Forum: Wirtschaft
Zeitungsbericht: Deutsche Bank erwägt Abbau von 20.000 Arbeitsplätzen
Arne Dedert/DPA

Es wäre ein regelrechter Kahlschlag: Die Deutsche Bank plant laut einem Bericht des "Wall Street Journal" die Streichung von bis zu 20.000 Jobs. Vorstandschef Sewing hatte bereits harte Einschnitte angekündigt.

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2undvierzig 28.06.2019, 19:09
10. Richtig so

Ich brauche keine "Schalterbeamten" die mir meinen Kontoauszug ausdrucken und die Überweisung ausfüllen und bin seit 20 Jahren in keinem "Kassenraum" mehr gewesen.
Von mir aus können sämtliche Bank- und Sparkassenfilialen geschlossen werden.

Wer von seinem "Bankberater" eine neutrale Beratung erwartet hat immer noch nicht verstanden, dass der auch nur das anbieten kann, was "seine Bank" im Verkauf hat.
Das es bessere Produkte zu einem besseren Preis/Leistungsverhältnis bei der Konkurrenz gibt - wird der "treue Bankkunde" nie erfahren.

Als Onlinekunde kann ich mir in jedem Fall einen besseren Überblick über die am Markt befindlichen Angebote machen und mir das Beste heraussuchen.
Wer dazu nicht in der Lage oder zu faul ist, soll bitte dafür einen Aufpreis zahlen.

Erstaunlich nur, dass es so überraschend für die Mitarbeiter ist, die müssen die letzten 20Jahre die Augen ziemlich verschlossen haben.

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2undvierzig 28.06.2019, 19:11
11.

Zitat von mimas101
In Zeiten vom Fachkräftemangel aller Orten sollte es nicht zu schwer sein eine neue Stelle zu finden, vorausgesetzt Bankenmenschen, deren Wissen sich aufs Anstarren von Monitoren mit vielen Zahlen beschränkt und dafür mit Prämien regelrecht zugeschüttet werden, werden von den Betrieben auch nachgefragt. Ansonsten müssen die Leute zunächst halt umschulen, z.B. als Klempner, Altenpfleger, Tippse & Co. Man darf aber gespannt sein ob die DB Ende diesen Jahres noch eigenständig existieren wird oder nicht aufgekauft worden ist.
Was haben uns die "Bänker" belächelt als die schon in der Ausbildung einen 1000 im Monat hatten und den ganzen Tag im schicken Frack/Kleidchen nur "Kundendienst" machen mussten....

Vielleicht ist jetzt doch noch mal arbeiten angesagt ;-)

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phantasierender... 28.06.2019, 19:20
12. das sind dann aber immer noch

60000 Arbeitsplätze Zuviel im Verhältnis zudem was die Bank verdient also gewinn einfährt. das heißt da werden noch ganz andere Arbeitsplätze wegfallen ...

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a.meyer79 28.06.2019, 19:21
13. @9 Nein, nicht die Grünen

sind Schuld, sondern Josef Ackermann bzw seine Nachfolger und sein Investmentbanking-Quatsch sowie Betrügereien. Für das Wohle und den Fortbestand Deutschlands ist die DB völlig egal. Das Privatkunden- sowie das Geschäft mit Handwerken und anderem Mittelstand, die diesem Land den Wohlstand garantieren, machen andere Finanzinstitute. Die DB hat, wenn überhaupt, nur die Taschen weniger gefüllt. Nur weil das Wort Deutsch drin vorkommt hat dieses Unternehmen nichts mehr mit diesem Land zu tun. Es wäre sogar gut für uns, wenn es sie endlich nicht mehr gäbe. Aber Ackermännchen und die anderen haben eh ausgesorgt.

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spmc-12355639674612 28.06.2019, 19:26
14. Der Computer

Zitat von rm9
Der einzig logische Schritt. In der Bankenbranche geht es vor allem darum, mit Zahlen effizient zu jonglieren und wer kann das besser als ein Computer? Wirecard und co. zeigen, wie in der Zukunft Geld verdient wird. Wer jetzt noch in der Bankenbranche seine Zukunft sieht, sattelt ein totes Pferd.
erledigt in einer Bank auch jetzt schon eine ganze Menge Arbeiten. Damit das jedoch funktioniert, benötigt man jede Menge Softwareentwickler etc.. Es verlagert sich also nur die Art der Arbeitsplätze und auch Softwareentwickler kann man nicht so ganz unbeaufsichtigt irgendwo herumwerkeln lassen, sonst wird man sich nachher höllisch wundern.
Und dann besteht eine Bank ja nicht nur aus der Verwaltung irgendwelcher Gehaltskonten, die man online ganz gut verwalten kann. In dem Moment, in dem man einen größeren Kredit benötigt, sollte man schon einmal mit jemandem direkt reden.

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kuac 28.06.2019, 19:27
15.

Zitat von skeptikerin007
Freude bei den Grünen und ihre Anhänger Die bösen Banken, die Automobilindustrie, die Metaller gehenzulassen Grunde. Der neue grüne Prophet und Liebling der Medien hat schon die fleischlose Zukunft versprochen, also die Bauer werden Soja, Quinoa und weißichnichtwas noch anbauen. Mit Hilfe der massenweise eingeführten Fachleute. Schöne neue Welt
Ich sehe keine Freude, eher Sorge. Selbstverschuldet. Zukunft verschlafen. Intelligente und nachhaltige Produkte müssen sie anbieten. Schaffen sie das, würden sie nicht Zugrunde gehen.

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flaffi 28.06.2019, 19:27
16. Nur weiter so

Deutsche Bank, BASF, FORD und noch ein paar setzen mal einige Leute frei. Kann ja Sozial-verträglich sein, heißt aber, die Arbeitsplätze sind erstmal weg und werden wohl auch nicht wiederkommen.

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spmc-12355639674612 28.06.2019, 19:30
17. Dass Sie sich nicht täuschen!

Zitat von 2undvierzig
Was haben uns die "Bänker" belächelt als die schon in der Ausbildung einen 1000 im Monat hatten und den ganzen Tag im schicken Frack/Kleidchen nur "Kundendienst" machen mussten.... Vielleicht ist jetzt doch noch mal arbeiten angesagt ;-)
Wenn man sich manche Gehälter von Bankern aus der Investmentsparte anschaut, müssen die vielleicht gar nicht mehr arbeiten, sondern betreiben nach dem Aufhebungsvertrag mit üppiger Abfindung einen Bootsverleih auf Ibiza oder so ... natürlich nur als Hobby.

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kuac 28.06.2019, 19:31
18.

Zitat von 2undvierzig
...Erstaunlich nur, dass es so überraschend für die Mitarbeiter ist, die müssen die letzten 20Jahre die Augen ziemlich verschlossen haben.
Die Mitarbeiter haben nur das gemacht, was das Management ausgedacht und befohlen hatte. Wie man so schön sagt, der Fisch stinkt...

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salomohn 28.06.2019, 20:02
19. Nieten in Nadelstreifen

Di Mitarbeiter sind aber auch extrem naiv. Wie die Kumpel, die ihre Kinder vor ein paar Jahren in die Lehre auf der Zeche schickten. In wenigen Jahren wird die KI den Rest der Arbeitsplätze der DB kosten. Wie auch in den deutschen Amtsstuben. Es ist Zeit, Arbeitsplätze in Bereichen nachhaltiger Energie, Batterietechnik, ökologischer Landwirtschaft usw. zu schaffen. In anderen Ländern hat es schon geklappt.

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