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Zehn Jahre Agenda 2010: Top-Ökonomen beklagen Reformstau in Deutschland

"Deutschland ruht sich auf seinem Erfolg aus": Führende Ökonomen werfen den Politikern Mutlosigkeit vor. Zehn Jahre nach Schröders Agenda-Reformen fordern sie die Rente mit 70 und eine prozentuale Beteiligung der Versicherten an den Gesundheitskosten.

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a.b. surd 10.03.2013, 11:52
270. Ergänzung

Zitat von LorenzSTR
"Die Finanzierung des HWWI erfolgt durch eine langfristige Partnerschaft mit der Berenberg Bank, der Bucerius Law School Hamburg, der Hamburger Sparkasse, der Handelskammer Hamburg, der Hamburg School of Business Administration und der HSH Nordbank." (Wikipedia) Die neoliberale Lobbygruppierung INSM und die Kampagnenarbeit der "Bild" dürften bekannt sein. Hier faseln keine "Top-Ökonomen", sondern neoliberale Lobbyisten im Auftrag der abkassierenden Geldelite.
Wikipedia zum Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dem Herr Schmidt vorsitzt:

"Die Aufgaben des Sachverständigenrates und die Berufung der Mitglieder sind in einem eigenen Gesetz zur Bildung eines Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geregelt. Zu den Aufgaben gehören die Analyse der gesamtwirtschaftlichen Lage und Prognosen für die Zukunft. Die Experten sollen laut diesem Gesetz „Fehlentwicklungen und Möglichkeiten zu deren Vermeidung aufzeigen, jedoch keine Empfehlungen für bestimmte wirtschafts- und sozialpolitische Maßnahmen aussprechen“."

Die haben nichts zu empfehlen!

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denkdochmal 10.03.2013, 11:53
271. Frage:

Zitat von sysop
"Deutschland ruht sich auf seinem Erfolg aus": Führende Ökonomen werfen den Politikern Mutlosigkeit vor. Zehn Jahre nach Schröders Agenda-Reformen fordern sie die Rente mit 70 und eine prozentuale Beteiligung der Versicherten an den Gesundheitskosten.
Ist Dreistigkeit und Dummheit eigentlich Voraussetzung um ein "Top Ökonom" zu werden? Allein die Arroganz, das was gemeinhin als "Ökonomie" dargestellt wird, als Nabel der Welt zu betrachten, trägt schon zum "seriösen Bild" dieser wissenschaftlichen Kaffesatzleser im Auftrag des Kapitalismus bei.

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montaxx 10.03.2013, 11:54
272. Wette.

Zitat von sysop
"Deutschland ruht sich auf seinem Erfolg aus": Führende Ökonomen werfen den Politikern Mutlosigkeit vor. Zehn Jahre nach Schröders Agenda-Reformen fordern sie die Rente mit 70 und eine prozentuale Beteiligung der Versicherten an den Gesundheitskosten.
Ich wette,die deutsche Regierung,egal aus welchen Farben sie besteht,wird diesen neoliberalen Zirkus als alternativlos bezeichnen und die Deutschen,obrigkeitshörig wie sie anscheinend sind,machen ihn ohne zu murren mit und lassen sich alles gefallen;wurde ja schließlich von Professoren ausgedacht - da darf man ja als braver Bürger nicht widersprechen.

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Schweijk 10.03.2013, 11:54
273. Aber

Zitat von Xircusmaximus
. Was dieses Land braucht sind freie Bürger die in die Hände spucken und die nächste Revolution wie 1989 auf die Strasse tragen. Das herrschende Regime ist unfähig, es hat außer einer beständigen Verschlechterung der Lebensverhältnisse für die große Bevölkerungsmehrheit nichts zu bieten. . Demokratie jetzt !!!! . Lasst euch doch nicht von dieser Pseudo-Demokratie verarschen. Es ist doch scheißegal ob Merkel oder Stein-bruch, die nächsten 4 Jahre die Geschäfte der Herrschenden betreiben. Das Volk muss selbst entscheiden, statt sich von einer Handvoll Milliardäre und deren politischen Huren sein Leben kaputt machen zu lassen. . GG.-Art 20 Man achte auf Satz 4 (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
wie den Widerstand Organisieren?
gibt 2 Möglichkeiten.

A. Die grosse Keule auspacken und bewaffnen.

B. Friedlicher Widerstand aber wie und in welcher Form?

Ich habe die Befürchtung das A. das einzig wirksame Mittel ist
mit diesen Vögeln fertig zu werden.

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kaiserbubu1 10.03.2013, 11:54
274. Das Spieglein und die Top Ökonomen

Nach dem FDP Parteitag kommen deren "Top Ökonomen" aus den Löchern gekrochen und gießen Dank der hilfreichen Unterstützung von Spon die Medienlandschaft mit neoliberaler Gülle zu. Na klar, eine Reform zu Gunsten der 10 Prozent denen Deutschland gehört. Irgendwer muss ja dafür sorgen, das die Zocker ihre Kohle bekommen. Und der Michel? Bin gespannt ob es wieder Idioten gibt, die genau das wählen werden was uns Spon jetzt schon mal verkauft.

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MichaelundNilma 10.03.2013, 11:54
275. Ich bin z.B. auf diese Idee gekommen,

weil ich jahrzehntelang in eine Rentenversicherung einbezahlt habe. Ich habe also einen Rechtsanspruch. Es ist mein Geld, was ich einbezahlt habe, um davon im Alter zu leben. Wenn auch die jetzigen Renteneinzahler dafür aufkommen müssen, da ich für die damalige Rentengeneration für heute üppige Renten gesorgt habe. Zitat von spon-facebook-1127574244
Wer ist eigentlich überhaupt auf die Idee gekommen, man hätte das Recht, sich nach ca 40 Arbeitsjahren zur Ruhe zu setzen, und Freizeit zu geniessen? Die Ausgangssituation für das Recht auf Rente ist doch wohl die Altersbedingte Arbeitsunfähigkeit gewesen - nicht das Recht auf Freizeit. Jetzt will ich anderherum nicht nicht fordern, wir sollten alle arbeiten bis zum Umfallen. Wir sollten uns vielmehr grundsätzlich darüber Gedanken machen, ob sich die Zeit unseres Lebens, die wir mit Arbeiten verbringen, tatsächlich so eine schlechte sein muss, so dass man sie nur eine bestimmte zeitlang durchzustehen in der Lage ist. Dazu wären tiefergreifende soziale Reformen nötig - und ein anderer Blick auf das Leistungsmodell der Gesellschaft.

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leif_tristan_laumann 10.03.2013, 11:54
276. Zutreffend...

Zitat von maggi1947
Rente mit 70 wird sich doch innerhalb weniger Jahre überholt haben. Richtig und nachhaltig wäre eine Rente mit 80. Dann könnte man finanzielle Reserven bilden und müsste nicht in 15 Jahren das Renteneintrittsalter auf 85 erhöhen.

Damit das Rentensystem nachhaltig funktioniert, muss das Eintrittsalter immer ein paar Jahre über der durchschnittlichen Lebenserwartung liegen...war ja auch mal so...früher...ganz früher...


Tja, leben in einem Kapitalismus ohne Kapital...

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spiegelleser32 10.03.2013, 11:54
277. Rückschritt auf den Baum hinauf

Zitat von sysop
"Deutschland ruht sich auf seinem Erfolg aus": Führende Ökonomen werfen den Politikern Mutlosigkeit vor. Zehn Jahre nach Schröders Agenda-Reformen fordern sie die Rente mit 70 und eine prozentuale Beteiligung der Versicherten an den Gesundheitskosten.
Top-Ökonomen treiben uns zurück auf die "Bäume".
Unsere Gesellschaft entwickelt sich zurück.
Seien wir doch ehrlich, was viele sich wünschen ist ein Feudalstaat mit Sklaverei.

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reader209 10.03.2013, 11:54
278. Zum intellektuellen Niveau

dieser Combo von Joddeltalenten würde die Forderung "Rente ab 100" hervorragend passen. Irgendeiner der Herren wird demnächst noch entdecken, das der Grossteil der Armen in Deutschland Schwarzgeldkonten in der Schweiz hat.

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kone 10.03.2013, 11:58
279. Es genügt ...

Zitat von sysop
"Deutschland ruht sich auf seinem Erfolg aus": Führende Ökonomen werfen den Politikern Mutlosigkeit vor. Zehn Jahre nach Schröders Agenda-Reformen fordern sie die Rente mit 70 und eine prozentuale Beteiligung der Versicherten an den Gesundheitskosten.
... eigentlich, sich den Auftraggeber - "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" eine der ätzendsten neoliberalen Lobbyorganisationen -
anzusehen, um zu ahnen, wohin die Reise geht, und auch, daß es sich bei den sog. "Top-Ökonomen", vermutlich nur um in dieser Hinsicht bereits einschlägig verdächtige Gefälligkeitsgutachter handelt.
Ja, wir haben Probleme ... in Europa, und auch in Deutschland wächst das Spannungsfeld zwischen Reichtum und Perspektivlosigkeit, mit unabsehbaren(?) Konsequenzen für Freiheit und Demokratie.
Aber die Vorschläge dieser Wissenschaftler würden alles nur noch schlimmer machen. Fairer, transparenter Ausgleich zwischen Rechten und Pflichten aller ist gefordert.
Dann kann man auch alles zur Diskussion stellen. Alles andere ist unglaubwürdig, und hilft nicht weiter!

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