Forum: Wirtschaft
Zukunft der Eurozone: Schäubles deutsches Europa ist brandgefährlich
AFP

Der Streit um Griechenland zeigt: Die Zukunft Europas steht auf dem Spiel. Nun wird darum gekämpft, wie die Europäische Union künftig aussehen soll. Auch Wolfgang Schäuble hat eine Vision davon - doch die kann kaum funktionieren.

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rickmarten 27.07.2015, 16:43
1. Oberflächliche Fragestellung

Ein "deutsches Europa" will sicher selbst hier bei den Entscheidern niemand wirklich. Aber ein "griechisches" oder "süditalienisches" Europa ist genausowenig erstrebenswert, vielleicht ein "holländisches" oder "skandinavisches".

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vegefranz 27.07.2015, 16:45
2. Deutschland muß raus aus dem EUR

Dan können sich die leistungsschwachen Staaten, deren Wirtschaft auf die Tilgung der Schulden durch den deutschen Steuerzahler ausgerichtet ist, selbst beschimpfen. Nur: was machen dann die deutschenfeindlichen Politiker der Grünen und Linken? In welche Talkshow geht dann Wagenknecht?

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fafnir 27.07.2015, 16:45
3. Und ganz klar Nein!

Die Schulden- und Transfair Union des Autors will die deutsche Bevölkerung mehrheitlich nicht.
Brandgefährlich ist hier nur der Autor mit seinen Ansichten.
Er will nämlich die deutsche Bevölkerung bevormunden und traut ihr 70 Jahre nach Kriegsende immer noch nicht.

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Leser161 27.07.2015, 16:46
4. Jo

Und bevor es wieder losgeht mit
"Wir sind halt die Tollsten, warum sollen wir uns künstlich klein machen."

Wenn wir doch soviel erreicht haben und so toll sind, warum sacken wir jetzt nicht endlich mal die Dividende ein. Zum Beispiel in Form von Steuersenkungen für die Bürger. Das wär doch mal was. Und entspräche auch dem Leistungsgedanken, wie die FDP einst predigte.

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Donald Knapp 27.07.2015, 16:49
5. Kann mir bitte bitte mal jemand erklären was so....

...schlimm ist an einem Handelsüberschuss? Ein Handelsdefizit ist ja auch andauernd schlecht (USA).
Was wäre denn wenn wir nur noch verkaufen und unser Zeug selber produzieren? Was passiert dann mit uns?

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viwaldi 27.07.2015, 16:52
6. Lasst das mal den Wolfgang machen

Die derzeitige EU funktioniert nicht. Nach Buchstaben und Geist werden die bestehenden Verträge mit Füßen getreten. Ein "weiter" so kann es nicht geben, wollen wir nicht irgendwann die Bürger auf den Barikaden sehen. Wie kann man da die Vorstellungen anderer kritisieren, wenn das eigene System so kläglich versagt hat? Niemand glaubt, dass das derzeitige Rettungspaket Griechenland nützt oder realistisch ist - weder die Linken noch die Rechten, weder die Doofen noch die Schlauen. Ja Himmelherrgott, nur die 23000 Eurokraten wurschteln immer weiter und eine Politikerkaste, die jeden Bezug zur Realität verloren hat. Da erscheint mir die Vision des Bundesfinanzministers erfrischend realistisch.

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Newspeak 27.07.2015, 16:53
7. ...

Ein 72-jähriger sollte seine Umgebung mit Zukunftsvisionen in Frieden lassen. Was für eine Anmaßung ist es, eine Zukunft gestalten zu wollen, die man selbst nicht mehr erlebt, nur weil man die Finger nicht von der Macht lassen kann? Wie lange will Schäuble denn noch machen? Bis 80? Reicht es dann irgendwann? Oder will er vielleicht noch Merkel beerben?

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ackergold 27.07.2015, 16:54
8.

Alles schön und gut, Herr Münchau, aber Sie vergessen einen zentralen Punkt: Die wirtschaftlichen Überschüsse werden letztlich nicht von Staaten, sondern von Unternehmen und deren Mitarbeitern erwirtschaftet. Deshalb sind alle Einlassungen, Deutschland oder Frankreich müsse dies oder jenes tun, obsolet.

Das Einzige was Schäuble machen könnte ist, in Deutschland für höhere Löhne zu sorgen und so die Unternehmensgewinne zu schmälern und damit auch seine eigenen Steuereinnahmen. Auch könnte er das Geld mit vollen Händen rausschmeißen. Beides würde zu einer höheren Staatsverschuldung führen, die irgendwann als Blase platzt und außerdem dazu führt, dass weniger Beiträge nach Brüssel gezahlt werden. Deshalb kann es niemals falsch sein, den Haushalt zu sanieren. Wenn Deutschland seine Zahlungskraft verliert, dann verliert auch Europa, das kann man doch nicht von der Hand weisen.

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ruthteibold-wagner 27.07.2015, 16:55
9. Wir brauchen keine Vertiefung der EU.

Wir brauchen eine Dezentralisierung. Denn die EU ist undemokratisch und verletzt die Prinzipien von Gewaltenteilung und Subsidiarität. Sie hat außerdem ein Demokratiedefizit.

Einem solchen defizitären System darf nicht noch mehr Macht gegeben werden, sondern muss Macht genommen werden.

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