wirtschaft und weiterführende Bildungseinrichtungen haben. Mit mindestens stabiler, eher steigender Bevölkerung.
Funktioniert sicher kaum in München, Frankfurt oder Hamburg.
Oder strukturschwachen Bundesländern. Aber da haben die Youngsters auch selten das Problem, Gelder anlegen zu müssen.

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impeerator 08.10.2018, 14:53
4. Unsauberer Vergleich

Wie man bei einer Betrachtung der Rendite von Immobilien die Mieteinnahmen weglassen kann, ist mir ein Rätsel. Woher soll die Rendite denn kommen? Allein durch den Wertzuwachs? Das kann natürlich nix werden, denn auch Immobilien verlieren mit dem Alter an Wert, wenn man nicht ständig wieder Geld reinsteckt, um sie instandzuhalten.
Bei den Aktien werden hingegen die Dividenden mit einbezogen, und deren Rendite wird dann mit Immobilien ohne Mieteinnahmen verglichen. Da ist es doch wirklich sinnvoller, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Merkt der Autor nicht, dass dieser Vergleich Unsinn ist, oder möchte er bewusst die Aktien schöner rechnen? Diese Fragen drängen sich mir beim Lesen des Artikels auf...

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Rincewind 08.10.2018, 14:53
5. Was für eine seltsame Berechnung....

...wo bei Immobilien die Mieteinnahmen nicht mitgerechnet werden!
Das ist ungefähr das Gleiche, wie bei einer Festgeldanlage die Zinsen nicht einzurechen.
Oder bei dem Vergleich mit Aktien dann auch die Dividenden nicht einzurechnen.
Selbstverständlich ist bei einer Immobilie die Rendite negativ, weil das Haus ja auch renoviert werden muss.
Man muss aber die eingesparte oder eingenommene Miete gegenrechnen!

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spmc-127280504831458 08.10.2018, 14:55
6. Ich würde mal sagen,

dass Bitcoin in keinem Portfolio fehlen darf. Deflationär und kaum Korrelation zu anderen Assets.

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wut62 08.10.2018, 14:56
7. Ja, was denn?

Welche Geldanlage ist denn nun für den Normalbürger richtig? Antwort: Keine! Wer es noch nicht gemerkt hat, die Vorschläge der Experten ändern sich heute fast stündlich. Alle Vorschläge scheinen nur ein Ziel zu verfolgen: Dem normalen Bürger in eine Falle zu locken, damit man an seine kleinen Ersparnisse und Altersvorsorgen herankommt. Die regierenden Parteien machen nichts, um den Bürger zu schützen, nein, sie kassieren noch zusätzlich die Altersvorsorge ab (siehe Direktversicherung, Beiträge zur Pflegeversicherung, jährliche Senkung der Freibeträge bei der Rente, usw.), damit sie ihre Diäten und Vorsorgen erhöhen können. Wir Bürger reagieren? ohne Widerspruch. Den Bürgern, die meinen, sie würden noch von der ungerechten Situation profitieren, sei gesagt, auch Euch wird man bald abzocken.

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PeterC 08.10.2018, 15:04
8.

Auch die Methodik, bei Gold dann plötzlich einen Zeitraum von 118 Jahren zu betrachten, ist einfach nur irreführend. Dann muß man auch die Aktien betrachen, die man 1900 hätte erwerben können. Eisenbahnaktien waren damals gerade sehr "in"...
Wenn meine Sparkasse mich mit derartigen Arguntenten beraten würde, würde ich Strafanzeige stellen.

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colinchapman 08.10.2018, 15:10
9. Warum kein Gold?

Vor der Chance, einen tollen Gewinn durch eine Verzinsung zu erreichen, steht das Risiko des Wertverlusts des Anlageobjekts. Das gilt für Aktien, das gilt für Immobilien. Es wäre gar nicht mal so unglaublich verkehrt, sich wie unsere Großväter das Geld im Sparstrumpf unter das Kopfkissen zu legen, dann hat man wenigstens als worst-case nur die schleichende Entwertung durch die Inflation. Das ist aber auch nicht währungsreformsicher. bleibt Gold, nach dem Ausschlußprinzip.

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