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Young-Money-Blog: Warum Immobilien und Gold keine guten Geldanlagen sind
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mrehm.de 15.10.2018, 08:05
130. Ist das ernst gemeint?

Guten Morgen!
Puh, leider einer der schwächsten Artikel, die auf bei Spiegel jemals zu lesen waren? - Vieles kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein, oder?

1. Eine Wertanlage ca. 120 Jahre beobachten! Witzig. Wertanlagen kauft man primär für sich und für rund maximal ein bis zwei Generationen, also 20-50 Jahre.
2. Bei der Berechnung wurden Mieteinahmen außen vor gelassen. Wie lächerlich ist das denn?

Hat da die Aktienlobby wieder zugeschlagen?

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max.bruening 15.10.2018, 22:14
131. Alternative Berechnung zeigt dass Immobilien sich lohnen

Zu der Thematik gibt es ein interessantes aktuelles Working Paper (auch mit zugehöriger Voxeu Kolumne). Den Autoren zufolge erreichen Immobilien Investment denselben Return wie Aktien. Auf der anderen Seite erhöhen private Vermieter oft die Miete nicht regelmässig genug, um diese Returns zu erzielen.
https://voxeu.org/article/rate-return-everything

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ArndtLiebhof 01.11.2018, 13:16
132. Seh ich net ganz so.

Naja, so engstirnig sollte man das ganze dann aber doch nicht sehen! Die Frage ist doch: Wann wird Gold gekauft? Und zu welchem Zweck?
Ich will die einzelnen Gründe jetzt nicht alle nennen, das wurde auf www.goldkaufen.de/ratgeber/warum-gold-und-silber-kaufen/ schon ausführlich getan. Aber der Unterschied zu AKtien liegt ja wohl ganz klar auf der Hand. Was nützen einem in einer Krisensituation seine Aktien?? So gut wie nichts!
Da bleib ich lieber bei Gold, da kann man sich drauf verlassen.

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Paddel2 05.03.2019, 16:00
133. Da muss ich schmunzeln

Als Mathematiker sträuben sich mir die Haare, wenn ich diese dünne Argumentation eines „Wirtschaftsexperten“ lesen muss. Der Autor behauptet, Mieteinnahmen könne man vernachlässigen, weil sie in die Rückzahlung des Kredits fließen würden. Das ist falsch! Die Rückzahlung beinhaltet einen Tilgungsanteil, der eine Umwandlung von Geld in Steine darstellt. Man besitzt also zu Beginn eine Immobilie und kassiert in Form von Mieteinnahmen bereits die volle Rendite, obwohl erst ein Teil bezahlt wurde. Diese Renditewirkung ist immens. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen bieten kreditfinanzierte Immobilien hohe Renditen. Die angesprochenen Risiken hinsichtlich der Wertentwicklung sind aber real. Die hier beschriebene Betrachtung ist jedoch fachlich extrem schwach.

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