Forum: Wirtschaft
Zugausfälle: An diesen Bahnhöfen werden Sie besonders oft stehengelassen
DPA

Bei den Fernzügen der Deutschen Bahn ist nach SPIEGEL-Informationen im vergangenen Jahr jeder 42. geplante Halt ausgefallen. Welche Städte waren besonders betroffen? Der Überblick.

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geradsteller 02.03.2019, 08:34
1. Guter Ansatz

Bitte erst die Bahn (die Bahn kommt??) konkurrenzfähig u günstig machen, bevor man weiter dem Autofahrer Knüppel zwischen die Beine wirft. Dann wäre Grün mal wählbar.

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ManRai 02.03.2019, 08:39
2. Grosses ?

Wie kann, wie beschrieben, ein Zug in Kopfbahnhoefen wie Ffm HBF, Stuttgart, Berlin-Gesundbrunnen, München-HBf, um nur einige zur nennen, einfach durchfahren? Das wuerde eventuell sogar das Gebäude zum Einsturz bringen - oder zumindest wie in Transamerica-Express mit Gene Wilder in der Halle enden.

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huelsebus 02.03.2019, 08:46
3. Die Tabelle sagt garnichts aus

setzen Sie bitte die Anzahl der ausgefallenen Halte in Relation zu der Gesamtzahl der Halte. Sollte das geschehen sein, beschreiben Sie das bitte auch. Aussagen ohne Beleg sind kein objektiver Journalismus, sondern Meinungen.

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hansgustor 02.03.2019, 08:49
4. Frankfurt Flughafen

Den Eindruck hatte ich schon lange. In Frankfurt Flughafen gibt es fast keine Züge die ohne Sondermeldung am Gleis ankommen. Und das ausgerechnet an einem der wichtigsten Flughäfen. Ich kenne Leute die lieber nach Frankfurt fliegen als eine Stunde mit dem Zug zu fahren. Dann weiß kann wenigstens dass man seinen Anschlussflug erreicht.

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Leser161 02.03.2019, 08:54
5. Nur Bahnhöfe?

Ich letztens im Bus. Der Busfahrer "Steigt wer Hümmelsdorf aus" Ich so "Ja" er "Mist" - keine Ahnung wa passiert wäre, wenn ich das nicht gesagt hätte uns da vielleicht hätte wer einsteigen wollen.

ÖPNV - Servicequalität für Leute die keine Termine haben.

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lupo44 02.03.2019, 09:10
6. Es reißt einfach nicht ab die Pannen und Verspätungen......

bei der staatlichen Mobilität.Es gab Zeiten in Deutschland ,dass man auf Dienstreise gehen konnte über Hunderte von Kilometer und man kam pünktlich zu den vereinbarten Terminen. Diese Zuverlässigkeit ist ein für Allemal vorbei.Und gleichzeitig wird die Webetrommel geschlagen das Auto stehen zu lassen und um zu steigen auf die staatlichen Bewegungsfaktoren. Ein Witz.Gott sei Dank müssen nun endlich auch unsere Politiker dieses mit erleben. Siehe Herr Maas .Der Rückflug konnte nicht pünktlich durch geführt werden wegen eines Hydraulikschadens am Flugzeug. Er nahm es gelassen-kann alles passieren .Aber über die Kosten spricht Er nicht. Otto Normalo hat diese Option nicht.

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claus7447 02.03.2019, 09:11
7. Die Führung der Unfähigkeit

Ja, fahre mit der Bahn und erlebe.

Ganz aktuell. Gestern musste ich gegen 13:30h wieder zurück von Siegburg in den Bodenseeraum. Ursprünglich einen ICE ab Siegburg 14:09h bis Ulm gebucht. Nun, das Kommunikations Zentrum der DB informierte mich eine Woche vorher, das dieser Zug gestrichen sei. Ok, es gab dann 15:09h die nächste, allerdings Umsteigevrrbindung. Meine Platzkarten umgebucht, Freitag, Peaktime. Ich war etwas früher fertig. 13:48h kam ein ICE via Frankfurt Airport Umsteigevrrbindung nach Ulm. Nochmal nach freien Plätzen gesucht (1. Klasse). Der Zug war komplett ausgebucht. Dennoch eingestiegen. Oh Wunder, die erste Klasse nach Frankfurt war 2/3 leer. Der Anschluss ICE, erste Kabine... nach Nachfrage bei dem (netten &kompetenten jungen bahnmitarbeiter) bis auf einen Platz LEER. Das Reservierungssystem funktionierte natürlich nicht.

Wenn die Bahn nicht einmal ihr Reservierung System beherrscht, Züge wegen "Nicht funktionierenden Trittbrettern" stehen bleiben.... muss man sich noch wundern?

Mir gefällt immer noch die Ansage meine dameinund Herren, das WLAN geht nicht, dafür alle Türen.

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kajoter 02.03.2019, 09:31
8.

Ich bringe der Bahn durchaus eine gewisse Toleranz gegenlüber Verspätungen entgegen, denn angesichts des großen Streckennetzes und all der Eventualitäten, die passieren können, sind Verspätungen mMn nicht zu vermeiden. Aber mein Kritikpunkt betrifft die Weise, wie die Bahn diese handhabt. Beispiel:
Ich stand auf einem Bahnhof einer Kleinstadt im Speckgürtel von Hamburg, Statt des Zuges erschien auf der Schrifttafel, dass der von mir erwartete Zug ausfiele. Das war´s. Auch 10 Minuten später wurde keine weitere Info gegeben. Also ging ich zum Reisezentrum. Die dortige Mitarbeiterin glänzte durch Desinteresse und sagte mit einem dementsprechenden Ton, dass sie lediglich Fahrkarten verkaufen würde - mehr nicht. Mein Hinweis auf den vor ihr stehenden PC wehrte sie damit ab, dass auch damit keine Infos zu bekommen seien. Also ging ich auf die Suche nach anderen Mitarbeitern auf den Bahnsteigen. Einige Zeit später ließ sich eine Dame blicken, war aber in einem Gespräch mit anderen Fahrgästen derartig vertieft, dass sie auf Fragen der nunmehr zahlreichen, wartenden Kunden lediglich unwirsch abweisend reagierte. Eine dreiviertel Stunde nach der eigentlich geplanten Abfahrt bequemte sie sich auf "unseren" Bahnsteig und verkündete, dass ein Schaden an der Oberleitung hinter Hamburg ursächlich sei. Man würde sich bemlühen, einen Ersatz-Zug bereitzustellen, dessen Ankunft könne sie aber nicht benennen. Die erste Wartestunde war vorbei und zwischenzeitlich waren einige Züge durchgerauscht, die ebenfalls zu den Zielbahnhöfen vieler Wartender fuhren. Ein Halt in der Kleinstadt war nicht geplant, also wurde er auch nicht gemacht. Nach etwa 2 Stunden kam endlich ein Ersatz-Zug und es ging weiter.
Die Infos und Durchsagen müssen eindeutig verbessert werden. Aber noch wichiger scheint mir die Berufseinstellung einiger Mitarbeiter zu sein, die - ehrlich gesagt - völliges Desinteresse an den Tag legen. Dass bei größeren Defekten flexibler reagiert werden sollte, sprich - dass man dann auch außerfahrplanmäßiges Halten an entsprechenden Bahnhöfen veranlassen sollte, müsste eigentlich zur Standardprozedur in derartigen Situationen gehören.
Kundenfreundlicher und flexibler sollte es zugehen bei der Bahn. Aber allzu häufig schimmert noch dieses alte Beamtentum aus Wilhelminischer Zeit durch.

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Hans-Dampf 02.03.2019, 09:35
9.

Dass der Raum Köln/Bonn sowie das Ruhrgebiet ganz oben in der traurigen Statistik mitspielen, wundert mich wenig. Selbst der WDR brachte einmal einen Beitrag, in dem der Tenor lautete, dass der Kölner Hbf für sehr viele Verspätungen in Deutschland verantwortlich zeichnet und dass die Hohenzollernbrücke ein Nadelöhr im gesamten Schienennetz der DB ist.

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