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Young-Money-Blog: Warum meine Freunde keinen Erfolg mit Aktienfonds haben
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gumbofroehn 17.07.2018, 11:36
1. Zum letzten Absatz

Er muss nur 30 Jahre die Hände von seinem Depot lassen (55 - 25 = 30). Aber auch das wird den allermeisten nicht gelingen. Eine risikolose Rendite (oder auch nur Wertaufbewahrung) gab und gibt es langfristig nirgendwo (auch nicht im festverzinslichen Bereich, wenngleich das viele Leute glauben).

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nevlao 17.07.2018, 11:38
2. Etwas stimmt da nicht

"Ein heute 25-Jähriger, der Monat für Monat 100 Euro breit in den Aktienmarkt investiert und Jahr für Jahr diese Rendite erzielt, kann sich im Alter von 55 auf ein Vermögen von 111.320 Euro freuen. Er muss aber auch bereit sein, 55 Jahre lang die Hände von seinem Depot zu lassen."

Laut Grafik kommt er in 35 Jahren auf die Summe. Dann müsste er 60 sein. Und warum muss er 55 Jahre die Hände von seinem Depot lassen?

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D_v_T 17.07.2018, 11:38
3.

Henning Jauernig ist Jahrgang 1991, da hat er wohl die Dotcom-Blase und wahrscheinlich auch die Finanzkrise nicht als aktiver Anleger wahrgenommen.
Sachlich hat er recht - aber der rationale Optimismus fällt leichter, wenn man bisher nur den Aufschwung kennt...

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panamalarry 17.07.2018, 11:41
4. Achso!

Ein heute 25-Jähriger, der sich im Alter von 55 auf ein Vermögen von 111.320 Euro freuen will, muss bereit sein, 55 Jahre lang die Hände von seinem Depot zu lassen.
Hmmm.

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nevlao 17.07.2018, 11:41
5. stimmt nicht ganz, oder?

"Ein heute 25-Jähriger, der Monat für Monat 100 Euro breit in den Aktienmarkt investiert und Jahr für Jahr diese Rendite erzielt, kann sich im Alter von 55 auf ein Vermögen von 111.320 Euro freuen. Er muss aber auch bereit sein, 55 Jahre lang die Hände von seinem Depot zu lassen."

laut grafik ist er nach 35 jahren bei 111.320 €. dann wäre er allerdings 60 und nicht 55. und warum muss er 55 jahre lang die hände vom depot lassen, wenn auch 35 genügen?

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mimoun74 17.07.2018, 11:45
6. Erfahrung

Ist der Autor mit 27 schon Finanzexperte?
Die älteren die diverse Zusammenbrüche erlebt haben können da nur lachen wenn sie hören man soll sie ewig halten auch in der Krise.
Ich habe ca 20-30% Verlust hingenommen in der Krise am neuen Markt obwohl ich relativ früh verkauft habe.
Freunde die die gleichen Sprüche und Weisheiten drauf hätten wie der Autor doppelt do viel bis fast zum Totalverlust.
Die reden bis heute nicht mehr über Aktien.
Aktienfonds sind vielleicht nicht so gewinnträchtig wie manche Einzelaktie aber dafür auch nicht so risikobehaftet.
Es kommt in Wirklichkeit eher darauf an wievielte Kapital man zur freien Verfügung hat und Wissen bzw. Zeit man einsetzt um richtig zu investieren.
Und wenn der Experte ehrlich ist hat man nirgendwo eine Garantie auf Gewinne.
Aber immer das Risiko des Totalverlust.

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zeller24 17.07.2018, 11:46
7. Rechenfehler

Der letzte Satz ist in sich falsch und passt auch nicht zur Grafik. Es sollte eher heißen: Ein heute 25-Jähriger ... kann sich im Alter von _60_ auf ein Vermögen von 111.320 Euro freuen. Er muss aber auch bereit sein, _35_ Jahre lang die Hände von seinem Depot zu lassen.

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Schmidt24 17.07.2018, 11:55
8. Mit Verlaub, werter Autor:

Aktienfonds sind und bleiben ein Glückspiel, auch wenn Sie in Ihren jungen Jahren offenbar damit noch nicht auf die Schnau.... gefallen sind - aber keine Sorge, diese Erfahrung werden auch Sie noch machen. Und im Übrigen ist es von vielen persönlichen Umständen abhängig, ob und mit welchem Risiko und mit welcher Höhe man evtl. in Aktienfonds einsteigen soll. Auch das können Sie in Ihrem jugendlichen Alter und ohne Familie vermutlich nicht nachvollziehen. Und was die Rendite über einen Zeitraum von 100 Jahren bringen soll, ist wohl auch Ihr Geheimnis. Unbestritten ist allein, dass man für Aktienfonds u. U. sehr viel Zeit braucht - und die hat nunmal nicht (mehr) jeder. Jeden als Dummkopf darzustellen, der NICHT in Aktien einsteigt oder diese vorzeitig verkauft, wie es in solch tollen "Ratschlägen" und auch Kommentaren immer wieder suggeriert wird, ist schlicht und ergreifend unprofessionell - dieses Geschwätz kennen wir von Banken zu Genüge.

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Horch und Guck 17.07.2018, 12:06
9. Wären dies tatsächlich echte Freunde

dann müssten sie ihnen sagen das man mit seinem Geld besser nicht ins Casino geht, um es zu verzocken. Und um das Casino reich zu machen.

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