Forum: Wirtschaft
Zukunft der EU: Die Brexit-Falle
REUTERS

Nicht nur in Großbritannien, überall in Europa wächst die Europa-Skepsis. Sollte das Vereinigte Königreich tatsächlich aus der EU aussteigen, könnten andere folgen. Die Stimmung jedenfalls ist danach, in vielen Ländern.

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ulfrad 07.02.2016, 16:48
60. auflösen und neu gründen

Angesichts von Ländern wie Polen und Ungarn, die gegen die EU arbeiten, aber sich nicht zu schade sind, Milliarden an Subventionen zu kassieren, sollte man die EU auflösen. Es gibt keinen Grund, Länder mit Subventionen und Reisefreiheit zu stützen, die selbst die Reisefreiheit für Fremde ablehnen. Die Asylanten, aus Krieg und Unterdrückung geflohen, füllen die "Lücke", welche die Polen und andere dann hinterlassen, gerne auf.
Außerdem wäre dann TTIP vom Tisch.
Danach können wir einen Neuanfang wagen mit Ländern, die tatsächlich proeuropäisch sind, und nicht nur als nationalistische Nassauer der Union beigetreten sind.

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fragel 07.02.2016, 16:49
61. EU am Ende?

bei dem Zahlenvergleich wurden vorsichtshaber die Stimmen in Deutschland nicht genannt.
Auch wurde nicht erwähnt, das diese Stimmung in der Bevölkerung europaweit nicht anders sein kann, immerhin wurden den Bürgern die EU diktatorisch verordnet. In Brüssel sind Mötegerne am Ruder, die garnicht von den Bürgern legitimiert wurden.
Die gernzitierten Begründungen für die EU, passfreie Grenzübergänge und durch den Euro Einsparung des Geldwechsels, sind für die Bürger absoluter Unsinn.
Wer kann sich denn noch Auslandsurlaub leisten?
Fakt ist doch eines, die EU als Gebilde und der Euro sind für den Bürger nicht nötig, für die Industrie und die Banken aber gewinnbringend.
Ich bin für die Auflösung der EU und den Wegfall des EURO.
Ich hoffe, die Briten steigen aus und viel Länder folgen.

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klauspeterstuder 07.02.2016, 16:50
62. Austritt

Richtig wäre, wenn Deutschland und andere austreten würden und wieder eine EWG gründen. Ein Kerneuropa.
Ohne Süd-Osteuropa. Dafür aber mit einer gemeinsamen Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik. Nur so kann ein geeintes Europa funktionieren. Wer Mitglied werden will, der muss diese Basis erst einmal schaffen. Das kann und darf nicht sein, dass Deutschland alle sozialen Lasten für ganz Europa tragen muss. Es darf innerhalb Europas keine Armutsflüchtlinge geben. Das kann aber nur verhindert werden, in dem man ein gemeinsames für alle gleiches Sozialsystem innerhalb des neuen Europas schafft. Außerdem müssen die wirtschaftlichen Eckdaten passen. Ein osteuropäisches Armenhaus innerhalb der neuen EWG brauchen wir nicht. Eine gemeinsame Flüchtlingspolitik. Die nicht die Lasten an den Rand Europas schiebt, aber auch nicht allein zu Lasten einiger weniger sozial eingestellter Europäer geht. Diese jetzige EU ist kein Pfifferling wert

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Skifahrer 07.02.2016, 16:50
63. Lieber ein Ende mit Schrecken...

Vielleicht bewirkt ein Brexit endlich ein Ende der bürgerfeindlichen und undemokratischen EU.
Je länger dieses Konstrukt in der heutigen Form am Leben gehalten wird, desto schlimmer werden die Auswirkungen des nicht zu verhindernten Scheiterns werden.
Wer einen Krieg in Europa verhindern will, sollte jetzt für ein Ende der EU in der heutigen Form kämpfen.
Falls es noch niemand gemerkt hat:
Je mehr von oben verordnete Gleichmacherei propagiert wird, umso mehr zerstreiten sich die Völker.

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elektromotor 07.02.2016, 16:51
64. Warum sind diese Länder außerhalb der EU erfolgreich?

Zitat von muttisbester
Die Schweiz ist auch kein EU-Mitglied, ebenso wie Norwegen und Island. Was sollten also die negativen Auswirkungen sein, wenn man sich die oben genannten Länder ansieht?
Norwegen hat Öl ohne Ende, das man nicht mit in den EU-Topf werfen will.
Die Schweiz könnte innerhalb der EU-Regeln nicht vom versammelten Schwarzgeld dieser Welt profitieren.
Island verdient an ihrem Fischreichtum mehr als es an Vorteilen aus der EU ziehen könnte.

Wenn man keinen dieser speziellen Vorteile sein Eigen nennen kann, dann ist man als Einzelstaat im Vergleich zu USA, China, Russland eine vernachlässigbare Größe.

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MTBer 07.02.2016, 16:53
65. Wer sagt denn, dass . . .

Zitat von schrocky
Sollten sie austreten (was ich bezweifle) würden die Folgen für ENGLAND (Schottland und Wales würden wieder zur EU gehen) katastrophal sein. Die EU würde einen Nettozahler verlieren. Aber einige Steueroasen (jersey, gibraltar etc) würden auch ausgetrocknet werden und der Rest Europas würde an Beispiel England abgeschreckt und zusammenwachsen...
. . . Schottland und Wales werden die Aufnahme-Kriterien der EU so einfach erfüllen können. Außerdem hätten die dann erst einmal andere Probleme. Ich glaube nicht, dass England bereit wäre, die schottischen und walisischen Sozialsysteme nach einer Abspaltung zu bezuschussen.

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Havel Pavel 07.02.2016, 16:53
66. Die EU ist in jetziger Form nicht mehr zeitgemäss!

Eine grundlegende Reform der EU und vor allem ein wirksamer Bürokratieabbau bei mehr Selbstbestimmungskompetenzen der einzelnen Staaten ist dringend geboten. Ansonsten kommt es zu immer grösseren Interessengegensätzen der Mitgliedsstaaten, was zwangsläufig zu immer neuen Streitigkeiten und wohl auch zu Austritt einzelner Staaten führen könnte. Aus gutem Grund sind Norwegen und die Schweiz erst gar nicht der EU beigetreten und kommen auch so, wie unschwer feststellen kann, sehr gut zurecht. Mit das Hauptproblem der EU sind die enormen Einkommensunterschiede und Sozialstandards in den einzelnen Mitgliedsstaaten, was für sich allein viele Menschen allein des persönlichen Vorteils wollen zum Wohnsitzwechsel veranlasst, um so in den Genuss eines besseren Sozialsystems zu gelangen. Dies kann ja wohl nicht Sinn der EU sein! Kein Wunder also, dass dies zunehmend auf Kritik stösst und die davon betroffenen Länder dies nun nicht mehr so einfach hinnehmen möchten. Aber warum haben die Politiker dass nicht von Anfang an berücksichtigt und durch entsprechende Reglungen verhindert? So könnte beispielsweise die Reglung lauten, dass für Sozialhilfeempfänger die ihr Land verlassen um in einem anderen EU Land ohne Arbeit zu leben immer nur die Sozialsätze des Herkunftsstaates gelten. Schon würde keiner mehr auf die Idee kommen beispielsweise aus Rumänien nach Deutschland zu übersiedeln, nur um hier die höheren Sozialleistungen abzuschöpfen. So gibt es schier eine Vielzahl von Fällen, die vernünftig geregelt werden müssten, damit sie auch den Interessen aller gerecht werden und sich nicht einzelne aus egoistischen Interessen auf Kosten anderer bereichern.

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winki 07.02.2016, 16:54
67. Die Deutschen, ...

besonders Frau Merkel, sollten mal darüber nachdenken wie groß ihr Anteil an der Situation in der EU ist! Dann sollte man sich mal die Leute ansehen die dort in der Kommission und im EU-Parlament tätig sind. Was will man da erwarten? Beispielsweise ein Herr Jean-Claude Juncker als Kommissionpräsident, ein Steuerkünstler. Er hat als Premier von Luxemburg das Land zu einer Steueroase gemacht und erklärt jetzt den Europäern wo es lang gehen soll.

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kurt.altmeyer 07.02.2016, 16:55
68. EU-Auflösung - nur ein kleines Beispiel

Bei einer Auflösung der EU haben alle Staaten wieder die kontrolle über ihre nationale Fiskal-/Steuerpolitik.
D.h. die Steuerhinterziehungen von Google, Amazon, usw. wären somit beendet. Dann wäre es für diese Firmen nicht mehr erlaubt, ihre europäischen Gewinne in den Steuerparadiesen Luxembourg bzw. Irland zu versteuern.
Nur ein kleines Beispiel, also packen wir es an.

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MTBer 07.02.2016, 16:55
69. Stellen Sie sich vor:

Zitat von TontonTombi
Obwohl ich begeisterter Europäer bin (und sogar im europ. Ausland lebe, und damit "Nutzniesser bin), wurde ich in den letzten 10 Jahren auch immer mehr zum Euro-Skeptiker, und zuletzt -Gegner. Warum: die Grundidee ist gut - aber die Umsetzung ist SCHROTT. -Immer mehr Macht den Politikern & Bureaukraten, am besten auf "von sich selbst bestimmten Posten" (EU-ist ja keine Demokratie - Posten werden besetzt, und entsprechend hoch sind die Gebote bei der Verschacherung). -Immer mehr Bürokratie für den Bürger & die Firmen (irgendwer muss die Suppe ja auslöffeln. Dazu sage ich nein. Wie die EU vor 20 Jahren war, war die Welt für mich noch in Ordnung. Seitdem ist sie abgedriftet. Und immer weniger liebenswert geworden. Schuld; natürlich sind die Hauptnutzniesser für mich die Hauptschuldigen: Politik, die sich hochdotierte "Rentenposten" in Brüssel zuschiebt, und natürlich auch die sich verselbststÄndigte EU-Beamtentum. Halt, der Kropf, den niemand braucht, und niemand will. Der muss entlich abgeschnitten werden. Totaloperation, oder immer mehr Bürger sagen demnächst: raus aus dem Elend.
. . . die Erde hat sich in den vergangenen 20 Jahren weitergedreht.

Ich möchte nicht zu den Zuständen von vor 20 Jahren zurückkehren.

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