Forum: Wirtschaft
"Zu gelassen": Finnischer Notenbankchef warnt Finanzmärkte vor Brexit
REUTERS

Wie stark trifft Großbritanniens EU-Austritt die Finanzmärkte? Der finnische Notenbank-Chef Olli Rehn warnt vor unterschätzten Gefahren des Brexits - und geschönten chinesischen Wachstumszahlen.

bommipit 25.03.2019, 09:17
1. Was ist...

denn das für ein Artikel? In den ersten Sätzen wird schwarz gemalt und im zweiten ist alles nicht so schlimm.

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YoRequerrosATorres 25.03.2019, 10:04
2. King of Platitüde.....

Kurzfristig ist sicherlich der Brexit die größte Gefahr. Die Finanzmärkte scheinen da zu gelassen zu sein und das Risiko zu unterschätzen...sagt der Zentralbanker. Andererseits können die UK-Spaßvögel doch nicht einmal eine einzige sinnvolle Entscheidung überhaupt treffen...
Also: Mit was müssen denn dann bitte die Finanzmärkte rechnen? Weiß der Olli etwa mehr?

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thequickeningishappening 25.03.2019, 10:09
3. # 1 bommipit

Herr Rehn warnt vor Der Gefahr um dann anzudeuten Dass es ja bisher immer noch gut gegangen sei (EZB Zusammenarbeit mit FED etc.). Wer zwischen Den Zeilen liest, Der findet Zweifel an Diesem Argument.

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as@hbx.de 25.03.2019, 10:19
4. weil

Zitat von bommipit
denn das für ein Artikel? In den ersten Sätzen wird schwarz gemalt und im zweiten ist alles nicht so schlimm.
vielleicht auch das Leben nicht schwarz-weiß ist?

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Peter Bernhard 25.03.2019, 10:30
5. "Liquiditätsvereinbarung"

"Liquiditätsvereinbarung" - sehr hilfreich der Verweis auf 2008. Für mich ähnlich schwer unter den Hut zu bekommen - da ich mit Magischem Drei- und Viereck zur Schule ging -- wie die Bekämpfung der Inflation durch Zinserhöhungen. Denn: in der Inflation bleiben die Schaufenster lehr, laut Lehrbuch, und das heißt sie geht mit Konjunkturproblemen einher. Ich glaube, das will man so als Regel nicht wahrhaben, führt man die Inflation auf die in Konjunktur und geringer Arbeitslosigkeit möglichen preistreibenden Lohnforderungen zurück. (Das ist für mich überhaupt Dreh- und Angelpunkt von Wirtschaft: ob man für das Geld was tut, oder nur Gutes tut: wenn für Geld geschafft wird, muss das der Wert sein, nicht die Arbeit - wer will das gutheißen auch..., "übrigens"). Geringe Arbeitslosigkeit und deren Lehman-Nulllzins-Zeiten machen somit die "Liquidität" als Bremse der Deflation relevant - wobei von "Zinssenkung" nicht die Rede ist. Hierzu spontan: so, wie bei Inflation die kämpferische Zinserhöhung die Vergabe von Krediten unmöglich macht bzw. das Eingehen von Schulden, so macht in Deflation das weitere Senken von Zinsen das Vergeben von Krediten unmöglich, da es die Rückzahlung - nun aus sehen aus Sicht der Kreditvergabe bis zur "Unmöglichkeit", eben Konkurs, Ausfall, Nicht-Liquidität, erschwert. So, wie das Gloppierende - zweitens - in der Zeit eine Obergrenze von Hochzins bilden könnte, so der Nullzins die "Bonität" um absoluten Parameter machen. Wenn nur von "Liquidität", nicht mehr von Zinshöhe die Rede sein kann, könnte zurückgerudert werden. Und da ist Brexit wie Trump mit Zollerhöhungen ein Ersatz für Lohnforderungen als preistreibende? Nein, für Zinserhöhungen - die sich auf Bonitäten auswirkten, also auf Rückzahlungen, nicht mehr auf Auszahlungen.

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denny101 25.03.2019, 12:34
6.

Zitat von bommipit
denn das für ein Artikel? In den ersten Sätzen wird schwarz gemalt und im zweiten ist alles nicht so schlimm.
Einfach nicht alles schwarz/weiß sehen und ein bisschen mitdenken und mitverstehen, und schon geht's...

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Peter Bernhard 26.03.2019, 12:00
7. Abgestimmt oder nicht

Abgestimmt oder nicht: die Idee Loslösung birgt für mich das Potenzial, eine Koordination von Notenbanken anzunehmen oder eben nicht, Letzteres mit "Genesis" etwa à la, im Modus "Selling England" (by the Pound). Heute jedoch mit 2008, Deutscher und Commerz: dass eine Zuführung von "Liquidität" als Easin', vorgemacht eben von den USA, nicht zu einem Außenfall von Dollar führt, der Anschauung bin ich noch immer. Bei Gelegenheit prüfe ich das nach: das Q.E. Bernankes "worked", funktionierte, weil das den US-Dollar nicht stürzte. Wohl so gesehen - so heute Gedanke - die Deutsche und die Commerz als "Euros", als welches Brexit-Britishe mal gedanklich nicht zu setzen sein könnten -- da sie so auf fallendem Euro doch tattäglich sitzengeblieben sein könnten: trotz fallender lokaler Währung keine stiegenden Zinsen - da ist man lieber greater place on the whole, earth.

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querulant_99 31.03.2019, 10:11
8.

Die Finanzmärkte haben den Breit doch schon längst eingepreist. Deshalb gingen gingen die Aktienkurse Ende letzten Jahres in den Keller. Mittlerweile sieht man es wieder etwas gelassener und hat erkannt, dass man da wohl etwas überzogen hat.

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