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Zukunft der Währungsunion: Warum dem Euro ein quälendes Siechtum droht

Deutsche Politiker und Ökonomen überbieten sich*mit Gruselszenarien*zur Zukunft der*Währungsunion. Viele rechnen damit, dass es zur ganz großen Katastrophe kommt und der Euro explodiert. Doch das ist unrealistisch. Wahrscheinlich kommt der Tod unseres Geldes*langsam und leise.

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ThomasGB 06.10.2011, 14:48
130. Nein !

Zitat von lieven
Wäre die Inflationsrate , die wir zu Zeiten der DM hatten, nur einfach so geblieben, würden Sie eher 25 DM für die Maß zahlen. So einfach ist das.
Sie würden 12,50 DM zahlen. Denn der Kaufkraftverlust setzte bereits 2003 ein, als die Preise in Euro den ehemaligen Preisen in D-Mark angeglichen waren.

Seither gilt: 1 Euro = 1 D-Mark.

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Michael Giertz 06.10.2011, 14:49
131. Arm trotz Arbeit

Zitat von ergoprox
Da sole man mal fragen, in welche Tasche die Mehrkosten verschwinden und wieso sich die Mehrkosten bei Ihnen nicht letztendlich auch in mehr Einkommen wiederfinden. Da liegt der Hase nämlich im Pfeffer. Ein kleiner Teil eines asozialen Dreckspacks scheffelt sich nämlich seit ca. 2 Jahrzehnten immer mehr des verfügbaren Einkommens zu. Der Rest muss den Gürtel enger schnallen.
Da brauch' ich mich nicht zu fragen, das weiß ich schon längst. Wir zahlen die Zeche für jeden unausgegorenen Mist, der da in Berlin oder Brüssel zurechtgemurkst wird.

Atomausstieg? Klar, gern, 'ne tolle Sache. Nur dürfen wir Kunden die Kosten für den Ausstieg tragen, doppelt u.U. - nämlich u.a. eventuelle Förderungen zum KKW-Rückbau. Die Kosten für den KKW-Rückbau, für die Endlagerung usw landet bei mir anteilig auf der Rechnung. Glauben Sie etwa, die Energiebetreiber bezahlen den Atomausstieg aus ihrem Gewinn? Schön wär's. Nein, der Gewinn ist eine "fest kalkulierte Größe", und damit die erhalten bleibt, werden alle Zusatzkosten an den Kunden weitergereicht.

Mehrwertsteuer? Auch bekannt als Umsatzsteuer. Wird immer schön weitergereicht von einem Unternehmer zum anderen bis sie irgendwann bei dem auf den Tisch landet, der sie nicht steuerlich absetzen kann - der Kunde. Der zahlt effektiv die Umsatzsteuer für die gesamte Produktionskette. Statt eine "Wertsteigerungssteuer" einzuführen, welche nicht an den Kunden weitergereicht werden darf, gibt's die durchreichbare Umsatzsteuer. Sinnvoll ...

Ist aber auch egal. Noch 2, 3 Jahre und ich verdien zu wenig, um mit einem Job überleben zu können. Und nein, bin kein angelernter HiWi, sondern schaff in der Qualitätssicherung eines bekannten Mobilfunkunternehmens.

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pom_muc 06.10.2011, 14:49
132. .

Zitat von Knippi2006
Der Fehler bei solchen Berechnungen liegt schlicht darin, dass man vollkommen die Mehrbelastung der Bürger durch Zwangsabgaben wie Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung, Lehrmittel, Pflegeversicherung, Ökosteuer, Gebührenerhöhunge etc. etc. komplett ausblendet.
Dann muss man besser definieren über was man redet!
Inflation bedeutet Preissteigerung!
Wenn man heute Schulbücher nicht mehr an 10-Schüler-Generationen ausleihen kann weil bereits nach der 3. Generation das Buch vollgeschmiert ist und die ersten Seiten fehlen dann ist das keine Inflation!
Wenn man politisch beschließt zukünftig 5 Kindergartenkleinkindern eine Akademikerin der 50.000 €-Preisklasse zur Seite zu stellen weil man meint das 1:15 der Preisklasse 25.000 € aus früheren Zeiten reiche heute nicht mehr dann ist das de facto auch keine Inflation sondern Sozialstaatsausdehnung.


Mag sein dass dem Bürger WENIGER netto vom brutto übrig bleibt. Aber wenn ich mir die Wahlergebnisse so anschaue ist es doch genau das was er will!
Denn die "Mehr netto vom brutto"-Partei wird nicht gewählt.

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Alborz 06.10.2011, 14:49
133. re

Zitat von sysop
Deutsche Politiker und Ökonomen überbieten sich*mit Gruselszenarien*zur Zukunft der*Währungsunion. Viele rechnen damit, dass es zur ganz großen Katastrophe kommt und der Euro explodiert. Doch das ist unrealistisch. Wahrscheinlich kommt der Tod unseres Geldes*langsam und leise.
Ereo fällt in Agonie.
Yeap, welcome to Sowiet union.
Allr Bruderländer verlassen den Euro-Paradise, ein nach dem anderen.

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Hardliner 1 06.10.2011, 14:53
134. D-Mark II besser als Euro

Zitat von BurtCocain
ist das einzige was Sinn ergiebt.Alles andere wird durch die Inflation aufgefressen.Und die Leute die privat was für die Rente tun werden auch geleimt.Bis jetzt hat sich noch niemand getraut mal ehrlich die Teuerungsrate zu präsentieren die der Teuro gebracht hat.Angeblich wäre es mit der D-Mark genauso teuer heutzutage.Ich glaube kaum daß ein Döner für 10 Mark oder ne Maß Bier auf dem Oktoberfest für 19 Mark der Renner wären.
Und drei Mark für einen Liter Sprit hätten wohl auch die wenigsten akzeptiert. In einem Jahrzehnt haben sich viele Preise verdoppelt, die Löhne und Gehälter aber bei weitem nicht. Im Gegenteil: Die Reallöhne sind gesunken.
Mit einer D-Mark II kann es keinesfalls schlimmer werden als mit dem Euro.

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Knippi2006 06.10.2011, 14:55
135. Niveaulos

Zitat von pragmat
Das ist Quatsch. Die "Banksters" richten sich auch nur nach den Regeln, die die Politiker bestimmt haben. Wenn die ihre Hausaufgaben nicht machen und alles dem lieben Gott überlassen, braucht man sich nicht zu wundern.
Die Bangster haben allerdings dafür gesorgt, dass sie genau die Regeln bekamen, die sie wollten. Geschickte Lobbypolitik, gekaufte, mit Pöstchen versorgte Politiker, Großspenden an Parteien usw. usw.

Wenn man heute im Parlament beschließen würde, § 1 StVO wäre vollkommen ausreichend und mit dieser Deregulierung an die Vernunft der Autofahrer appellieren würde, hätten wir am nächsten Tag die ersten, die mit 200 Sachen durch die Stadt düsen, weil "es ist ja legal".

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Backslider 06.10.2011, 14:55
136. ...

Zitat von rainer_stuss
Der Euro ist doch aus genau diesem Grund überhaupt eingeführt worden, damit man die Bürger enteignen und die Staaten verschulden kann und Brüssel dann sagen kann "Hey, ihr habt eure .....
da gibt es nichts mehr dazu zusagen, stimmt!
mir würden vielleicht noch ein paar mehr Details eifallen aber im Grund, bin ich der selben Meinung
Wir Deutschen fallen wieder in das Zeitalter des Biedermeieres zurück, echt schade....

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Georgius 06.10.2011, 14:58
137. Wiederbelebung des Unwortes "Alternativlos"

Zitat von sysop
Deutsche Politiker und Ökonomen überbieten sich zur Zukunft der*Währungsunion. Viele rechnen damit, dass es zur ganz großen Katastrophe kommt und der Euro explodiert. Doch das ist unrealistisch. Wahrscheinlich kommt der Tod unseres Geldes*langsam und leise.
Eines Tages, an einem Montagmorgen bei strahlendem Sonnenschein
aus tiefblauem Firmament wird bekanntgegeben, dass fuer den
dtsch. Buerger der Euro als Zahlungsmittel auf den Wert von NULL festgelegt wurde.
Damit haben alle Ansprueche, die davor in Euro bewertet wurden, einen Wert von NULL.
Abgeloest wird der jetzt wertlose Euro durch eine i.e. neue MARK.
Da vor dem Gesetz ja alle Buerger gleich sind,
erhalten die dtsch. Buerger das neue Zahlungsmittel im Wert von 40 MARK pro Person.

Na, dann mal "gruseligen" Spass beim alternativlosen Neuanfang...
man kommt dabei jedenfalls nicht aus der Uebung.

Die Vorbereitungzeit fuer ein solches Szenario waere nur ein paar Tage,
wenn die Fahnen bereits vorbereitet sind und nur die Schublade gezogen werden muss.
Im Sinne der Bankster waere die vollstaendige Abschaffung von Bargeld,
was die mittlerweile auch als alternativlos sehen
und die servile Politik damit beauftragen koennen, das durchzusetzen.

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Knippi2006 06.10.2011, 15:01
138. Egoliberal

Zitat von oh_mein_gott!
Was hat das mit Inflation zu tun? Auch mit Praxisgebühr kostet der Liter Milch nicht das doppelte..... Und diese Zusatzbelastungen haben nun wirklich nix mit dem Euro zu tun! Der Soli kamm z.B. zu DM-Zeiten.....
Es handelt sich insgesamt gesehen um die Steigerung der Lebenshaltungskosten. Und da ist es ziemlich kurz gedacht, wenn man nur den Teilbereich Preissteigerungen anführt um den Bürger zu verarschen.

Im Endeffekt geht es um das, was zum Leben bleibt nach Abzug aller Fixkosten.
Das kann natürlich nur immer weniger werden, wenn die Inflation alleine die Lohnsteigerungen wegfrisst und die sonstigen Nebenkosten das Netto weiter ins Minus treiben.
Die Lohnzurückhaltung der letzten 20 Jahre hat uns u.a. diesen Mist beschert.

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pom_muc 06.10.2011, 15:02
139. .

Zitat von Michael Giertz
Es wird auch gern ausgeblendet, dass gewisse zur Lebenshaltung notwendige Ausgaben massivst angestiegen sind. Miete? Wer ein 1000,- Netto hat und in einer deutschen Großstadt leben will, kann durchaus schnell die Hälfte seines Nettos .....
Vielleicht sollte man akzeptieren dass man nicht jedem Menschen in D der sein Single-Dasein ausleben will zur 80qm-Wohnung an der Spree verhelfen kann?

Denn sobald man den zumutbaren NORMALZUSTAND einer 50 qm-2-Zimmer-Wohnung für ein kinderloses Paar unterstellt relativiert sich dieses Gejammer über zu hohe Mieten ganz schnell.

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