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Zufriedenheit der Deutschen: Mensch, geht's uns gut!
DPA

Wer kann am besten beurteilen, wie sich die Deutschen fühlen? Die Bürger selbst. Eine umfassende Studie zeigt einen eindeutigen Trend.

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Mach999 17.03.2017, 12:49
1.

Herrliches Freitagsthema. Gleich kommen wieder einige, die das alles anzweifeln, von Auftragsarbeiten reden und davon, dass es in ihrem selbstverständlich voll repräsentativen Umfeld niemanden gibt, dem es gut geht. Ich freu mich. Popcorn!

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skeptikerjörg 17.03.2017, 12:51
2. Gut und zufrieden ist nicht dasselbe

Die Linken und die Rechten werden trotzdem weiterhin alles daran setzen, den Deutschen einzureden, dass es ihnen schlecht geht. Klar, nur wenn es den Deutschen schlecht geht und man in manchen Schichten durchaus vorhandene Abstiegsängste überdramatisieren kann, haben sie bei Wahlen Chancen.

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ruhrpottprolet 17.03.2017, 12:55
3. Entscheidend ist der Blick in die Zukunft

Natürlich geht es Deutschland nicht schlecht. Aber gerade, wenn es einem gut geht, macht man die meisten Fehler. Deshalb ist nicht die Betrachtung der Gegenwart wichtig, sondern, dass man in die Zukunft blickt und Konzepte entwickelt, dass es uns auch in Zukunft gut geht. Wir profitieren im Moment von der Agenda 2010, jahrelanger Lohnzurückhaltung, dem für uns zu schwachen Euro und für uns zu niedrigen Zinsen. Das geht teilwiese zu Lasten der Südländer und unserer Altersversorgung. Hier müssen Konzepte entwickelt werden, damit es auch so bleibt. Dazu gehören auch Konzepte gegen die Flüchtlings- und Armutskrise, die Altersarmut, den Klimawandel, die Eurokrise etc. Ich habe manchmal den Eindruck, dass wir uns etwas zu sehr auf dem Istzustand ausruhen.

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gruenertee 17.03.2017, 12:58
4.

Wenn ich von meinem Bruttogehalt nur 55% behalten darf und ich jetzt schon weiß, dass ich eine Rente von 1000,- im optimal Fall haben werde, dann geht es mir mit Sicherheit nicht gut.

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Freidenker10 17.03.2017, 12:59
5. Schweden

Ist halt neuerdings so ne Sache mit den Umfragen und Prognosen... Frage ich Menschen in Dortmund oder Berlin-Neuköln kommt das eine dabei raus. Frage ich Menschen in München-Bogenhausen das andere. Wäre mir auch nicht sicher, ob Menschen denen es schlecht geht, dies auch zugeben aus Scham. Das gleiche mit den richtig Reichen, die untertreiben dann auch immer gerne! Unser Land ist gut , keine Frage, aber aus meiner Sicht muss die Spreizung reich/arm dringenst angegangen werden! Vorbild hier wäre Schweden. Da kommt kein Topmanager über 2 Millionen/Jahr und die Reichen werden Steuertechnisch auch zur Kasse gebeten und gehts dem Land deshalb schlecht? Mir sind unsere Regierungen viel zu wirtschaftshörig und dementsprechend fallen dann die Regeln auch aus. Das Topmanagement sahnt richtig ab und die Angestellten darben mit höchstens dem Inflationsausgleich! Auch unsere Gewerkschaften sind mir in den letzten 30 Jahren viel zu handzahm geworden! Die Kuscheln lieber mit dem Topmanagement ( siehe VW ) als sich um ihre Aufgabe der Reallohnsteigerungen bei bester Wirtschaftslage zu kümmern! Auch Österreich hat geschafft deutlich sozialer als Deutschland zu werden ( siehe sozialer Wohnungsbau und den Gesetz das ALLE in die Rentenkasse einzahlen) ! Und unsere wahren Probleme kommen ja auch erst noch mit der Altersarmut die vorprogrammiert ist...

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KickIt 17.03.2017, 13:01
6. Na also!

Soviel zu dem Gejammer in den SPON Foren dass es den Deutschen so schlecht ginge. Alle prekär beschäftigt, durch's soziale Netz gefallen und ausgebeutet. Scheint den Menschen ja nichts auszumachen, sie sind trotzdem zufrieden. Oder vielleicht geht es und im Schnitt ja doch nicht so schlecht, wie die Miesepeter immer behaupten. Mutti scheint ja dann doch keinen so schlechten Job zu machen. Übrigens, wenn man mal den Durchschnitt beim der Umfrage im Artikel ausrechnet kommt man (Stand 13 Uhr) auf 7.54. Die Zufriedenheit der SPON Leser scheint also ziemlich genau mit Gesamtdeutschland übereinzustimmen.

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zweiter 17.03.2017, 13:03
7.

und erntet damit einen 10 Jahres Rekord in Sachen Zustimmung. Da kommt einem das Churchill Zitat über die 5 Minuten Unterhaltung mit dem Wähler in den Sinn, denn anders , als mit geistiger Verwirrung ist das nicht erklärbar. Höchstens noch mit deutschem Miesepetertum, das mir subjektiv im Norden und den neuen Bundesländern oft noch ausgeprägter vorkam als in den alten, besonders im Süden. Also rundum erfreulich und das beste Argument, dass es bei allem Verbesserungspotential sicher nicht weise und zielführend ist eine 180 Grad Wende zu fahren.

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hasselblad 17.03.2017, 13:03
8.

Fake News! Den Blödbürgern und ihrer "Alternative" zufolge - die bekanntermaßen die einzig wahre Wahrheit gepachtet haben - steht Deutschland doch komplett am Abgrund. Da wurde doch bestimmt wieder nur die Medienelite befragt? Mal sehen was man bei den einzig glaubwürdigen Quellen (zB. Google und RT) zum wirklichen Zustand der BRD GmbH findet, da muss es doch eine rechtschreibresistente Gegenposition geben? Hier könnte jetzt noch ein Satz über das Versagen insb. der Bundeskanzlerin und des Altparteienkartells mit sehr vielen Ausrufezeichen stehen, aber dafür bin ich zu gebildet, also den einfach dazudenken.

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Entsetzen 17.03.2017, 13:05
9. Nicht perfekt aber gut!

Mit meinen Ansprüchen empfinde ich dies. Ich könnte meine Ansprüche erhöhen und meine Zufriedenheit senken. Aber das überlasse ich anderen.

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