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Zinsbesteuerung: Merkel verlangt härtere Steuerregeln für Schweiz
DPA

Europa verschärft den Kampf gegen Steuerhinterziehung, doch Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz sind bislang nicht an Bord. Das müsse sich ändern, fordert jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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rainking 06.02.2014, 16:47
1. Jawoll!

Zitat von sysop
Europa verschärft den Kampf gegen Steuerhinterziehung, doch Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz sind bislang nicht an Bord. Das müsse sich ändern, fordert jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Merkel braucht jetzt Geld für die Facharbeiter aus Spanien und den anderen EU-Ländern.

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groegi 06.02.2014, 16:50
2. Von der Einkommen- zur Substanzbesteuerung

Der Wunsch nach der Finanzierung praktisch unbegrenzter Ausgabenwünsche (inkl. Steuerverschwendung) der Politikklasse ist mit traditioneller Steuererhebung nicht mehr finanzierbar. Folge: Eine Abkehr von der begrenzten Einkommensbesteuerung hin zur schrankenlosen „Substanz“besteuerung seitens der staatlichen Administration. Der scheinbar durch rechtsstaatliche Gesetze geeichte Zugriff auf das Bürgereigentum lässt sich nur in einem totalen Überwachungsstaat realisieren. Jede Einnahmen- und Ausgabenänderung , d.h. jede Besitzveränderung beim „Substanz“steuerpflichtigen muss zur Herstellung einer herbeigeredeten Scheingerechtigkeit von staatlichen Organen erfasst und auswertet werden. Auch Zinsen unterhalb des Inflationsausgleichs wecken scheinbar mit der Selbstverständlichkeit eines Naturgesetzes Begehrlichkeiten des Fiskalapparats. Die zwangsweise an der Quelle erhoben Kapitalertragssteuer verhindert somit den Ausgleich des Vermögensverlusts durch Inflation. Auch Ersparnisse zur Altersvorsorge stehen zur willkürlichen Disposition des staatlichen Einnahmenbegehrens; in der Summe bewirken die staatlichen Aktivitäten somit die kontinuierliche „Entreicherung“ des Bürgers.

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schafseckel 06.02.2014, 16:50
3. Steuersystem

Vielleicht wäre es mal an der Zeit, dass ihr lieben Deutschen euer Steuersystem mal auf brauchbares Niveau bringt. Aber es ist natürlich einfacher mit Drohgebärden einzuschüchtern und mit geklautem Material Banken erpressen.

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peterle3 06.02.2014, 16:51
4. Und was ist mit unserer Steuerfahndung?

Ich erinnere an den Artikel in der SPIEGEL-Printausgabe vom letzten Herbst, in dem das organisierte Chaos in der der deutschen Finanzverwaltung, die resultierenden massenhaften Schlupflöcher v.a. für Firmen sowie die vorsätzliche Behinderung der Steuerfahndung in den deutschen Bundesländern eindrucksvoll dargestellt werden. Da geht es nicht nur um Zinserträge, sondern richtig um Geld.
Merke: Man kehre zuerst vor der eigenen Tür.
Aber das täte ja wohl noch mehr Parteigängern weh.

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mauschristoph 06.02.2014, 16:52
5. Geldwäsche tötet

alle Möglichkeiten, Geld zu verschieben und zu verstecken, begünstigen Drogenhandel, Menschenhandel, Korruption, Bereicherung jeder Art. Wenn man von Steueroasen redet, spricht man auch über Geldwäsche. Großbritannien zum Beispiel hegt und pflegt seine Steueroasen: Guernsey, die Caymans usw.
Damit macht es sich zum Komplizen der Mafia, von korrupten Dikatoren, die Entwicklungsgelder zum Beispiel nicht in das Gesundheitssystem stecken, sondern in die eigenen Taschen. Das sollte die Weltgemeinschaft sehen und entsprechend handeln.
Es geht beim Thema Steueroasen nicht nur um Steuerhinterziehung sondern um handfeste Kriminalität.

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j.vantast 06.02.2014, 16:54
6. Tja..

Zitat von sysop
Europa verschärft den Kampf gegen Steuerhinterziehung, doch Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz sind bislang nicht an Bord. Das müsse sich ändern, fordert jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Da kann Merkel fordern wie sie will, die Schweiz ist nun einmal nicht in der EU. Daher gehen Merkels Forderungen den Schweizern wohl auch am Allerwertesten vorbei.
Nicht das ich nicht dafür wäre dass neue Steuerregelungen her müssen, aber Merkel könnte ja erst einmal im Strafrecht nachbessern was die Steuerhinterziehungen betrifft.
Das man hier nun die Steuerbetrüger mit Samthandschuhen anfasst und sich diese sogar noch dreist hinter dem Steuergeheimnis verschanzen ist schon ein starkes Stück.

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bstendig 06.02.2014, 16:55
7. .. hat der Fiskus viel Geld verloren..

Zitat von sysop
Europa verschärft den Kampf gegen Steuerhinterziehung, doch Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz sind bislang nicht an Bord. Das müsse sich ändern, fordert jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Soso, viel Geld.
Wahrscheinlich Summen, von denen man noch eine Philharmonie oder einen Flughafen an die Wand donnern kann. Schade, da hätten wir doch garantiert noch einen Bürgermeister gefunden, der das gerne und freiwillig versemmelt hätte.
Und Luxemburg will nur mitmachen wenn auch die Schweiz? Also bitte Jungs- ihr seid nun mal in der EU und die Schweiz nicht. Euer Problem, ihr könnt ja austreten. Wenn das Geschäftsmodell aber Steuerhinterziehung ist wirds natürlich blöd. Das gilt auch für Österreich.

Und noch ein Angebot an die Schweiz. Ich bin erfahrener Mauerbauer und Zäune-Zieher - wenn ich in der Schweiz bleiben darf, baue ich freiwillig Grenzzäune und Mauern für Euch. Ich denke, ich würde auch viele Mitstreiter finden. Knickt ja nicht ein!

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trick66 06.02.2014, 16:56
8. Merkel et al

Man würde sich doch wirklich mal wünschen, dass Frau Merkel und Genossen sich auch mal Gedanken über die Ursachen von Steuervermeidung um (fast) jeden Preis und nicht nur um deren Bekämpfung machten.

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ibms 06.02.2014, 16:56
9. Gehts noch?

Nicht durch das Schweizer Bankgeheimnis hat Deutschland Geld verloren, sondern durch die Steuerhinterziehung seiner Deutschen Bürger! Das ist ein riesen Unterschied. Zudem sollte die EU dann auch die gleichen Zinsregeln von Singapur, den USA (Delaware!), Bahamas, etc fordern. Doch dafür fehlt ihnen der Mut. Ohnehin läuft mit der EU alles richtung Sozialismus und Wettbewerb zwischen Staaten geht verloren. Schlussendlich wird es allen gleich schlecht gehen und eine kleine Menge von Menschen wird eine grosse Menge von Menschen finanzieren. Man sollte die EU wirklich grundlegend überdenken oder auflösen.

Mehr Geld als durch Steuerhinterziehung geht übrigens durch Verschwendung und Korruption verloren. Hier reden wir wie bekannt von 120.250 Millarden pro Jahr. Macht Euch da mal ran!

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