Forum: Wirtschaft
ZEW-Barometer rutscht ins Minus: Experten befürchten Konjunktur-Einbruch in Deutschla
Christian Charisius/DPA

Analysten und Anleger sind beunruhigt wegen des Zollstreits zwischen China und den USA. Das ZEW-Konjunktur-Barometer fällt, für die kommenden sechs Monate erwarten die Experten sehr wenig.

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flaps25 14.05.2019, 14:06
1. Das kommt davon...

... wenn man nur auf Export setzt. Gewarnt wurde lange genug. Trotzdem wurde nur alles mitgenommen, was man kriegen konnte - ohne Rücksicht auf Verluste. Das rächt sich jetzt. Mein Mitleid: 0,00. Es war klar, dass das nicht immer weiter gut geht. Jetzt kommt die Quittung. Recht so.

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olaf77 14.05.2019, 14:08
2. Keine Wunder!

Da der echte Handelskrieg erst wohlmöglich bevorsteht, sind die aktuellen Entwicklungen wohl eher damit zu erklären, dass wir unsere Wirtschaft systematisch zerlegen! Kernkrafttechnologie erledigt, Solarenergie erledigt, Windkraft erledigt,
Automobilindustrie bald erledigt, Maschinenbau kaufen die Chinesen auch bald erledigt. Was bleibt denn anderes übrig als das Steuereinnahmen und Wirtschaftsaussichten sinken? Ah ja über neue CO2 Steuern zu diskutieren und wie wir den Rest der Welt retten können

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doppeldenk 14.05.2019, 14:42
3. letzte Chance für großes Konjunkturprogramm/Vision:

1) eigenständiges Hochgeschwindigkeitszug-Netz (gegen Verkehrschaos, für Klima, für Pendler)
2) flächendeckendes schnelles Internet
3) alternative Kraftstoffe - H2, synthetisches Diesel/Benzin

Jetzt Flucht nach vorn oder endgültig den Anschluss verlieren.

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doppeldenk 14.05.2019, 14:45
4. letzte Chance für großes Konjunkturprogramm/Vision:

1) eigenständiges Hochgeschwindigkeitszug-Netz, bestenfalls europäisch (gegen Verkehrschaos, für Klima, für Pendler)
2) flächendeckendes schnelles Internet
3) alternative Kraftstoffe - H2, synthetisches Diesel/Benzin

Jetzt Flucht nach vorn oder endgültig den Anschluss verlieren.

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schulz.dennis.84 14.05.2019, 14:57
5. Deutschland ist immer der Verlierer!

Egal wer gegen wen Strafzölle verlässt, Deutschland als Exportland ist immer der Verlierer. Und das ist gut so. Wenn Arbeitsplätze massenhaft vernichtet werden, das Geld knapp wird, die Verteilungskämpfe anfangen und die Menschen mit den Verhältnissen unzufrieden werden, werden viele aufwachen und sich von den Polit-Eliten nicht mehr einlullen lassen und Alternativen wählen.
Denn wirre, irre und grüne Ideologien kann man nicht essen und machen nicht satt!

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zooombie 14.05.2019, 15:54
6. Das ist schlicht mal wieder

der Kaputtrede Zyklus. Alle 10 Jahre fängt es mit kleinen Warnmeldungen an, 2 Jahre später hat man die Konjunktur auf Basis merkwürdiger Zahlen wieder plattgeredet. Dann kommen noch so selbsternannte Chefökonomen ("Handelskriege sind leicht zu gewinnen"), von denen ich keinen Gebrauchtwagen kaufen würde und haben den großen Vorschlaghammer...
Irgendwann muß es dem Dümmsten klar sein, daß es ständiges Wachstum nur beim Krebs gibt.

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AndreasKurtz 14.05.2019, 16:38
7. das kommt davon...

wenn man keine eigenständige Politik macht, sndern jedes Emargo, jede Sanktion, die aus den USA kommt untertänigst mitspielt. Dazu kommt natürlich auch die Exportfokussierung, die in Wahrheit die Rückseite der Binnenschwäche ist. Diese 'Alternativlos' Regierung ist den Herausforderungen nicht gewachsen. Es fehlen Visionen und der Wile diese durchzusetzen. Klima ist ein gutes Beispiel, KI, sozialer Infrastrukturumbau, die Lösung der Wohnungsfrage als soziales Problem andere.
Es wird ja nicht mal versucht über andere Modelle nachzudenken. Selbst Nachdenken wird automatenhaft ins lächerliche gezogen und ignoriert. Es sei denn man akzepiert Alternativlosigkeit als Axiom.

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multi_io 14.05.2019, 17:58
8.

Zitat von flaps25
... wenn man nur auf Export setzt. Gewarnt wurde lange genug. Trotzdem wurde nur alles mitgenommen, was man kriegen konnte - ohne Rücksicht auf Verluste. Das rächt sich jetzt. Mein Mitleid: 0,00. Es war klar, dass das nicht immer weiter gut geht. Jetzt kommt die Quittung. Recht so.
Jetzt mal ganz blöd gefragt: Wenn ein hochspezialisierter "hidden champion" irgendwo aus Süddeutschland mit 70% Weltmarktanteil in seinem Segment weniger exportorientiert werden und und sich statt dessen mehr auf die Binnennachfrage konzentrieren will, wie soll er das anstellen? Wenn die vormals 70% Weltmarktanteil dann zukünftig aus Binnennachfrage befriedigt werden sollen, kann der ja schonmal anfangen, 2 Milliarden Leute aus der ganzen Welt nach Schland umzusiedeln.

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L_P 14.05.2019, 17:58
9. Der Absturz ist unvermeidbar

Der Raubbau an den Menschen in Buntland fordert seinen Tribut. Früher oder später. Es ist an einem integeren Neustart zu arbeiten.

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