Forum: Wirtschaft
Zinsbesteuerung: Merkel verlangt härtere Steuerregeln für Schweiz
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Europa verschärft den Kampf gegen Steuerhinterziehung, doch Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz sind bislang nicht an Bord. Das müsse sich ändern, fordert jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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rocky_heike 06.02.2014, 18:36
100.

Zitat von sysop
Europa verschärft den Kampf gegen Steuerhinterziehung, doch Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz sind bislang nicht an Bord. Das müsse sich ändern, fordert jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Ich sehe es auch so wie einige in diesem Forum. Merkel macht in Europa wieder den Dicken Max. Zeigt wieder auf andere, viel Lärm, markige Worte, um die eigene Bevölkerung zu beruhigen. Liebe Union, vielleicht solltet ihr mal zunächst Eure eigene Haltung zur Steuerhinterziehung kritisch betrachten und helfen Steuerprivilegien abschaffen. Hinzu kommt die von Merkel so bevorzugte Taktik, mal eben so ein Argument hinzuwerfen und dabei mindestens die Hälfte zu verschweigen. Dazu gehört die Mär von der Schweiz. Selbstanzeigen kommen inzwischen auch dadurch zustande, dass Schweizer Banken Druck machen.

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nahrungskette 06.02.2014, 18:37
101. ---eine Insel---

hat schlechte Karten, wenn es ums Ganze geht. Man stelle sich vor, keine Überflugrechte mehr für Flugzeuge von der Schweiz und in die Schweiz, nur mehr wenige, kontrollierbare Straßenübergänge in die EU, keine Lizenzen mehr für Geldinstitute in der EU, Handel mit Schweizer Franken aussetzen oder begrenzen, und schon ginge es dem institutionellen Hehler an die Substanz.

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umaurer 06.02.2014, 18:37
102.

Ich weiss, dass die Schweiz punkto Finanzgebaren keine Enkelin ist. So wie alle andern Länder inklusive

Deutschland auch nicht. Trotzdem die Frage an Frau Merkel: Ist es denn für einen deutschen
Staatsangehörigen verboten in der Schweiz ein Konto zu eröffnen? Eigentlich würde ich euch Deutschen
raten, das zu tun. Vielleicht lässt sich etwas Geld retten, das eure Regierung mit dem Euro versenkt.

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chriß_graf 06.02.2014, 18:38
103.

Die Merkel und ihre CDU sollen doch bitte mit Delaware, Cayman Inseln, Marshallinseln, Bermuda, Jersey Guernsey, so umgehen versuchen wie mit der Schweiz umgegeangen wird.
Geht natürlich nicht, da Deutschland ist noch immer ein Vasall von USA und Grossbritanien ist.

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madmax9999 06.02.2014, 18:39
104. Sie vergessen die bilateralen Abkommen

Zitat von grauwolf1949
wird hier wohl hilfreich sei. Sicher ist es doch der EU möglich mit sanften diplomatischem Druck solche Steueroasen wie Lichtenstein oder eben die Schweiz zu einem vernünftigen Vertrag zu bewegen. Schließlich will ja auch ein Land wie die Schweiz mit der EU Geschäfte machen. Sicher gibt es für die EU legale Mittel ( Zölle , Einschränkungen im Geldverkehr, Wirtschaftshemmnisse) um hier etwas Druck aufzubauen.
zwischen der Schweiz und der EU, die auch durch die BRD einzuhalten sind. Es ist also schwierig legale Mittel (wie sie schreiben) zu finden. Das bessere Vorgehen für alle, auch für die BRD, wäre gewesen, das Steuerabkommen mit der Schweiz zu ratifizieren und anschliessend innerhalb der OECD den automatischen Informationsaustausch einzuführen. Dieses Vorgehen hätte gezeigt, dass es den EU-Staaten ernst gewesen wäre mit der Bekämpfung der Steueroasen.

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gandhiforever 06.02.2014, 18:45
105. Dreistigkeit

Zitat von derbergischelöwe
Das ist die einzige Sprache die die Eidgenossen verstehen. Sie brauchen dt. fachkärfte ohne Ende, hetzen aber gegen Deutsche und EU-Bürger. Sie sind von der EU umgeben und exportieren rund 70% in die EU (Deutschland nur rund 50%) tun aber so als wären sioe unabhängig... Sie spielen die neutralen Saubermänner bereichern sich aber seit Jahrzehnten an Schwarzgeld, Raubgold und Dikatatorenvermögen. Dieses dreiste Schmarotzertum paßt einfach nicht mehr in diese Zeit. Wer nicht hören will, muss fühlen, Deutschland muss der Schweiz Druck machen, damit sich das ändert.
Da Sie die Geschichte nicht von Anfang an erzaehlen, hole ich das gern fuer Sie nach:

Von der deutschen Regierung verfolgte Menschen haben einen Teil ihres Vermoegens vor einigen Jahrzehten in die Schweiz in Sicherheit gebracht.

Diese Gelder halfen vielen Menschen, nach ihrer Flucht ihr Leben ausserhalb des Einflussbereiches der damaligen deutschen Regierung neu zu gestalten.

Dies blieb leider vielen Opfern der Nazis verwehrt, weil ihr Leben ausgeloescht wurde durch die deutschen Behoerden.

Bedauerlicherweise unternahmen viele schweizer Banken nach dem Ende des Tausenjaehrigen Reiches keine grossen Anstrengungen, die rechtmaessigen Besitzer (oder deren Nachkommen) von Konten ausfindig zu machen.

Festzuhalten ist aber auch, dass dies ohne die damalige deutsche "Rechtssprechung" nicht moeglich gewesen waere.

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Karl-Dieter Specht 06.02.2014, 18:46
106. Wer holt das nicht versteuerte Geld aus dem Sack?

Zitat von sysop
Europa verschärft den Kampf gegen Steuerhinterziehung, doch Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz sind bislang nicht an Bord. Das müsse sich ändern, fordert jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Wer holt das nicht versteuerte Geld aus dem Sack
Wieder einmal bemüht sich die Bundeskanzlerin um ein Steuerabkommen mit der Schweiz. Das ist nicht das erste Mal. Erinnern wir uns: Die damalige Schwarz-Liberale-Koalition hatte mit der Schweiz ein Steuerabkommen ausgehandelt, welches in der Länderkammer abgelehnt worden war. Grund: „Es sollte eine pauschale und anonyme Nachversteuerung von Schwarzgeld in der Schweiz ermöglichen. Sozialdemokraten und Grüne sahen in der Regelung zu viele Schlupflöcher für Steuersünder.“ Im Klartext: Kriminelle Handlungen von Steuerkriminellen sollten im Nachhinein legalisiert werden. Ein unglaublicher Vorgang ,der zu Recht keine Mehrheit fand. Mit der GROKO wird ja alles (anders) besser. Jetzt kann die GROKO zeigen, was sie unter Steuergerechtigkeit versteht und wie sie das den Schweizern vermitteln will. Die Schweizer haben schon mal ihre Pflöcke eingeschlagen. Zitat des Bundespräsidenten Ueli Maurer: „Die Schweiz habe beim Steuerabkommen weitreichende Konzessionen gemacht. Jetzt könne sich auch die deutsche Seite bewegen.“ Was nun Frau Merkel: Wohin soll sich Deutschland bewegen, wenn sich die Schweiz nicht weiter bewegen will? Zumindest sieht es so aus, wenn man den Worten Glauben schenken kann. Da hilft nur eines: Druck aufbauen und zwar durch den weiteren Ankauf von Steuerdaten-CDs, die Finanzminister Wolfgang Schäuble in der GROKO wohl nicht mehr ablehnen kann.

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ruebenkatze 06.02.2014, 18:46
107. Gut,

Zitat von SteigerF
Die SVP habe ich noch nie gewählt und werde ich nie wählen und lasse es mit auch nicht von Ihnen andichten. Aber zumindest von Mitte-Links bis Rechts haben es die meisten Leute hier satt, dass ein deutsches Problem auf dem Rücken der Schweizer abgewälzt wird.
dann leiste ich ehrlich Abbitte und entschuldige mich.
Ich sehe es aber nicht als dt. Problem, das auf dem Rücken von Herrn und Frau Schweizer ausgetragen wird, sondern als ein Problem zwischen Gesellschaftsschichten, bei dem das Schweizer System den Falschen Schützenhilfe bietet.

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Gerdtrader50 06.02.2014, 18:49
108. Kaiserin ? Frau Getönsrat ??

Ich mag ja die Frau Staatsratvorsitzende, die glaubt, über eigenständige Staaten bestimmen zu können. Ich empfehle einen neuen Kaiserthron: Frau Merkel, Angela, Kaiserin von Europa. Von und zu DDR-Gnaden ???? He, Honi kannst mich hören ? Ich sitz auf dem Klo und hör Westradio ?

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whaller 06.02.2014, 18:49
109. Passt

genau zum aktuellen Kurs der deutschen Regierung: Mehr Krieg wagen in Afrika und Afghanistan, Führerschaft in Europa und selbstverständlich auch Terror gegen die Schweiz und ihre Banken. Tatsache ist: Neben Geld «fliessen» auch tausende Deutsche auf Arbeitssuche in die Schweiz und entlasten die deutsche Arbeitslosenstatistik, was allerdings für Mutti noch nie ein Thema war.

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