Forum: Wirtschaft
Zickzack an den Agrar-Börsen: Zocker spekulieren die Armen in den Hunger

Es ist ein Riesengeschäft für Spekulanten - und eine Katastrophe für die Ärmsten. Anleger stürzen sich wegen schwächelnder Aktien auf Agrarrohstoffe. Bei schlechten Nachrichten explodieren die Preise für Weizen oder Mais, für Entwicklungsländer sind sie kaum noch zu bezahlen.

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Ghost12 30.08.2010, 17:24
1. Die Millionen von Toten, die schon vor Jahren abzusehen waren

gehen auf das Konto von Bernanke und Trichet und den Politikern und Privatbankern, die sie zu immer mehr Produktion von Falschgeld verleiten.

Die zugekoksten Zockerbanker benutzen nur die Waffen, die man ihnen geladen in die Hand gedrückt und sie schon im Voraus exkulpiert hat. Bail-Out, Alternativlos.
Shame on Obamas, Merkels und Co. die für den Preis von billigster Politmacht Millionen verrecken lassen.

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Incubus6 30.08.2010, 17:33
2. Komisch

Was nur am Rande kommt ist Tatsache, dass in Deutschland der Biospritanbau subventioniert wird. Also lieber hier ökologisch autofahren und in der dritten Welt hungern. Das ist die Idee der GRÜNEN!!! Oder mal zu OBI gehen, da gibt es Heizungen die mit Getreide laufen, da die Steuern auf Öl und Gas kaum noch zu bezahlen sind. Oder doch einfach mal den Bauen Geld zahlen damit sich kein Getreide anbauen und das Feld brach liegen lassen.
So lange wir so mit Rohstoffen umgehen und dabei ein ökologisch sauberes Gewissen haben, sollten wir nicht mit den Finger auf andere zeigen.

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Jan B. 30.08.2010, 17:33
3. ....

Zitat von Ghost12
gehen auf das Konto von Bernanke und Trichet und den Politikern und Privatbankern, die sie zu immer mehr Produktion von Falschgeld verleiten.
Und was ist mit den Millionen von Anlegern, die sicherlich derzeit ihr Geld auch in Geschäfte mit Nahrungsmitteln investieren? Nein die tragen daran keine Schuld mit, die wollen ja nur ihr sauer verdientes Geld arbeiten lassen.

Man sollte die Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln auf ein absolutes Minimum beschränken, aber da rührt wieder keiner den Finger.

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quinta007 30.08.2010, 17:36
4. Preisverlauf zu kurzfristig dargestellt

Schauen Sie sich doch bitte einen laengerfristigen Preisverlauf der Agrarpreise an. Da sieht das alles nicht sehr schlimm aus: http://www.finviz.com/quote.ashx?t=DBA&ty=l&ta=0&p=w

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wremy 30.08.2010, 17:36
5. Spekulation mit Nahrungsmitteln

Unter den sogenannten zivilisierten Laendern sollte man eine Staerkung der "sozialen" Marktwirtschaft erwarten inklusive eines sozialen Verhaltens der Finanzmaerkte. Wer kann schon vertreten dass Finanzakteure aus Geldgier den Hungernden die Lebensmittel wegnehmen? Aber es ist so.
Die Finanzspekulation erschwert auch die Anbauplanung.
Unsere Politiker sind aber kaum faehig diesem Triben Einhalt zu gebieten. Leider.

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Zephira 30.08.2010, 17:38
6. Andersrum

Zitat von Ghost12
Shame on Obamas, Merkels und Co. die für den Preis von billigster Politmacht Millionen verrecken lassen.
Wie gehabt: Der Pöbel hetzt in traditioneller Manier gegen die Menschen, die sie mit den von ihnen angeforderten Waren versorgen und beschwert sich dann auch noch darüber, dass deren Finger vom Auftrag schmutzig seien. Schande über die Leute, die Millionen Menschen verrecken lassen und noch nicht einmal die Eier haben, dazu zu stehen. Da hat ja jeder geständige Serienkiller mehr Rückgrat, jeder bekennende Massenmörder mehr Ehre im Leib.

Weil aber Leute wie Sie niemals zur Rechenschaft gezogen werden, wird sich nichts daran ändern. Ökonomen, Ökologen und Humanisten sind hilflose Mahner, die nichts ausrichten können gegen die Selbstsucht und Habgier des tumben Bürgers. Und die vom Bürger persönlich gewählten Volksvertreter handeln natürlich in seinem rücksichtslosen, egoistischen Interesse. Daher werden sie ihm keine externen Kosten in Rechnung stellen oder generationenlange Pyramidenspielchen unterbinden, da das unbequemerweise seinen Lebensstil drastisch verteuern würde...

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PolitikerFreund 30.08.2010, 17:39
7. wieder die bösen Kapitalisten

Früher waren die Kapitalisten böse, weil sie die dritte Welt ausgebeutet haben, indem sie zu wenig für deren (Agrar-)Produkte bezahlt haben. Stichwart: Fairer Handel, freiwillig mehr bezahlen.
Heute sind die Kapitalisten böse, weil sie zu viel bezahlen.
Wie man es macht, es ist verkehrt.

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heinzelmann200 30.08.2010, 17:56
8. Super für die Welt

Toll. Endlich tut sich was.

Erstens ist das für die Bauern in aller Welt gut, die endlich ordentliche Preise erzielen können. Das ist hervorragend.

Zweitens dämmt ein verringertes Angebot die Überbevölkerung wirksam ein.

Drittens können bei höheren Preisen bessere Qualitäten produziert werden.

So sollte es weitergehen.

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sozialesgewissen 30.08.2010, 17:57
9. Spendengelder verlieren an Wert!

Durch diese Spekulation wird am Ende das Spendengeld halbiert, weil sich viele durch die Hintertür daran bereichern.
Aus diesem Grund spende ich nicht! Ich will dieser Sorte Menschen nicht ihren nächsten Porsche finanzieren!
Ich hoffe nur, das es genug Lichtmasten gibt. Diese Spekulanten sollten diese Preise besser schön hoch halten!

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