Forum: Wirtschaft
Zollstreit: US-Handelsdefizit auf höchstem Stand seit zehn Jahren
AFP

Die USA importieren weit mehr als sie exportieren. Im Jahr 2018 lag der Fehlbetrag so hoch wie seit Langem nicht mehr - obwohl Präsident Trump mit Strafzöllen gegenzuhalten versuchte.

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spon-facebook-10000523851 06.03.2019, 22:40
40. Ist doch schoen,

wie seit Dekaden der Gewinnmaximierung und - anhaeufung Amerika von Amerikanern ausverkauft wurde. Wenn dann zwangslaeufig nur noch alles importiert werden MUSS, dann spielen McDonald's Franchises keine grosse Rolle mehr. Ohne Importe wuerde nahezu die gesamte Idustrie sill liegen und sogar im Bereich der "nationalen Sicherheit" waeren die USA "geliefert".

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w.diverso 06.03.2019, 22:44
41. Die amerikanischen Firmen,

speziell die Handelshäuser haben doch seit Jahrzehnten alles darangesetzt möglichst billig im Ausland produzieren zu lassen. Die bösen und unfairen Ausländer sind laut Donald jetzt aber die wirklich schuldigen. Wobei für Amerika dieser Handelsdefizit eigentlich kein Problem sein sollte. Die Bürger schaffen durch die gute Konjunktur besonders viel Vermögen, welches sie jetzt einfach für Güter die im Ausland produziert werden, ausgeben. Der amerikanische Staat wiederum druckt einfach Dollar, idealerweise im selben Umfang wie die Werte geschaffen werden, einfach nach. Da Amerika mehr oder weniger Vollbeschäftigung hat, würde es gar nicht gehen, dass alle benötigen Waren die das Handels-Minus ausmachen im Land erzeugt werden könnten. Außerdem sollte sich amerikanische Firmen mehr darauf konzentrieren, Waren mit entsprechender Qualität herzustellen, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis auch stimmt. Also Autos und Maschinen auf westeuropäischen Niveau, oder auch landwirtschaftliche Produkte ohne Genmanipulation, Hormonen und Antibiotika im Übermaß. Bei Waffen und Software schaffen sie es ja auch. Es ist aber natürlich leichter den Fehler bei anderen zu suchen als bei sich selbst.

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iasi 06.03.2019, 22:56
42. Schon Trumps Vorgänger klagten über das Handelsungleichgewicht

Trump will es nicht bei diplomatischen Worten belassen. Die Zölle werden natürlich auch durch die Wechselkurse untergraben. Die FED stärkt den Dollar, was US-Exporte verteuert und Importe verbilligt.
Das Argument mit dem starken US-Wachstum zieht doch schon lange nicht mehr, denn das enorme US-Handelsbilanzdefizit gibt es mittlerweile seit Jahrzehnten. Wollen wir eigentlich wirklich in die nächste Finanz- und Wirtschaftskrise stolpern. Besser jetzt ein Handelsstreit, als bald ein großer Crash, dem dann kaum noch etwas entgegengesetzt werden kann.

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PETERJohan 06.03.2019, 23:14
43. Google Facebook ua sind in der Bilanz nicht drin

Ein schiefes Bildwas da dargestellt wird

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chinareel 07.03.2019, 00:16
44. Also, mal nachdenken....

Wie ist das, wenn heute etwas 100 kostet und morgen 110 wegen Zollzuschlag, dann hast Du zwar nicht mehr bekommen, aber 10 mehr bezahlt. Richtig?
Hast Du dann auch zehn Prozent mehr Ware gekauft?
Lass mich's wissen, ob das so hinkommt.

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g.eliot 07.03.2019, 00:17
45.

Zitat von matthias.ma
Denn nur der Handel mit Waren gibt kein sinnvolles Bild.
Eben. Aber das hat Trump gar nicht interessiert.
Für ihn ist Makroökonomie nichts als BWL Bilanzbuchhaltung .

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g.eliot 07.03.2019, 00:37
46. Das Staatsdefizit, das Trump abbauen wollte, wuchs um 77%

Das US Staatsdefizit wuchs im gleichen Zeitraum um sage und schreibe 77%.

Trump hatte zwar versprochen, dass er das Defizit abbaut. Never mind. Dazu fällt ihm sicher eine geniale Erklärung, als selbsternannter "King of Debts".

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chinareel 07.03.2019, 00:53
47. Weil...

Zitat von muellerthomas
Inwiefern Weichwährung?
Wenn man gezwungen ist, etwas in USD zu kaufen, muss man seine guten Euros oder Franken nehmen und Dollars kaufen. So kommt stabiles Geld in die US Kassen. Saudi Arabien darf kein Oel in anderer Waehrung verkaufen, weil sonst die Waffenlieferungen gestoppt werden. Iran steht im Schussfeld, weil sie den Chinesen Oel gegen RMB (Yuan) verkaufen. China hat nun mit einigen Laendern Vertraege fuer Handel in lokalen Waehrungen, sogar mit USAs Freunden wie Japan. Verliert der USD noch mehr als World Reserve Currency, wird der USD fuer das gehandelt, was er wirklich wert ist.
Der Wert des Geldes entsteht aus mehreren Quellen, hauptsaechlich dem Bruttosozialprodukt (singen Sie jetzt mit, von wegen in die Haende spucken). Die USA sagten in den Siebzigern, man wuerde auswaerts billig produzieren und die Wertschoepfung aus Silicon Valley und allen Dienstleistungen bekommen. Darum wird heute vielleicht, schaetz ich mal, 85% des GDP aus Dienstleistungen aller Art erwirtschaftet. Wie will man da mal schnell wieder einen Produktionsstaat draus machen, Logistikketten und so, womoeglich noch waehrend einer oder zwei Amtsperioden eines POTUS? Also schlaegt man Zoelle auf die Importe und macht somit alles teurer fuer die eigenen Konsumenten und posaunt dies als Erfolg hinaus.
Sehen Sie, es ist eigentlich nicht mal kompliziert, das Ganze.
Gruesse aus Nanning, China.

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Edgard 07.03.2019, 08:07
48. Was haben die USA, Myanmar und Liberia gemeinsam?

Nun - allen drei dieser führenden Industrienationen verwenden ausschließlich ihr imperiales Maßsystem.
Das Vereinigten Königreich, Kanada oder den Philippinen sind immerhin in der Umstellung...
Wie auch eine einheitliche Währung wie der € den Handel vereinfacht tut es ein einheitliches Maßsystem erst recht - ich erinnere mich noch an das Drama mit britischen Fahrzeugen... kein Schraubenschlüssel passt (richtig)... und beim Mini dazu noch Plus an Masse. Einbau eines Autoradio nur mit passendem Zubehör möglich...
Bei Flugzeugen war das lange kein großes Problem - hier dominierten die US-Hersteller und wir hatten einen zölligen Werkzeugkasten.
Die europäischen Hersteller baudn metrisch... und schon braucht eine Firma beides - inkl. diverser Lagerware!
Mal ganzb ehrlich - solange die Amis auf einem so hohen Ross sitzen und meinen uns ihre qualitativ optimierbaren Maschinen und Geräte anbieten zu wollen mit einem antiquierten Maßsystem - solange kann Trump wüten wie er will - es zeigt nur seine Dummheit und Arrroganz.
Ja, auch Kanada gehört zu Trumps "Schurkenstaaten".. ein Freund aus Ontario erzählte gerade daß sie keine Werkzeug- und Produktionsmaschinen aus den USA kaufen - weil sie inzwischen komplett auf metrisch umgestellt haben (bis auf die Temperaturmaßeinheit die aber praktisch keine Rolle spielt) und daher in Europa, meist in Deutschland kaufen.
"America First" heißt bald "America alone", aber Mynanmar und Liberia werden aber die Handelsbilanz der USA sicher kräftig stützen... und vielleicht kehrt UK ja wieder "Heim ins imperiale Reich". Trump wird den Briten das sicher in den Handelsvertrag diktieren.
Wie hieß noch ein Buch von M. Moore? "Stupid White Man" ...

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rainercom 07.03.2019, 08:56
49. US-Handelsdefizit auf höchstem Stand seit zehn Jahren

ich würde alles geben wenn ich die Gedanken der Menschen hinter dem Amerika-First Menschen,lesen könnte!

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