Forum: Wirtschaft
Zukunft der Währungsunion: Deutschland droht den Euro zu sprengen

Jetzt vergesst mal Griechenland! Viel wichtiger ist es, das Überleben der Eurozone insgesamt zu sichern. Dazu gibt es zwei Wege - und das Scheitern der Währungsunion als dritte Option.

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spimo 20.07.2015, 15:29
1.

Eine Reform des Euroraumes ist dringend erforderlich. Es kriselt doch heute schon an allen Ecken und Kanten. Die deutsche Führungsrolle wird auf Dauer nicht mehr akzeptiert werden!

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mingus55 20.07.2015, 15:30
2. Der Euro

scheint anscheinend nur noch mit ausserparlamentarischen Maßnahmen zu funktionieren. Er muss, schon aus demokratiepolitischen Gründen, daher so schnell wie möglich weg.

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Sieh 20.07.2015, 15:36
3.

Eine Übertragung dieser wirtschaftlichen Kompetenzen vom Parlament an eine überregionale Institution ist verfassungswidrig und beraubt die wichtigsten Rechte des Parlamentes, seinen demokratisch legitimieren Abgeordneten und somit per Legitimationskette auch dem deutschen Volke, dem souverän, und ist somit nicht verfassungskonform. Gott sei dank

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japhet 20.07.2015, 15:37
4. Ich mach' mir die Welt ...

... wie sie mir gefällt!

Wie schreibt Herr Münchau zur Variante 2: "Mit den europäischen Verträgen vereinbar ist es nicht."

Nur - ist denn die erste Variante mit den aktuellen Verträgen "vereinbar"? Widerspricht nicht alles, was jetzt im Zusammenhang der aktuellen sog. Griechenland-Rettung getan wird und eher in Richtung Variante 1 als nach 2 tendiert, den aktuellen europäischen Verträgen, welche gerade den gegenseitigen Schuldenausgleich verbieten?
Wenn Herr Münchau so harmlos folgendes schreibt - "Der Euroraum hätte zudem das Recht, gemeinsame Schulden aufzunehmen" -, so meint das doch, dass andere Euro-Länder Schulden aufnehmen könnten, welche dann auch Deutschland mit abbezahlen müßte.

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bonngoldbaer 20.07.2015, 15:37
5.

Ganz klar. Option 3 ist die beste.

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beyman 20.07.2015, 15:37
6. Ein echter Münchau...

Wer hätte es gedacht, wohin die Reise für Herrn Münchau gehen soll.....ab zur Transferunion. Ja, die Transferüberschüsse sind für andere Länder nicht gut, das weiß wohl jeder. Aber warum zum Henker sollen die wirtschaftlich starken Nationen jedesmal den Kopf hinhalten für z.T. Misswirtschaft und "Bananenrepubliks-Zustände" in anderen Staaten. Ich denke, wir haben in Deutschland schon genug - kostspielige - Baustellen, ohne Teile des Euroraums noch durchfüttern zu müssen.

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oli h 20.07.2015, 15:37
7. Doch, das kann sie!

Die Politik kann sehr wohl weitermurksen wie bislang - ich halte das auch für das mit Abstand am wahrscheinlichsten Szenario. Daraus sollte dann zwangsläufig Variante drei resultieren, würde mich auch nicht überraschen.
Sehr schade, wenn man so sehenden Auges auf den Abgrund zusteuert.

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Referendumm 20.07.2015, 15:38
8. Wer zahlt schafft an!

Meines Erachtens ist ein Punkt der zentralste, egal, welches EU-Konstrukt wir bald haben werden:
Deutschland oder eben ein anderes EU-Land, welche die höchsten Netto-Einzahlungen leistet, bekommt mehr Stimmen hinsichtlich EU-Finanz- und Wirtschaftspolitik als eben die nachfolgenden Länder.
Ein Land - eine Stimme ist der größte Kokolores überhaupt. Wenn Miniländer, also der Schwanz mit dem Hund wedeln kann, wird es immer nur die faulsten Kompromisse geben.

Und diese elendige, aufgeblähte EU-Bürokratie mit ihren abgehalfterten Politiker sollte mal schnellstens abgeschafft werden. Vor allem: Entweder wir haben ne EU, dann bitteschön mit nur einer einzigen Regierung oder eben wir haben keine, dann hat jedes Land eben seine eigene Regierung. So verderben viele Köche eh nur den Brei.

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Konradii 20.07.2015, 15:38
9. Die Varianten....

Die Varianten des Autors könnte man auch die Versklavung des deutschen Steuerzahlers (Variante 1), die Einhaltung gemeinsamer Verträge (Variante 2) und den fortschreitende Bruch der gemeinsamen Verträge durch die Südeuropäer mit anschließender Eskalation nennen (Variante 3).
Egal welche Variante gewählt wird, ist eine demokratische Legitimation jedenfalls nicht vorgesehen.
In Wahrheit müsste sich Deutschland mit GB zusammentun und eine grundlegende Neuordnung von EU und Euro anstreben.

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