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Zukunft deutscher Städte: München hängt Frankfurt ab
DPA

Jahrelang war Frankfurt Deutschlands zukunftsträchtigste Stadt - doch das hat die Finanzkrise geändert. In einem Vergleich der größten Städte stellt nun München die Konkurrenz in den Schatten. Am Ende der Liste: Chemnitz.

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satissa 23.10.2015, 23:00
40. Langweiliges Umland

Zitat von Flying Rain
Was viele nicht sehen ist auch das München und sein Umland viele Global Player hatt welche man schlicht einfach nicht kennt da man ihre Produkte/Entwicklungen zwar täglich benutzt aber nicht sieht wie z.B. Giesecke & Devrient bei Banknoten und Sim-Karten oder etwa Kathrein mit ihren Mobilfunkantennen um nur zwei zu nennen und es gibt noch viele mehr. Das macht die stärke Münchens aus. Man nimmt halt nur Unternehmen wie Siemens und BMW besser wahr....
Ist doch langweilig. Sogenannte Global Player gibt es zum Beispiel auch im Umland von anderen grossen Städten. Beispiel Frankfurt: Fresenius im Bad Homburg ist da schon ein anderes Kaliber als Kathrein etc.
Richtig spannend wird es, wenn man mal auf die Landkarte schaut. Düsseldorf hat eine Stadtgrenze zu Duisburg, die erste Stadt ist ganz oben Ranking, die zweite ganz unten.

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Ismir Uebel 23.10.2015, 23:04
41. Mal dortgewesen?

Zitat von postmaterialist2011
Insbesondere Dresden, wo man keine internationalen Geschäftspartner mehr empfangen kann, wo einen dunkelhäutige Freunde...
Ich war letztens in Dresden: Es wimmelte von ausländischen Touristen jeder Coleur ;-).

Allerdings frage ich mich auch, warum die Dresdner es zulassen, daß ein Haufen Angstbeißer ihre Stadt so miesmachen.

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nic 23.10.2015, 23:08
42.

Zitat von rbn
nämlich die Frauenkirche (Dom), die Theatinerkirche und die Ludwigskirche. Sie repräsentieren die Stärke Münchens aus dem Glauben, der Rest ist süddeutsche Mentalität, die innnere Ruhe der Bayern und die menschliche Wärme, die München ausstrahlt. Ich spüre dies jeden Tag und fühle mich sauwohl.
Hier ging es aber um rein wirtschaftlicghe Gesichstpunkte die Ihren eigentlich diametral wiedersprechen. Nicht Wohlfühlen ist gefragt sondern Malochen.

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drreggie 23.10.2015, 23:08
43. Es heißt

Übrigens Nockerberg

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kumi-ori 23.10.2015, 23:11
44.

Zitat von dodgerone
Der Hype um München ist eh irgendwann vorbei. Und in Bezug auf bezahlbaren Wohnraum und ÖPNV ist München wirklich noch 3te Welt. Jobs und Wirtschaft wird auf Dauer kaum reichen. Ich perrsönlich würde mich da nicht wohl fühlen. Da gibts deutlich attraktivere Städte.
Man zahlt in München nicht wesentlich höhere Mieten als in Frankfurt oder in Hamburg und deutlich weniger als in London oder in Paris. Auch der ÖPNV ist jetzt nicht so schlecht. Letzten Endes ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, wo es einem besser gefällt. In Berlin gibt es wohl mehr Diskos, und das mag zwischen 15 und 25 den Ausschlag geben, aber irgendwann wird auch das langweilig. Ich persönlich mag an München das Lockere und das Zusammenleben vieler Völker, die sich hier wohl fühlen, aber ich kann verstehen, wenn andere das anders sehen.

Erstaunt bin ich allerdings, dass jedes Städteranking (und es gibt wahrlich genug davon) immer auf ein Münchenbashing rausläuft. Ist es der pure Neid?

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Dengar 23.10.2015, 23:12
45. Jaa

31. Städte
uventrix heute, 22:09 Uhr
München ist eine wunderschöne Stadt, dagegen kann man einfach nichts sagen - aber viel zu teuer. Frankfurt ist an Hässlichkeit kaum noch zu toppen. Berlin ist eine Wunderwelt und Leipzig ein neuer Star! Gerade Leipzig ist völlig underrated, eine beeindruckende, vor Energie knisternde Stadt. Wahnsinn! ------------------------------------------------------ Und die Mieten schon so münchenmäßig;-) Da bin ich echt froh, dass ich im Niemandsland des Dreicks Halle/Leipzig/Dessau wohne. In Berlin bin ich in 1 1/2 Stunden, nach München brauche ich zugegebenermaßen etwas länger;-)

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axel1958 23.10.2015, 23:27
46. Hallo Yoda@unknown.....

bin echt schon viel als Saupreiß in München gewesen...und auch viel in den Bergen..(Garmisch,Mittenwald als Bsp)aber in 45min.das ist sportlich.Wann war das ....nachts um 2.....:-)

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Schoenvogel 23.10.2015, 23:34
47. Alle dürfen häuser bauen, aber ...

Zitat von Champagnerschorle
Wieso sollte Gott das geben? Wieso dürfen Muslime keine Gotteshäuser bauen? Sind Häuser für Gott den Christen vorbehalten? Lieber Toralf, Ihr Name ist so Dresden.
Alle dürfen häuser bauen, aber ich würde mir wünschen, dass die zahl der Gotteshäuser zurückgeht, bzw. dass der einfluss von Religionen auf das handeln von menschen zurückgeht!
Religionen sind mit für das elend und die kriege in der welt verantwortlich und leider spielt da der Islam in all seinen facetten derzeit eine sehr negative rolle!
grüsse zur nacht von einem ungläubigen aus DD

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sloggy 23.10.2015, 00:03
48. München Hype

Da es die Stadt und Vermieter seit Jahrzehnten nicht nötig haben, Straßen, Häuser und Wohnungen zu modernisieren, ist vieles noch auf dem Stand der 60er/70er Jahre. Da hängen noch die 60er Jahre Laternen an Drähten über die Straße gespannt. Überall die hässlichen 60er Jahre Gehwegplatten auf viel zu schmalen Gewegen. Hauptsache Schickimicki sitzt draußen im Cafe, auch wenn das an einer vierspurigen Kreuzung ist. Für eine so reiche Stadt echt peinlich. Zweitens sind die Münchner sehr von sich überzeugt, haben aber noch nie wo anders gelebt. Woher soll da Weltoffenheit und ein weiter geistiger Horizont kommen? Also völlig absurd. Hafencity, Harburg, Neue Mitte,.. alles 3x cooler in Hamburg. Beachbars und -parties unter dem Reichstag, modänes modernes Berlin, viel viel kreativer und cooler. Tolle Arbeits- und Forschungsplätze und viel Kunst in München ist toll. Aber nicht so innovativ. Außerdem wird der Standort in Zukunft regelrecht absaufen. Die Regentage nehmen massiv zu. Das Hochwasser der Isar wird jedes Jahr höher. Durch den Klimawandel stauen sich die Wolken immer öfter am Alpenrand und regnen sich dort ab. Warme Luft kann eben mehr Feuchtigkeit transportieren ;)

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Meistertrainer 23.10.2015, 00:04
49. Städtevergleich absolut unseriös, Städte kann man nicht mit Ballungsräumen vergleichen

Dieser Städtevergleich ist absolut unseriös, weil man einzelne Städte nicht mit Ballungsräumen vergleichen kann. Frankfurt beispielsweise ist im Rhein-Main Gebiet (3-4 Mio. Einwohner) und eine von 6 grösseren Städten (Ffm, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Offenbach, Hanau). Dazu gibt es unzählige wirtschaftsstarke Kleinstädte wie Rüsselsheim, Hofheim, Bad Homburg, Bad Vilbel etc. Jede dieser Städte, und es gibt im Rhein-Main Gebiet weitere Städte übernimmt gewisse Funktionen und hat gewisse funktionelle Schwerpunkte. Ob Unistädte wie Darmstadt oder Mainz, Landeshauptstädte wie Mainz und Wiesbaden, Industriestädte wie Offenbach, Frankfurt, Hanau (Heraeus) oder Rüsselsheim (Opel). Das Rheinland sowie das Ruhrgebiet sind auch heterogene Ballungsräume mit unterschiedlichen wirtschaftlichen und funktionellen Schwerpunkten. Dies gilt auch für die Region Nürnberg-Erlangen-Fürth sowie Halle-Leipzig und den Rhein-Neckar Raum (Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg). Die Standort- und Wirtschaftspolitik in Ballungsräumen durch die Landes- und Kommunalpolitik arbeitet vollkommen anders als in monozentrischen Städten wie München oder Hamburg. Dort versucht die Politik möglichst alle Orte einer Region funktionell aufzuwerten um auch keine zu grossen Verdrängungseffekte durch zu hohe Immobilienpreise entstehen zu lassen. In Ballungsräumen verteilen sich Industriestandorte, Dienstleistungsstandorte, Kultur- und Bildungsstandorte, sowie Wohnorte ganz anders. Man sieht zum Beispiel in München das Problem, dass die Wohnsituation ein riesiges Problem für Gering und Mittelverdiener ist. Deshalb gibt es da auch für Busfahrer und Erzieher sogenannte Münchenzuschläge. Die Lebensqualität in München ist auch im Vergleich zu anderen Städte nur durchschnittlich, insbesondere aufgrund der restriktiven Ladenöffnungszeiten und des oft ausfallenden ÖPNV (das Wort Stammstrecke ist ein Schimpfwort in München). München leidet unter extremen Wachstumsschmerzen, weil die Stadt selber keinen Platz mehr hat, und die Umlandgemeinden nicht wachsen wollen. In den Umlandgemeinden wollen die ansässigen Kommunen nur wenig neues Bevölkerungswachstum, weil soziale Infrastruktur nicht so leicht zu erhöhen ist, und die Leute in Ihren beschaulichen Einfamilienhaussiedlungen leben wollen.

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