Forum: Wirtschaft
Zuckerberg reagiert auf Kritik: "Wie jeder andere auch, werden wir Steuern zahlen"
DPA

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich zu seiner angekündigten Milliardenspende geäußert - natürlich in einem Post auf seiner Facebook-Seite. Die wichtigste Aussage: Die neue Stiftung werde Steuern zahlen.

Seite 5 von 6
msix 04.12.2015, 10:46
40.

Zitat von happy2010
Und das ist leider falsch Gates und Zuckerberg und Co verdanken den Großteil des Vermögens dem Steuerbeschiss Wenn diese Superreichen nun spenden, dann ist das etwas vereinfacht nur ein Teil des zuvor zusammengetricksten Gedes. Ihrem Geld Laut Oxfam gäbe es ohne Steuertrickser so gut wie keine Staatsschulden. Der Staat könnte Multimilliarden in diverse Forschung investieren Hier klauen windige unehrenhafte Personen dem Staat Geld, nehmen dem Staat die Möglichkeit zu agieren, und lassen sich dann als "Spender" bejubeln krank
Nein, sie verdanken garantiert nicht den Großteil des Vermögens dem Steuerbeschiss. Natürlich nutzen diese Unternehmen Steuerschlupflöcher, aber hier sind auch die entsprechenden Ländern gefordert diese zu stopfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stinkfisch1000 04.12.2015, 10:46
41.

Zitat von happy2010
Ist eigentlich den Foristen klar, dass jeder EU Bürger rein statistisch 2000.- Euro weniger auf dem Konto hat - Jahr für Jahr- weil Zuckerberg und Co tricksen? Fehlen die 2000.- Euro keinem? Und hier feiert man Zuckerberg für? Den Gegenwert von 20 Millionen Vollzeitstellen stehlen diese Steuertrickser der EU. Jahr für Jahr Und hier feiert man Zuckerberg, weil er 80% von dem, was er wegtrickst, wieder zurückgibt? Aber nach Gutsherrenart, nicht als Kompensation! Im Mittelalter gings ähnlich zu. Wenn Zuckerberg angeblich ein Philanthrop sein will, dann muss er ZUALLERST seinen täglichen Griff in den Geldbeutel des Steuerzahlers beenden. Und Bürger, die das anders sehen, die sollten sich mal überlegen, wie die Gesinnung eines Steuertrickser sein muss.
Nur mal so.... Der Deutsche Staat nimmt heute mehr Steuern ein als je zuvor in seiner Geschichte. Trotzdem schaftt er keinen ausgeglichenen Haushalt. Vielleicht zahlen wir alle bereits viel zu viele Steuern - ich auf jeden Fall. Vielleicht sollte der Staat einfach mal vernünftig mit dem Geld umgehen, was er hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
happy2010 04.12.2015, 10:51
42.

Zitat von stinkfisch1000
Und wer hindert Sie daran einer der ach so privilegierten Unternehmer zu werden?
sie würden sich wundern

Die Möglichkeiten der steuerlichen optimierung, vor 30 Jahren nur für den wirklich Reichen machbar, ist mittlerweile ein Geschäft von der Stange.

Sie können ganze Firmenverschachtelungen im Block kaufen, bis auf einige zu unterschreibende Papiere übernimmt eine Bank oder eine Beratung die komplette Arbeit.

Während früher 15, dann 20% der steuerbaren Gewinne über Steueroasen flossen, sind es mittlerweile über 30%.
Tendenz steigend

Wenn der Bürger nicht gnadenlos die Unternhemen abstraft, dann darf er sich nicht wundern, wenn er jeden Tag, jede Minute die Zukunft seiner Kinder weiter verspielt

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spannendezeiten 04.12.2015, 10:51
43. Schade ...

Da tut einer mal was Gutes und statt dass er Beifall, gute Vorschlaege und Nachahmer findet, wird er angefeindet. Traurige Welt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jenzer 04.12.2015, 11:01
44.

Zitat von msix
Nein es ist keine Ironie. Wir sprechen hier nicht von Millionären sondern Milliardären. Zur Erinnerung, eine Milliarde entspricht 1000 Millionen! Ich z.B. wüsste nicht, was ich mit so einer gigantischen Summe anfangen sollte. Steuern sparen wäre sicherlich das letzte was mir dazu einfallen würde. Sicherlich gibt es Leute, die den Hals nie voll kriegen, Verallgemeinern kann man dies aber sicherlich nicht. Zuckerberg macht darüberhinaus, zumindest was wir aus den Medien wissen, nicht gerade den Eindruck als würde er ein besonders glamourös Leben führen. Dies ist aber genau wie die zahlreichen Anschuldigungen, die hier zu lesen sind, reine Spekulation.
Sie erwarten also von dem Mann, der das System der Steueroptimierung für sein Unternehmen bis zum allerletzten Cent ausgereizt hat, dass er mit seinem Privatvermögen anders umgeht? Dafür kriegen sie von mir ein "rofl".

Dem guten Mann geht es darum, dass er mit diesem neuen Unternehmen auch ein Bereichen spenden kann, die ihm mit einer Stiftung verwehrt blieben. Politik zum Beispiel. Der Mann ist weder ein Wohltäter, noch ein Gutmensch. Aber das ist nur meine Spekulation.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stinkfisch1000 04.12.2015, 11:20
45.

Zitat von happy2010
sie würden sich wundern Die Möglichkeiten der steuerlichen optimierung, vor 30 Jahren nur für den wirklich Reichen machbar, ist mittlerweile ein Geschäft von der Stange. Sie können ganze Firmenverschachtelungen im Block kaufen, bis auf einige zu unterschreibende Papiere übernimmt eine Bank oder eine Beratung die komplette Arbeit. Während früher 15, dann 20% der steuerbaren Gewinne über Steueroasen flossen, sind es mittlerweile über 30%. Tendenz steigend Wenn der Bürger nicht gnadenlos die Unternhemen abstraft, dann darf er sich nicht wundern, wenn er jeden Tag, jede Minute die Zukunft seiner Kinder weiter verspielt
Die Frage haben Sie trotzdem nicht beantwortet. Warum werden Sie dann nicht selber Unternehmer, obwohl Sie doch so furchtbar schlau sind? Dann können Sie doch von diesen unglaublichen Privilegien genauso profitieren und müssten sich sicht darauf beschränken "Unternehmen abzustrafen".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Baal 04.12.2015, 12:23
46. 40% sind wohl eher

Zitat von Humboldt
Wenn Facebook schon fast keine Steuern zahlt (6%), dann zahlt also jetzt wenigsten die Stiftung ein bißchen mehr....toll, Danke Mark Zuckerberg! Ich zahle jeden Monat auf meine Hände Arbeit über 40 %!
sämtliche Abzüge von ihrem Brutto oder sie liegen als Handwerker schon nah am Spitzensteuersatz von 47,5%.
Natürlich sind 6% absolut lächerlich und beschämend!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thedoctor46 04.12.2015, 12:32
47.

Zitat von freidenker49
Sicherlich wird auch Zuckerberg in ähnlicher Weise vorgehen. Wenn er jedoch konkret etwas spendet, so hat es eine andere Qualität.
Er wird nicht anders vorgehen, als derjenige, der in der milliardenschweren IT-Branche als Vorbild gilt: Bill Gates.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bill_&_Melinda_Gates_Foundation

Die Bill & Melinda Gates Foundation (deutsch Bill- und Melinda-Gates-Stiftung) ist an den Einlagen gemessen die mit Abstand größte Privat-Stiftung der Welt. Microsoft-Mitbegründer Bill Gates hatte im Jahr 1994 erstmals eine Stiftung mit dem Namen „William H. Gates Foundation“ ins Leben gerufen, die zunächst von seinem Vater geführt wurde. Im Jahr 1999 entstand daraus die „Bill & Melinda Gates Foundation“. Sie hat ihren Hauptsitz in Seattle mit etwa 1058 Mitarbeitern und einem Stiftungskapital von 36,2 Mrd. USD. Seit der Gründung wurden insgesamt 25 Mrd. USD an Zuschüssen gezahlt, 2010 waren es 2,6 Mrd. USD, 2011 3,4 Mrd. USD. Die Zuschüsse fließen in alle 50 Bundesstaaten der USA und in mehr als 100 Länder.

1.) So verhindert man, daß - im Erbschaftsfall - die in den USA - im Gegensatz zu Deutschland - geradezu irrwitzig hohe Erbschaftssteuer im Ablebensfalle für die Nachkommen fällig wird.

2.) Beide Stiftungen haben - meiner Meinung nach - nur einen Zweck: das oft mehr als zweifelhafte Bild dieser beiden Protagnoisten - Gates und Zuckerberg (dessen Unternehmen oft auch als "Datenkrake" bezeichnet wird) - in der Öffentlichkeit möglichst durch werbewirksamen Moralismus zu "berichtigen".

3.) Vielleicht wäre es besser, die Zuschüsse an einige, wenige, gut ausgewählte Organisationen/Einrichtungen zu spenden, als es - wie im Falle Gates - in alle 50 Bundesstaaten der USA und in mehr als 100 Länder wie mit der Gießkanne zu verteilen, denn: Diejenigen, die am lautesten nach Zuwendungen rufen, sind nicht immer diejenigen, die sie auch dringend benötigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mam71 04.12.2015, 12:47
48.

Zitat von Eppelein von Gailingen
Prof. Dr. Jens-Uwe Hartmann hat vor 2 Tagen diese Stiftungen sehr gut erklärt. Nichts anderes als Populismus, weil die Gönner ihre Stiftung und Wirkung bestimmen. Dazu noch Unmengen Steuern sparen. Dann brauchen wir keinen Herrn Zuckerberg, der uns sagt, dass er natürlich Steuern bezahlt, nämlich unberechtigt ist es eine Steuerumgehung. Augenauswischerei.
Ja, für einen vom Staat bezahlten Professor in einem per Zwangsgebühren finanzierten und von einem obskuren "Fernsehrat" regierten Sender wirkt sowas natürlich befremdlich.

PS. Die gespendete (wohlgemerkt: gespendete, nicht in der Stiftung angesammelte) Gesamtsumme der Bill & Melinda Gates (+ Warren Buffet)-Stiftung beläuft sich inzwischen bspw. auf 41 Mrd. US$. Das gesamte finanzielle Gebaren der Stiftung ist auch völlig transparent, was man auch nicht von jeder Universität und nicht von jedem Fernsehsender behaupten kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
binismus 04.12.2015, 13:14
49. Zuckerberg reagiert auf Kritik.

Lasst den Mann doch erst mal machen! Er ist jedenfalls einer der Wenigen die in Bildung investieren wollen. Wo andere "nur" Spenden und die Menschen an Spenden gewöhnen. Anstatt sie zu lehren, wie sie sich selbst helfen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 6