Forum: Wirtschaft
Zollstreit: US-Handelsdefizit auf höchstem Stand seit zehn Jahren
AFP

Die USA importieren weit mehr als sie exportieren. Im Jahr 2018 lag der Fehlbetrag so hoch wie seit Langem nicht mehr - obwohl Präsident Trump mit Strafzöllen gegenzuhalten versuchte.

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muellerthomas 06.03.2019, 20:17
20.

Zitat von Teutonengriller
noch froh sein, daß die mit ihrer Weichwährung bezahlen dürfen. Wenn keiner mehr Dollars nähme , hätten die ein Problem
Inwiefern Weichwährung?

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Alkyone 06.03.2019, 20:18
21. Thema

Wie werden eigentlich Dienstleistungen und Produkte von Amazon, Google, Facebook, Microsoft, Apple etc etc bewertet?

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KlausMeucht 06.03.2019, 20:20
22. Trump ist so unfähig wie unsere Politiker

Natürlich sind dauerhafte Importüberschüsse ein Problem. Aber ein Land das sich dauerhafter Exportüberschüsse erfreut ist nicht besser.


Weltweit heben sich Importe und Exporte gegenseitig auf. Denn noch haben wir keinen Handel mit dem Mars.

Dauerhafte Eportüberschüsse sind nur möglich, wenn der Rest der Welt insgesamt dauerhafte Importübberschüsse hat. Geht der Schuldner pleite, verliert der Gläubiger seine Ansprüche. Geht Amerika oder bzw. und China pleite dann wars das mit der privaten kapitalbasierten Altersvorsorge.

Deshalb gilt für Trump dasselbe wie für Merkel. Achtet zumindest langfristig auf eine ausgeglichene Handelsbilanz. Dauerhafte Exportüberschüsse sind wie ein Restaurant das zwar immer voll ist, die Gäste aber nur anschreiben lassen.


Ich wettere nicht gegen Export. Es ist schön wenn das Ausland unsere Produkte will. Problematisch sind aber die Importdefizite. Das ist nur ein anderes Wort für Exportüberschüsse

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KlausMeucht 06.03.2019, 20:27
23. USA und GB

Es sollte zu bedenken geben dass die Länder die den Neoliberalismus am stärksten umsetzen, extreme wirtschaftliche Probleme haben.

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s.l.bln 06.03.2019, 20:40
24. Das Handelsdefizit...

Zitat von ingen79
Das Scheitern von Trump klarer als Handelsdefizit
...ist das gewollte Ergebnis der US Wirtschaftspolitik seit den 80ern.
Man hat bewußt die Umwandlung in eine Dienstleistungsgesellschaft betrieben, später kopiert von den Briten.
Mit Trump hat das zunächst nichts zu tun.
Der glaubt lediglich, das mit einem Wirtschaftskrieg innerhalb weniger Monate umkehren zu können. Währe ihm tatsächlich dran gelegen, daß die USA wieder primär Produktionsstandort wird, ob das nun sinnvoll ist oder nicht, müßte er massiv Struktur fördernde Maßnahmen einleiten und richtig Geld in die Hand nehmen, statt es beim Militär, den Reichen und dem Grenzschutz zu verbrennen.
Mit dem US Handelsdefizit ist es wie mit den Insekten. Beide werden Trump unbeeindruckt überleben.

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Ökofred 06.03.2019, 20:46
25. ist das so?

Zitat von messmeup
... vorerst. Der Bumerang könnt etwas später, ich denke 2022 wenn sich stützte negativen Auswirkungen seiner Zollpolitic zeigen. Aber in 2020 wird die USA Wirtschaft noch bringen und der Donald nochmal gewählt. Und die Mauer kriegt er auch durch.. Erst recht jetzt, wo die Zahl der Illegalen so hock ist, wie noch nie zuvor!
Das Dumme ist, dass die Zahle der Illegalen in den letzten 10 -20 Jahren viel höher war... aber ist ja egal. Gefühlt ist sie jetzt halt so hoch wie nie.. und nur das zählt für Trumpel...

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gerhard38 06.03.2019, 20:53
26. Wenn man über Jahrzehnte

die Produktion von Gütern für den Konsum in das produktionstechnisch billigere Ausland verlegt, darf man sich nicht wundern, wenn bei gleichbleibendem Konsumverhalten der Bürger dann diese Güter aus dem billigeren Ausland eingeführt werden müssen und damit die Aussenhandelsbilanz weiter wachsen lassen. Solche Methoden sind zwar sehr attraktiv für die Reichen aber weniger so für den Staat und seine Durchschnittsbürger. Für Populisten wie Trump sind solche Verhältnisse jedoch "ein gefundenes Fressen" mit dem sich Wähler gewinnen lassen. Trump sollte - wenn er Verstand hätte - versuchen die USA zu einem attraktiven Standort für die Produktion von Konsumgütern zu machen. Dazu braucht man jedoch mehr als "Finanztricks". Für die Produktion von Qualitätsproddukten braucht man moderne Fertigungsstätten und qualifiziertes Personal für die Entwicklung und Fertigung. Das alles dauert und kostet und ist für die US-Kapitalisten, die dem "schnellen Doller" nachjagen zu mühselig. Im Angebot "Buy American" findet man derzeit wenig qualitativ Verlockendes ausser wenn man Waffen braucht. Ansonsten haben die Amis ihre ehemals beachtlichen Produktionsbereiche an andere Nationen abgegeben. Mit Trump und seinen Drohungen sowie den "leicht zu gewinnenden" Handelskriegen können die Amis diese Probleme nicht lösen.

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raton_laveur 06.03.2019, 21:02
27. Bravo, Donald,

nur weiter so! MAGA!!!

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frenchie3 06.03.2019, 21:15
28. Der arme Donnie

Schafft so viel Wohlstand für alle so daß die sich das teure Importzeugs kaufen und schon hat er mit der guten Tat die Böse ermöglicht. Jetzt wird er sicher versuchen daß die Bürger verarmen damit das mit dem leidigen Handelsdefizit endlich klappt. Sonst nimmt ihn ja keiner mehr für voll

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redebrecht 06.03.2019, 21:25
29. Nicht immer richtig

Zitat von KlausMeucht
Natürlich sind dauerhafte Importüberschüsse ein Problem. Aber ein Land das sich dauerhafter Exportüberschüsse erfreut ist nicht besser. Weltweit heben sich Importe und Exporte gegenseitig auf. Denn noch haben wir keinen Handel mit dem Mars. Dauerhafte Eportüberschüsse sind nur möglich, wenn der Rest der Welt insgesamt dauerhafte Importübberschüsse hat. Geht der Schuldner pleite, verliert der Gläubiger seine Ansprüche. Geht Amerika oder bzw. und China pleite dann wars das mit der privaten kapitalbasierten Altersvorsorge. Deshalb gilt für Trump dasselbe wie für Merkel. Achtet zumindest langfristig auf eine ausgeglichene Handelsbilanz. Dauerhafte Exportüberschüsse sind wie ein Restaurant das zwar immer voll ist, die Gäste aber nur anschreiben lassen. Ich wettere nicht gegen Export. Es ist schön wenn das Ausland unsere Produkte will. Problematisch sind aber die Importdefizite. Das ist nur ein anderes Wort für Exportüberschüsse
Mit dem Export ist es ähnlich wie mit Krediten. Man kann problemlos mehr Waren importieren, wenn man gleichzeitig eine wachsende Wirtschaft hat oder effizienter produziert. Man kann sich mehr im Ausland kaufen, wenn im Inland die Waren billiger werden. Wie bei Krediten kann auch der Import der Produktionsteigerung dienen. Wer von einem Kredit Maschinen kauft, auch importierte, und damit mehr oder günstiger Waren herstellen kann, hat insgesamt mehr. Die globale Konkurrenz sorgt dafür, dass nicht nur Konsumwaren weltweit gehandelt werden. Genauso werden auch Investitionsmittel, Wissen und Dienstleistungen gehandelt. Die weltweite Arbeitsteilung und Spezialisierung sorgt dann auch für weltweiten zunehmenden Wohlstand. Nicht immer gerecht, aber zuverlässiger und mit besseren Wachstumsraten als jede sozialistische Utopie, die selbst bisher auch nur funktioniert hat, indem große Teile der Bevölkerung Opfer aufgebürdet wurden, die genauso schwer wiegen , nicht besser sind, als die sogenannten Opfer des Kapitalismus.

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