Forum: Wirtschaft
Zahlreiche Mängel: Alle zwei Wochen kommt es zu einem Unfall in einer Biogasanlage
DPA

Tote und Verletzte bei Unfällen, Umweltschäden durch "Gülle-Tsunamis": Das Umweltbundesamt bemängelt nach SPIEGEL-Informationen die Sicherheit von Biogasanlagen. Ohne strengere Regeln sei ein Weiterbetrieb "nicht vertretbar".

Seite 1 von 9
Peter.flormann 24.05.2019, 18:21
1. Nix neues

Das ist doch nix neues. Deckt sich außerdem mit einer anderen Statistik: seit Jahren sind rund 75 - 80 % aller Unfälle, bei denen es zu einer Gewässerverunreinigung kam, auf landwirtschaftliche Anlagen zurück zu führen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt, das ausgerechnet das Landwirtschaftsministerium die AwSV, die die Spielregeln für solche Anlagen verschärft hat, rund 6 Jahre verzögert und nun auch noch deutlich für Biogas- und ähnliche Anlagen entschärft hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
multi_io 24.05.2019, 18:39
2.

Also wenn es seit 2005 in Deutschland 17 Tote und 74 Verletzte bei Atomunfällen gegeben hätte, dann würde hier allenthalben Weltuntergangsstimmung herrschen. Meinjanur.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schlob 24.05.2019, 18:59
3.

Zitat von multi_io
Also wenn es seit 2005 in Deutschland 17 Tote und 74 Verletzte bei Atomunfällen gegeben hätte, dann würde hier allenthalben Weltuntergangsstimmung herrschen. Meinjanur.
Und genau deshalb wurde es unter dem Deckel gehalten- um Merkel zu schützen.-Die Beamte müssen sich auf Zeitungsberichte stützen,weil es kein statistisches Material mehr gibt -seit 2011 notabene -seit Merkel die Energiewende beschlossen hat.Ein Super-Skandal,der Straches Suff als harmlos menschlich erscheinen lässt.Hier ist offenbar kaltherzig systematisch das Volk getäuscht worden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
madocaro 24.05.2019, 19:04
4.

Gilt denn für solche Anlagen nicht die Betriebessicherheitsverordnung, die AwSV sowie das Bundesimmissionsschutzgesetz?
Normalerweise unterliegen solche Anlagen doch der wiederkehrenden Prüfung durch eine Sachverständigen-Organisation. Wer überwacht die denn???
Nun, in der Nachbarschaft steht auch so eine Anlage. Der Landwirt bestellt seine Felder mit Mais, um damit die Anlage zu bestücken. Und das Futter für seine Rinder importiert er aus Südamerika. Nachhaltigkeit eben....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schlob 24.05.2019, 19:09
5.

Die Kosten liegen wohl bei etwa 40 ct/kWh -da gibt es Förderstufen,um auch die Blätter zu vergären - da gibt es dann weitere Zuschüsse -alles auf unsere Kosten-eine Orgie an Verschwendung.-
Das Produkt ist oft explosiv,weil sich die Hefetierchen nicht so richtig steuern lassen -
da lag ich mit meinem Vorschlag,alle Monomaiskulturen in Streublumenwiesen umzuwandeln ziemlich richtig.siehe CO 2 Speicher

Beitrag melden Antworten / Zitieren
calinda.b 24.05.2019, 19:20
6. Also bei einem GAU

...dann stinkt es.
Ist mir allemal lieber als 180.000 Jahre in einem Zelt in Holland zu wohnen wenn ein Reaktor mal spuckt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tolotos 24.05.2019, 19:33
7. Kann die Politik da wieder keinen Handlungsbedarf gegen Lobbyinteressen erkennen?

Oder wie kann das sein, dass sich solche Zustände in Deutschland etablieren können?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ray8 24.05.2019, 19:38
8. Null Überraschung

In der Landwirtschaft gelten bekanntlich völlig andere Regeln. Es gibt keinen anderen Wirtschaftsbereich, der so hoch subventioniert wird und dennoch so hohe Schäden anrichtet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ökofred 24.05.2019, 19:45
9. omg..

Zitat von schlob
Und genau deshalb wurde es unter dem Deckel gehalten- um Merkel zu schützen.-Die Beamte müssen sich auf Zeitungsberichte stützen,weil es kein statistisches Material mehr gibt -seit 2011 notabene -seit Merkel die Energiewende beschlossen hat.Ein Super-Skandal,der Straches Suff als harmlos menschlich erscheinen lässt.Hier ist offenbar kaltherzig systematisch das Volk getäuscht worden.
Sie sollten weniger von dem Zeug rauchen.... Aluhüte auf!!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9