Forum: Wirtschaft
Zehn Jahre EU-Osterweiterung: Der Triumph des sanften Imperiums
DPA

Vor zehn Jahren traten acht osteuropäische Staaten der EU bei. Begleitet von vielen Ängsten, gerade auch in Deutschland. Heute steht fest: Mit der Osterweiterung ist ein kleines Wunder geglückt. Europa braucht dringend mehr davon.

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dieter-ploetze 30.04.2014, 17:23
20. einspruch :unregierbar ist die EU natürlich doch

die EU ist doch völlig unregierbar,es gibt dafür kaum
regeln,demokratische schon gar nicht.klar,reisepass
braucht man nicht mehr,dankbar nehmen das auch
ziemlich kriminelle gruppen in anspruch.das kann nicht
geleugnet werden.ausserdem haben diese anschlüsse
zu einer isolierung rußlands geführt und tragen sicher
einen teil zur jetzigen krise bei.hinzu kommt die EURO
krise,diese wird wohl auch nicht zur erfolgsgeschichte
der EU beitragen.

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brooklyner 30.04.2014, 17:26
21.

Zitat von StörMeinung
Noch einen Maidan, YESSSSSS. Wieviele Tote gibt es diesmal? Dann wären jetzt die Russen dort, und würden Bären züchten, das meinte der Autor doch damit? Im Ernst, dass man die Russen im Baltikum (die leben schon seit mehr als Tausend Jahren dort) als Menschen zweiter Klasse behandelt, wird komplett unterschlagen. Jaja, der Konjunktiv in der Weltgeschichte, .... ohne diesen gäbe es viele Hobbyhistoriker weniger.
Fahren Sie ins Baltikum und sehen Sie selbst: Die Russen grenzen sich dort selbst aus - entweder durch ihren fehlenden Integrationswillen (z.B. Sprache lernen in Estland), oder durch ihr Gesaufe in den Ghettos (Tallinn) oder durch ihr eklig kolonialherrenartiges Auftreten (Riga). Freundlichkeit, Manieren oder gar Humanismus sind sowieso Fremdworte für diese Leute. Und so wie sie dort seit dem zweiten Weltkrieg gehaus haben, sollen sie froh sein, dass man sie nicht gleich hochkant aus diesen Ländern rausgeworfen hat. Zum gegenwärtigen guten Zustand dieser Länder haben die Russen rein gar nichts beigetragen. Schauen Sie mal nach Kaliningrad, so siehts nämlich aus, wenn diese Leute an der Macht sind, nein danke. Kleiner Lesetipp: Fegefeuer von Sofi Oksanen, oder besuchen Sie mal das Museum über die Besatzungszeit in Riga.

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rumpelstilzchn 30.04.2014, 17:28
22. jaja, der sanfte Riese...

streut uns allen Sand in die Augen, um zu verhindern, dass wir ihn in seiner Hässlichkeit wahrnehmen. Die Umverteilung von unten nach oben hat noch nie so dermaßen reibungsarm funktioniert wie in der EU - und das Gängeln durch demokratisch nicht legitimierte Polit-Bonzen, durch Verordnungen und Erlasse ist nicht nur nahe beim Absolutismus. Es ist Absolutismus. Lupenrein. Da könnt Ihr noch so laut gegen Herrn Putin hetzen: hier ist es kein Deut besser. Nur besser verkleidet.
Darum: Europawahl = Protestwahl. Die Linke nach vorn und dann mal gucken, ob sie genauso leicht zu korrumpieren ist wie der Haufen selbstherrlicher Selbstbediener in Brüssel.

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Aber 30.04.2014, 17:29
23. Sie doch an sich zuerst ...

Warum verfallen viele im SPON-Forum in dieses uralte, schon früher ungeeignete Vokabular, wie Sie z.B. NATO-Dikat. Da Sie zweifellos wissen, dass es EU-Länder gibt, die nicht der NATO angehören und dies in der Tat auch nicht wollen, muss doch dieser altlinke Vorwurf nicht treffen. Und wo, bitte schön, ist die EU im militärischen Sinne aggressiv? Sie ist zweifellos fordernd hinsichtlich ihrer Standards, obwohl sie da schon aufweicht. Einige Länder sind nur aus politischen Gründen, teilweise auch historischen aufgenommen worden, wie z.B. Griechenland, die niemals die Voraussetzungen hätten erfüllen können. Also, ein bisschen entspannter, bitte.

Zitat von amadeus2003
... nicht Europa und Europa ist nicht die EU. Alleine die Tatsache, dass ein potenzieller Beitrittskandidat zur EU sich zuallererst dem NATO-Diktat unterwerfen muss (wer dem widerspricht, soll es bitte beweisen), spricht gg. JEDEN friedlichen Charakter der EU. Die EU-Erweiterung schafft Strukturen für soziale Katastrophen, Entvölkerung ganzer Landstriche und Massenverarmung in den östlichen Neumitgliedern. Beweisen Sie das Gegenteil, ohne ihre eigenen Quellen und Lügen zu zitieren!

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buntesmeinung 30.04.2014, 17:29
24. Wenn es nach mir gegangen wäre,

Zitat von sysop
Vor zehn Jahren traten acht osteuropäische Staaten der EU bei. Begleitet von vielen Ängsten, gerade auch in Deutschland. Heute steht fest: Mit der Osterweiterung ist ein kleines Wunder geglückt. Europa braucht dringend mehr davon.
dann hätte es diese EU-Erweiterung vor 10 Jahren nicht gegeben.
Aber natürlich geht es nicht (allein) nach mir und das ist auch vollkommen in Ordnung.
Aber man hätte wenigstens EU-weite Volksabstimmungen vor der Aufnahme weiterer "Beitrittskandidaten" durchführen können.
Beinahe alle dieser aufgenommenen Länder profitieren von Finanztransfers der wirtschaftlich (noch) starken Länder in der EU.
In manchen von ihnen ist es mit Rechtsstaatlichkeit oder Demokratie nicht weit her.
Ich bin von der EU mehr als enttäuscht.
Sie ist weder demokratisch noch rechtsstaatlich. Sie befördert Mittelverschwendung und Korruption.
Und sie stülpt uns Gesetze und finanzielle Haftungen über, die in einem ordentlichen demokratischen Verfahren niemals zustande gekommen wären.
Mir reicht's. Und das schon sehr lange.

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sponleser2014 30.04.2014, 17:30
25.

Zitat von amadeus2003
... nicht Europa und Europa ist nicht die EU. Alleine die Tatsache, dass ein potenzieller Beitrittskandidat zur EU sich zuallererst dem NATO-Diktat unterwerfen muss (wer dem widerspricht, soll es bitte beweisen), spricht gg. JEDEN friedlichen Charakter der EU.
Was für ein Bullshit.

Ich sage nur Österreich, Finnland, ...

Mussten die sich dem "NATO-Diktat unterwerfen"?

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chalchiuhtlicue 30.04.2014, 17:32
26. optional

Lieber Herr Ricken, ich werde zur Europawahl gehen und hoffe, dass dies auch viele Mitmenschen tun. Denn nach meinem Empfinden ist die EU mittlerweile für viele Deutsche ein Feindbild, das bekämpft werden muss. Ich werde die AfP wählen, unabhängig davon, dass ich mit dieser Partei insbesondere mit ihrer Führung ein Problem habe, aber mir ist jeder Recht, der der selbstgefälligen EU-Hyperbürokratie Steine ins Getriebe wirft! Vielen Dank für die Erinnerung, zur Wahl zu gehen.

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styxx66 30.04.2014, 17:32
27. xxx

Zitat von Truthseeker89
Ich will gar nicht wissen was Herr Rickens gerade geraucht hat! Der sollte sich mal lieber die Kriminalitätsstatistik angucken oder die horrenden Subventionen, die Jahr für Jahr verschwendet werden. Nun gut, solche realistischen Vorgehensweisen passen nicht in linkes Denkschema. Mit dem letzten Satz hat er allerdings recht, wobei man EU-kritische Parteien wählen sollte. EU-Kritik heißt Pro Europa!
Bin voll und ganz Ihrer Meinung. Man muss schon ein monstermässig hartes Zeug reinziehen um zu behaupten, die Osterweiterung wäre eine grandiose Erfolgsgeschichte. Das ist echt der Hammer, denn die Geschichte funktioniert genau umgekehrt. Durch die Aufnahme der Ost-Staaten in den Euro passiert es, dass man ein Rennpferd und eine dreibeinige Kuh vor den Karren spannt. Die verschiedenen Geschwindigkeiten der Wirtschaft, andere Entwicklungen, eine andere Kultur, andere Sitten und Gebräuche, alles wird über einen Kamm geschert und in ein neues Schema gepresst. Mit Geld lässt sich alles Gleichmachen, glauben die Herren Politiker. Da ist das Scheitern nur die logische Konsequenz und unumkehrbar, denn der "Gordische Knoten" ist gegen diesen Euro-Wahn ein kleines Wollknäuel.

Die Politik, eingebettet in ihrem Wolkenkuckucksheim, hat natürlich keinen Durchblick mehr und ist in ihrem Scheuklappendenken nicht mehr aufzuhalten. Die Medien plappern das nach, ohne sich zu informieren, ohne zu recherchieren und ohne Leute vor Ort. Wäre das der Fall, wäre dieser Artikel ein ganz anderer.

Und ich finde, für mich ist es auch das Gebot der Stunde, eine Euro/Europa kritische Partei zu wählen. Das sehe ich als reine Selbstverteidigung an.

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s-n-a-f-u 30.04.2014, 17:33
28.

Zitat von Artikel
Groß waren damals die Sorgen, gerade in Deutschland: Osteuropäische Billiglöhner würden den deutschen Arbeitsmarkt überschwemmen
Haben wir in Deutschland nicht den größten Niedriglohnsektor Europas? Mit der Osterweiterung sind die Befürchtungen also nicht eingetreten!? Viele Arbeitsfelder in denen früher ein anständiger Lohn gezahlt wurde, sind heute im Niedriglohnsektor. Alles nur Zufall?

Die Autorin war wohl schon lange nicht mehr in Deutschland oder will uns der Artikel nur einbläuen, wie schön und wichtig ein Beitritt der Ukraine (für wenn eigentlich?) wäre?

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HerrZlich 30.04.2014, 17:35
29. Massen-Annexion

Zitat von sysop
Vor zehn Jahren traten acht osteuropäische Staaten der EU bei. Begleitet von vielen Ängsten, gerade auch in Deutschland. Heute steht fest: Mit der Osterweiterung ist ein kleines Wunder geglückt. Europa braucht dringend mehr davon.
Die Osterweiterung war im Grunde nichts anderes als eine "Massen-Annexion" der ärmsten Staaten Europas. In den meisten hatten die Bürger nicht einmal die Möglichkeit darüber abzustimmen und der Beitritt wurde erst nach einer Einflussnahme der USA bei der EU angeregt.

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