Forum: Wirtschaft
Zukunft der Eurozone: Fünf Lehren aus der Griechenlandkrise
REUTERS

Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg: Das aktuelle Griechenland-Zerwürfnis offenbart, wie verfahren die Lage in Europa ist. Höchste Zeit, die neue, triste Realität zur Kenntnis zu nehmen. Und den Schaden einzudämmen.

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amdorf 12.07.2015, 17:53
30. No Grexit

Es geht weiter wie immer. Erst gibt es lange Verhandlungen mit dem Ergebnis, dass Griechenland leere Versprechungen macht, die es wieder nicht unsetzt. Es regnet über 100 Milliarden aus dem Hilfspacket und Draghi sponsort die Sache mit weiteren Milliarden rechtswidrig von der EZB. Das Geld wird von Griechenland bis zum 4. Rettungspaket verbraucht. Die Menschen schimpfen zwar, aber sie ändern ihr Wahlverhalten nicht und eines Tages bricht nicht nur Griechenland zusammen, sondern Deutschland auch. Rechts und Lingsextremismus ziehen in Europas Länder ein. Gerade das was es verhindern will, strebt Europa an. Gute Nacht Europa, nicht heute aber bald............

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allyouneedislove 12.07.2015, 17:53
31. ???

Warum ist die breite Masse der deutschen Bevölkerung gegen ein weiteres Hilfspaket für Griechenland?
Weil der Bürger in der BRD ständig mit. versteckten oder nicht versteckten Steuern zur Kasse gebeten wird. Allein dieses Jahr bleiben dem Steuerzahler nur noch etwas mehr als 47 €Cent von einem €..
Die regierenden Politiker dieses Landes lassen die Infrastruktur seit Jahren verkommen, Sozialsysteme werden runtergefahren und unsere Kanzlerin besucht alle möglichen Länder um sie mit großzügigen Finanzen zu beschenken. Da wundert man sich, dass die Bevölkerung gegen weitere Hilfspaket e ist? Man ist nicht gegen Griechenland, aber man möchte nicht der Financier Europas sein und selbst in. Einem maroden Land leben,

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Stadtpark 12.07.2015, 17:54
32.

Deutschland sollte mit dem Austritt aus dem Euro drohen, und wenn Frankreich und Italien nicht auf unsere Linie einschwenken, diesen auch vollziehen.
Die Alternative wäre die offizielle Einführung einer Transferunion, d.h. ein Faß ohne Boden, da Europa niemals zu einer einheitlichen Finanz-, Wirtschafts- und Sozialgesetzgebung finden wird.

Die Einführung des Euro war ein Fehler. Je länger der Euroraum besteht, desto größer die Fehlallokationen von Kapital.

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nestor01 12.07.2015, 17:55
33. Zukunft der Eurozone?

Die sehe ich nicht. Mit 3. und 4. Hilfspaket für Griechenland schätze ich noch 4 bis 5 Jahre
Mit Grexit und ohne Griechenland könnte es 10 - 12 Jahre dauern bis zum Untergang.

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jubelyon 12.07.2015, 17:55
34. Föderalisierung mit Griechenland?

Sind Sie vom Teufel geritten oder soll das ein Witz sein? Wer würde unter solchen Vorzeichen noch bereitwillig Steuern zahlen? Griechische Verhältnisse würden um sich greifen, die Leistungselite würde das Land verlassen, der letzte Rest an Vertrauen in den Rechtsstaat wäre erschüttert. Man hat gesehen, dass die Griechen nicht reformwillig sind und sich lieber alimentieren lassen. Eine Nivellierung der Lebensverhältnisse nach unten in ganz Europa wäre die logische Folge. Frage: was meinen Sie, wer wohl am meisten dabei zu verlieren hat?

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rkinfo 12.07.2015, 17:56
35. 'Die Bürger der Krisenländer verlieren die Geduld'

Bei Geld hört die Freundschaft auf ... und hier quält Athen den Rest der EU.
Da dieses Land teuer die EU beansprucht fehlt auch die Reserven, wie die USA, einfach höhere Staatschulden als Konjunktur- und Beschäftigungsprogramm zu ermöglichen.
Europa muss sich von den griechischen Problemen lösen und die Belange der EU-Bürger wider in den Mittelpunkt nehmen.

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g.schwollner-beitl 12.07.2015, 17:57
36.

Die Finanzminister könnten bei der Gelegenheit zwei Eurozonen diskutieren, meinetwegen Südo/nordo oder wie auch immer, beide frei konvertierbar. Dann hätten wir nicht nur ein Europa der Zeit Geschwindigkeiten sondern der zwei wirtschaftlichen Weltanschauungen. Gegen den entsprechenden Umtauschkurs kann man die Mitgliedschaft wechseln.

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baudrillard 12.07.2015, 17:57
37. Guter Artikel...

... wir brauchen mehr und tiefere Gedanken dieser Art. Vorzugaukeln alles wäre ok, ist gefährlich. Was die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Wirtschaft angeht: die Leute im Westen, die beschlossen haben, dass Demokratien mit absolutistischen Staaten in Konkurrenz tretten sollen, Industriebonzen also, die Märkte erobern und billige Arbeitskräfte nutzen wollten, und ihre politischen Handlanger, gehören ausgepeitscht. Vielleicht dachten Sie, dass der Westen den Wirtschaftskrieg der Systeme/Regionen gewinnen würde. Der kriegerische Ansatz ist falsch, die Ergebnisse wurden falsch eingeschätzt.

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claude 12.07.2015, 17:57
38. Widersprüchlich

Wenn der Autor erkennt, dass manche Regierung mittlerweile von nationalisten vor sich her getrieben wird, wie kann es dann glauben, eine Föderalisierung wäre durchsetzbar? Die Nationalisten wollen doch das genaue Gegenteil.
Wie mutig ist Francois Hollande, für Griechenland zu kämpfen, währrend Le Pen ihm im Nacken sitzt? Chapeau Monsieur Hollande.

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querdenker1964 12.07.2015, 17:58
39. Ball flach halten,

linke Fantasien haben nicht unbedingt die Einigung und wirtschaftlicher Sachverstand nicht die Zersplitterung Europas zur Folge.

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