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Zahlungsstopp der Kirche: Weltbild-Verlag steht vor dem Aus
DPA

Deutschlands zweitgrößter Buchhändler, der Weltbild-Verlag, steht offenbar vor der Insolvenz. Vertreter des Eigentümers, der katholischen Kirche, weigerten sich dem "Handelsblatt" zufolge, das defizitäre Unternehmen - und damit 6300 Mitarbeiter - weiter zu finanzieren.

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leseoma 10.01.2014, 13:46
10. euer Mitleid

ruehrt mich ja fast zu Traenen! Was war denn mit den vielen kleinen Buchhandlungen, die durch Weltbild ihre Existenz verloren und die Mitarbeiter ihre Arbeit?

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walter_de_chepe 10.01.2014, 14:02
11. Schade,

ich habe gerne und viel bei Weltbild gekauft und nur über das Internet. Mir gefällt die Präsentation eines Programms. Amazon liefert das gleiche Buch, ich bekomme aber keine Vorschläge.

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lupo44 10.01.2014, 14:04
12. das darf nicht passieren...

ich glaube zu wissen,dass ich 15 Jahre Kunde bei Weltbild bin.Ob telefonisch über Katalog oder Internet bin ich immer gut bedient worden mit guten Produkten.
Es wäre einfach schade wenn diese Unternehmen es nicht wieder schaffen würde. Und die Mitarbeiter...nein das darf nicht passieren. Hier muß sich natürlich auch die Kirche etwas einfallen lassen. Sie ist hier in voller Verantwortung.

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Crom 10.01.2014, 14:06
13.

Zitat von danenffm
Eigentlich müsste man in diesem Fall die Insolvenz untersagen, denn der "Mutterkonzern" ist eine der reichsten Institutionen Deutschlands und sehr wohl solvent (siehe Limburg).
Der Weltbild-Verlag ist eine GmbH. Wissen Sie, was dies bedeutet, besonders die letzten beiden Buchstaben?

Darüber hinaus ist mir sowieso schleierhaft, warum die Kirche solch einen Verlag überhaupt hat. Wenn's um rein christliche Bücher etc. gehen würde, o.k., aber so?

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dig 10.01.2014, 14:07
14. das sehe ich ähnlich

Zitat von leseoma
ruehrt mich ja fast zu Traenen! Was war denn mit den vielen kleinen Buchhandlungen, die durch Weltbild ihre Existenz verloren und die Mitarbeiter ihre Arbeit?
Das sehe ich ähnlich. Nicht nur Weltbild/Joker hat die vielen kleinen Buchhandlungen verdrängt, auch Thalia - und die werden als nächsten folgen.

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JKStiller 10.01.2014, 14:07
15. Natürlich Mißmanagement!

...."so durfte der freizügige Roman "50 Shades of Grey" zunächst nicht verkauft werden". - Tja, mehr Sado-Maso, Sex und Rock n´Roll im Namen der katholischen Kirche hätten den Umsatz sicher verdoppelt.

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Pango 10.01.2014, 14:08
16. Erst informieren ....

Zitat von leserin13
Ich würde den Wegfall von Weltbild sehr bedauern. Amazon stellt für mich keine so schöne Alternative dar, da vieles über Dritte geliefert wird, die ich nicht kenne und außerdem kommen Versandkosten und ggf. Kreditkartengebühren, wenn nur diese Zahlungsweise akzeptiert wird, dazu.
Bis auf Raritäten kann Amazon selbst fast alles liefern, was der normale Buchhandel auch hat. Die Unterscheidung zwischen Amazon und Marketplace-Händlern ist eindeutig.

Versandkosten fallen bei Büchern keine an. Alles andere ist ab 20 Euro versandfrei. Eine Kreditkarte braucht es nur für Auslandsbestellungen. Eine herkömmliche Bankverbindung genügt für inländische Bestellungen.

Und schon herrscht ein anderes Bild von Amazon. Eine irrationale Abneigung "aus Prinzip" mag den ein oder anderen dennoch vom Onlinekauf abhalten. Wie gering die Zahl dieser Personen ist, zeigt u.a. die Insolvenz von Weltbild.
Btw (früher PS): Die Arbeitsbedingungen bei Amazon sind weitaus besser, als sie eine schrille Gewerkschaft verzerrt darstellt.

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territrades 10.01.2014, 14:09
17. Marktwirtschaft

Übliche Marktwirtschaft halt. Alte Firmen verschwinden, wenn sie zu groß und behäbig sind um auf Änderungen zu reagieren, gleichzeitig entstehen neue Firmen. Das natürlichste Ding der Welt, das gesamte Leben auf der Erde hat sich nach diesem Prinzip entwickelt.

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GrinderFX 10.01.2014, 14:14
18.

Zitat von leserin13
Ich würde den Wegfall von Weltbild sehr bedauern. Amazon stellt für mich keine so schöne Alternative dar, da vieles über Dritte geliefert wird, die ich nicht kenne und außerdem kommen Versandkosten und ggf. Kreditkartengebühren, wenn nur diese Zahlungsweise akzeptiert wird, dazu.
Ob über Dritte oder nicht, sie kaufen bei Amazon und haben dort den vollen Schutz. Zumal sie sich ja auch aussuchen können bei wem sie bei Amazon kaufen, sie können ja auch direkt kaufen.
Und das mit den Versandkosten stimmt auch überhaupt nicht. Bei Büchern fallen bei Amazon sowieso keine Versandkosten an. Und ihre Kreditkartenlogik ist ja noch falscher! Sie zahlen höchstens Kreditkartengebühren bei Ihrer Bank für Ihre Kreditkarte. Das hat aber nichts mit Amazon zutun. Sie können aber auch per Vorkasse bezahlen. Ihr Problem ist einzig und alleine, dass sie falsche Tatsachen behaupten.

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bekoglacier 10.01.2014, 14:15
19. Fehlende Strategie!

Wir haben den Verlag mit einigen extrem erfolgreichen Produkten beliefert, die im NU abgesetzt wurden. Mit der Begründung "aufgrund unserer Strategie bieten wir stets andere Produkte" hat, zumindest in unserem Fall, hervorragende Umsätze verpasst. Kundenwünsche wurden einfach ignoriert und enttäuscht.

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