Forum: Wirtschaft
Zukunft der G20: 20 Mächte sind 15 zu viel
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Die G20 schaffen es nicht, die Probleme der Welt zu lösen. Zeit für neues Denken: Fünf Großmächte sollten das Schicksal des Planeten in die Hand nehmen - darunter ein starkes Europa.

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tmhamacher1 11.09.2016, 12:34
1. Ich geh mal kurz die Welt retten ....

Die Weltrettung muss leider ausfallen, weil sie nicht gerettet werden will und nicht gerettet werden kann. All diese Weltrettungsphantasien sind groteske Überdehnungen des eigenen Egos, zu der Europäer offenkundig neigen, und es scheint länger zu dauern, bis hier endlich begriffen wird, dass der Rest der Welt noch in eher klassischen Dimensionen wie Macht und Reichtum denkt, Affenkategorien halt! Der Kölner hat in seiner unendlichen Weisheit viel bessere Prinzipien entwickelt, die in die hohe Politik einziehen sollten: "Et hätt noch immer joot jejange" (Es ist noch immer gut gegangen) und "Et kütt, wie et kütt" (Es kommt, wie es kommt), vielleicht noch ergänzt durch die tiefgründige Weisheit Steppies: "Lebe geht weiter"!

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chilischweiz 11.09.2016, 12:35
2. Europa als Führungsmacht...

... würde die Probleme der Welt nicht mit pragmatischen Lösungen sondern mit Selbstbespiegelungen konfrontieren. Für jeden Kontinent einen Vertreter und, wenn sich ein Kontinent nicht einigen kann, dann waren's halt nur noch vier. Einfach und praktikabel...

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blitzunddonner 11.09.2016, 12:47
3. ja, ein starkes europa brauchen wir. aber dieses hier ist nur ein kontinentales TTIP.

ja, ein starkes europa brauchen wir. aber dieses hier ist nur ein kontinentales TTIP. wir brauchen eines, das verantwortung übernimmt. auch jenseits von währungs- und finanzproblemen.

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Isegrim1949 11.09.2016, 12:47
4. Eventuell einen Schritt zurück ?

Mit normalen Handelsverträgen und einer Wirtschaftsgemeinschaft hat es doch funktioniert. Sollte man nicht besser erst ein praktikabeles System der Zusammenarbeit mit mehreren kleineren Gremien entwickeln und dann ein "oberstes " Gremium darübersetzen ? Das könnte ja dann durchaus aus USA, Russland , China und EU bestehen. Wir sehen es doch in der EU, wie sich die vielen Interessen und Interessenvertreter gegenseitig blockieren. Ich glaube, dass der Erfolg eines großen Gremiums verhindert wird, weil nationale Interessen eine zu große Rolle spielen.

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EckivonRemagen 11.09.2016, 12:48
5. 20 Mächte sind 15 zuviel

Ihre Meinung teile ich nicht. Wenn sie die zwei Klassen-Gesellschaft haben wollen, dann werden wir uns noch wundern. Wir müssen alle Nationen mit an "Bord" nehmen. Nur so kann man sie an ihre Verantwortung erinnern. Die Führungsländer kristallisieren sich von selber heraus. Letztlich entscheidet dabei immer Wirtschaftsmacht und die Größe eines Landes.

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Badischer Revoluzzer 11.09.2016, 12:51
6. So lange wie wir

Wirtschaftssysteme haben, die die Welt ausbeuten, kann die Welt auch nicht gerettet werden. Wie denn ?

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eriatlov 11.09.2016, 12:51
7. Da fängt das Übel schon an

Zitat von chilischweiz
... würde die Probleme der Welt nicht mit pragmatischen Lösungen sondern mit Selbstbespiegelungen konfrontieren. Für jeden Kontinent einen Vertreter und, wenn sich ein Kontinent nicht einigen kann, dann waren's halt nur noch vier. Einfach und praktikabel...
wenn man Südamerika und Nordamerika in einem Atemzug nennt.
Die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Interessen der Staaten und Völker der Welt sind zu unterschiedlich - da kann man lange und inbrünstig umsonst für den Weltfrieden beten. (Funktioniert ja nicht mal im kleinen Europa).

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udo.sowade 11.09.2016, 12:54
8. Der Kampf gegen Windmühlen

dieses Wirtschaftssystem hat sich verselbstständigt und kann auch nicht durch Politik aufgehalten, noch in geregelte Bahnen gesteuert werden. Das Dollar-Zeichen, wie bei Dagobert, ist in jede Nationalflagge integriert....Egal G-20 oder G-5, es müsste heißen: Börsen- und Bankengipfel.....Mir graut vor der Zukunft.....

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betonklotz 11.09.2016, 12:58
9. Soso

Rivhtig erkannt. Gretchenfrage: Wollen sie das denn überhaupt? Antwort: Nein, die Probleme der Welt gehen den G20-Teilnehmern gründlich am A.... vorbei, wären es nur fünf, würde das nichts daran ändern. Also, Problemlösung vertagt und zwar bis zum Sankt-Nimmerleinstag.
Schade, eigentlich.

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