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Zukunft deutscher Städte: München hängt Frankfurt ab
DPA

Jahrelang war Frankfurt Deutschlands zukunftsträchtigste Stadt - doch das hat die Finanzkrise geändert. In einem Vergleich der größten Städte stellt nun München die Konkurrenz in den Schatten. Am Ende der Liste: Chemnitz.

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mightyschneider 22.10.2015, 20:22
10.

Das wird ohnehin bald alles islamisiert sein. Deutschland ist bunt.

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Champagnerschorle 22.10.2015, 20:27
11. Realo

Zitat von mielforte
Diese 1000jährige charmante alte und junge Dame gehört dort nicht hin. Sollten objektive Gründe für diese Platzierung vorliegen so wird diese Stadt in den nächsten Jahren auf jeden Fall vorrücken. Warum? Sag ich nicht!
Wir Münchener sind zurecht stolz auf unsere Stadt und wohnen da auch durchaus gern, auch wenn der Durchreisende Poco Loco das irgendwie nicht mitbekommen hat (wo sollte der Großteil der Münchner auch hinziehen, wenn es doch nur schlechter wird...).
Leipzig lob ich mir auch. Was für eine Stadt, was für Menschen! Tja, und jetzt sehen wir der dunklen Realität ins Auge: Der Charme von Chemnitz ist ein wohlverstecktes Kleinod. Hat Chemnitz den letzten Platz verdient? Wahrscheinlich genau so wenig wie die anderen Hinterbänkler, aber der Himmel ist halt nicht überall weiß und blau.

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münchen1975 22.10.2015, 20:28
12.

Zitat von toralf2010
Ich wette mein linkes Ohr das zu den großen Kirchen in München demnächst einige Moscheen kommen.
Ach - nicht Ihr rechtes Ohr? ^^

Im Übrigen sind es meiner Erfahrung nach unter den Nichtbayern hier in München weit eher noch die Türken, die die bairische Sprache beherrschen, im Gegensatz zu den ganzen zuagroastn Preißn. Von wegen mangelnde Integrationsbereitschaft. ;-) Das sage ich als gebürtiger Münchner und Biobayer.

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motorradrudi 22.10.2015, 20:28
13. #6 Poco Locoo

Ich stimme Ihnen zu 100% zu. Dieser Hype um München iist wie ein aufgeblähter Luftballon. Ich liebe München, habe dort gearbeitet und gelebt in den 70ern und 80ern, es war eine tolle Zeit. Heute will ich dort nicht mehr leben. Dieser SchickiMicki Ballon wird bald platzen.

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ruebenkatze 22.10.2015, 20:30
14. Informationswert

= null komma garnix. Kaffeesatzleserei, Scheinobjektivierung subjektiver Pseudofaktoren.
Will jemand mein Ranking der Fluxkompensation von Dingens haben?

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Champagnerschorle 22.10.2015, 20:33
15. Informer

Zitat von Poco Loco
Zugegeben, München ist schön und ich habe auch lange gerne und gut dort gelebt, aber was Sie da formulieren ist sentimentaler, klischeehafter Quatsch. Abgesehen davon, dass in München ohnehin kaum mehr gebürtige Münchner wohnen, ist München durch seine hohe Verdichtung, dem finanziellen Druck der Bevölkerung und dem hektischen Verkehr, alles andere als mit "innerer Ruhe, süddeutscher Mentalität und menschlicher Wärme" gesegnet, da muss ich ja lachen über so eine verklärte Sichtweise. Sie Beschreiben ein München aus Ludwigs Thoma`s Zeiten, sicherlich nicht das München der letzten 15 Jahre und schon gar nicht ein München der Zukunft.
München ist weit mehr als Hasenbergl und das Gefühl das rbn beschreibt ist genau das, was dahoim ist und München so erfolgreich macht. Ja sicherlich, nicht jeder fühlt sich wohl hier, aber halt die große Mehrheit und das ist doch schon mal was.

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Champagnerschorle 22.10.2015, 20:37
16. Gott ist egal, wie sein Haus heißt

Zitat von toralf2010
Gott gebe das es so bleibt Ich wette mein linkes Ohr das zu den großen Kirchen in München demnächst einige Moscheen kommen.
Wieso sollte Gott das geben? Wieso dürfen Muslime keine Gotteshäuser bauen? Sind Häuser für Gott den Christen vorbehalten? Lieber Toralf, Ihr Name ist so Dresden.

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Hagbard 22.10.2015, 20:40
17.

Zitat von toralf2010
Ich wette mein linkes Ohr das zu den großen Kirchen in München demnächst einige Moscheen kommen.
Gibt es längst. Schon seit Jahrzehnten.

München ist eine sehr bunte und vielfältige Stadt. Es gibt die alten Münchner, die man am Reden erkennt und es gibt die Neu-Münchner aus aller Herren Länder. Diese Mischung macht's die München sehr charmant macht. Ein bisschen lästig sind die Schiki-Mikis, aber darüber kann man ja weg sehen.

Der Erfolg kommt weder von den "drei großen katholischen Kirchen", wie ein Vorposter meinte, noch vom "starken Glauben". Ein bisschen vielleicht von der bayerischen Bodenständigkeit.

Das größte und wirtschaftlich erfolgreichste "Multi-Kulti-Festival" findet in München statt.

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at.engel 22.10.2015, 20:40
18. Na ja ...

Die Ausgangsbasis dieser Untersuchung ist allerdings schon etwas seltsam (um es höflich auszudrücken). Mag ja sein, dass die "Zukunft" in den großen Metropolen liegt, aber warum bezieht man sich dann auf die "dreißig größten Städte". Es gibt in Deutschland vielleicht sechs, sieben Metropolen - wenn überhaupt. Kriterien wie "Erreichbarkeit" sind für Städte wie Dresden (immerhin elftgrößte Stadt) oder Duisburg (auf Platz 15) vollkommen irrelevant. Und erst recht für Chemnitz. Wenn man ernsthaft kleinere Städte in diese Untersuchung miteinbeziehen will, muss auch die Kriterien entsprechend sinnvoller wählen.
Ich bin auch der Meinung (@ Poco Loco), dass man zumindest das Wohnungsangebot in die Kriterien miteinbeziehen sollte. Der Preis spielt allerdings keine so große Rolle, wenn man sich z.B. europäische Metropolen ansieht.
Was Leipzig betrifft, wäre es allerdings auch schön gewesen zu erfahren, wie diese Plazierung (immerhin vor Städten wie Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart usw) begründet wird.

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dlmb 22.10.2015, 20:42
19. Einfach mal durchlesen...

Da sieht man beispielsweise, dass Dinge wie hohe Bevölkerungsdichte positiv eingehen und auch die Übernachtungsrate von Ausländern ein wichtiges Indiz für ein Ranking sein sollen, das die Entwicklung bis 2030 vorhersagen will.

Kennt man einige der Städte, dann weiß man, dass München nur dann eine Option ist, wenn man wirklich nirgendwo anders etwas findet, dass Leipzig vor allem durch subventionierte Ansiedlungen gepäppelt wird und von Tourismus lebt und in Chemnitz sehr viele (zwar oft unbekannte, aber auch breit aufgestellte) mittelständische Firmen ansässig sind.

Wer etwas fit im Kopf ist, lässt die ganzen "Boom"-Städte wie München, Frankfurt und Stuttgart links liegen, sucht sich im nicht so dicht besiedelten Raum einen ordentlichen Mittelständler und bezieht schon sein eigenes Haus, während der Münchner noch von einer halbwegs anständigen und bezahlbaren Mietwohnung träumt und stundenlange Arbeitswege in Kauf nehmen muss.

Das Gute an Deutschland ist ja, dass entgegen solcher albernen Studien noch nicht diese extreme Konzentration auf wenige Zentren stattgefunden hat. Und wenn man die Lebensqualität der Menschen erhalten will, versucht man so was auch unbedingt zu vermeiden.

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