Forum: Wirtschaft
Zukunft Europas: Warum jetzt ständig Krise herrscht
AFP

Eurokrise, Ukrainekrise, Flüchtlingskrise - die Politik ist gefangen in einer Abfolge von Ausnahmezuständen. Zufall ist das nicht: Die großen Probleme Europas hängen miteinander zusammen.

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sbv-wml 11.10.2015, 23:25
1. Der Autor hat recht

Aber es wird sich nichts ändern.

Das ist halt nationale Eigensucht.

Und diese Eigensucht wird die EU zu Fall bringen.

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_unwissender 11.10.2015, 23:35
2. Wohl wahr ...

Es gab einmal eine Zeit, da konnte man die Probleme aussitzen. Das waren Zeiten, in denen die Spielräume noch nicht so eng waren.

Mittlerweile hat sich einiges verändert. Wer es nicht schafft, die bestehenden Probleme so anzupacken, dass neue Perspektiven entstehen, wird einfach absaufen.
Die Griechenlandkrise hat das ganz simpel aufgezeigt: erst hat Schäuble Tsipras nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gegönnt, dann haben die Griechen eben kein Geld für Stacheldraht gehabt und die Flüchtlinge durchgelassen.

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Augustus99 11.10.2015, 23:38
3. USA kein Vorbild

Es ist nicht richtig, dass die Arbeitslosigkeit in den USA halbiert werden konnte. Es wurde lediglich auf eine andere Zählweise umgestellt, die die Arbeitslosigkeit nur noch halb so hoch erscheinen lässt. Und die Staatsschulden sind auf 17 Billionen Dollar gestiegen. Das steht in keinem Verhältnis zu dem damit erzielten Wachstum. Und das sollen wir uns zum Vorbild nehmen?

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nic 11.10.2015, 23:51
4. Eurokrise, Ukrainekrise, Flüchtlingskrise

Das sind alles Folgen die dem bedingungslosen Folgen der USA geschuldet sind.

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philosophus 12.10.2015, 00:00
5. Kain und Abel mit... Smartphone

Was wollen die Menschen? Eigentlich nicht viel. Ein Dach über den Kopf, Arbeit, soziale Sicherheit, friedlich miteinander leben. Kein politisches System hat bis jetzt vermocht diese elementare Forderungen der Menschen zu erfüllen. Stattdessen gibt es seit Geschichtsanfang, Tod und Mordschlag... ich Dominanz, Unfähigkeit den "anderen" zu akzeptieren (von Liebe ganz zu schweigen). Was hat die Religion, die Philosophie, die Kunst die Kultur die Wischenschaft vermocht? Wir sind Kain und Abel geblieben ... mit Smartphone! Ich fange an stark zu bezweifeln ob jemals der "Mensch" es schaffen wird, zum MENSCHEN zu werden...

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mosquitojg 12.10.2015, 00:07
6. Abwärtsspirale West-Europas

West-Europa wird zunehmend an Lebensqualität verlieren. Gerade junge Hochqualifizierte, die West-Europa so dringend bräuchte, werden sich fragen, ob ihnen anderswo nicht bessere Zukunftsperspektiven geboten werden. Länder mit keinen oder weniger Schulden, ohne ethnischen insbesondere religiösen Konflikten. Das findet man noch in Asien, Australien, Neuseeland, Kanada und einigen anderen, aber auch zunehmend in Ost-Europa bis hin zu Russland. In West-Europa wird man sich immer mehr fragen müssen, welche Perspektiven Kinder noch haben bei immer weiter steigenden Abgaben und Verschlechterung der Sicherheitslage durch die Islamisierung. Wenn ich intelligent, jung und mobil wäre und eine weltoffene Erziehung genossen hätte, die mich nicht an ein "Vaterland" bindet, warum sollte ich dann bleiben?

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juchtenkäfer 12.10.2015, 00:14
7. Eine schöne Analyse

In dieser Analyse werden verschieden Problem von EU Europa aufgezeigt. Die Liste ließe sich noch verlängern.
In meinen Augen das größte Problem ist, daß die Staaten sich einen Rechtsraum geben, keiner hält sich daran und dann soll hauptsächlich Deutschland dafür zahlen.
Die Aussitzenpolitik bringt Europa nicht weiter und dann will noch der "große" Bruder von der anderen Seite des Teiches seinen Einfluß ausweiten.
Eine interessante Analyse dazu kann jeder hier lesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/27/kluger-ratschlag-aus-princeton-europa-muss-sich-von-den-usa-emanzipieren/

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Korf 12.10.2015, 00:15
8.

Stimmt alles. Aber leider wird auch hier der "große Bogen" nicht aufgemacht. Dass die Flüchtlingskrise z. B. auch eine Folge der Globalisierung ist, deren (bisherige) Gewinner die meisten west- und nordeuropäischen Staaten sind, fehlt als Fakt. Es geht jetzt natürlich darum, diese Krise zu lösen. Aber es geht eben auch darum, die Ursachen zu bekämpfen. Und das kann nur geschehen, wenn Wohlstand national, international und global besser verteilt wird.

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aljoschu 12.10.2015, 00:53
9. Der Kommentator greift viel zu kurz!

"Eurokrise, Ukrainekrise, Flüchtlingskrise ... Zufall ist das nicht: Die großen Probleme Europas hängen miteinander zusammen."
Der Reigen der Krisen ist definitiv kein Zufall und es ist naiv anzunehmen, sie hingen lediglich miteinander zusammen. Nein, sie gehören alle in einen geo-strategischen Masterplan, der im Weißen Haus und im Pentagon ausgeheckt wird. Die Eurokrise dient dazu sich die Konkurrenz des Euro auf dem Feld der internationalen Wirtschaftskriege vom Hals zu schaffen und sich der Vermögenswerte Europas zu bemächtigen. Die Ukrainekrise dient dazu die Detente und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland zu zerstören, um den TTIP-Keil zwischen die Handelspartner zu treiben: Deutsches Know-How und russiche Rohstoffe dürfen niemals friedlich zusammenkommen. Schließlich die Flüchtlingskrise ist ein willkommener Side-Effect der geo-strategischen Verdrängung der Russen im Nahen Osten, denn die Kriege dort erzeugen Flüchtlinge zu Millionen. Amerika wird keinen einzigen Flüchtling aufnehmen. Deutschland hat sich zu grenzenlosem Altruismus verstiegen - damit hofft man, dass das Land unkontrollierbar und damit unregierbar wird. Das dürfte das Ende der Dominanz des deutschen Mittelstands sowie der großen DAX-Konzerne werden - so hofft man in USA. Und Eines muss man zugestehen: Beinahe alle diese perfiden Pläne sind bisher extrem erfolgreich - im Interesse der USA.

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