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Zukunftsmarkt: Was hinter Chinas Milliardeninvestitionen in Afrika steckt
REUTERS

China feiert Afrika und umgekehrt: Peking krönt dies mit Milliardeninvestitionen. Dahinter verbirgt sich kein chinesischer Kolonialismus, sondern ein gemeinsames Wachstumsinteresse. Eine Gefahr für den Westen.

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fatal.justice 10.09.2018, 01:09
40. Weiß...

Zitat von srinivasa.r.aiyangar
Ob das vielleicht auch irgendwie mit der Größe des Kontinents zu tun hat? Und wie sieht das mit der Netzabdeckung außerhalb der urbanen Zentren aus?
... er nicht. Kann er nicht wissen. Der Mitforist stand am Nil und hatte Empfang. Damit war ihm glasklar, dass der ganze Kontinent online ist. Die Kameltreiber im Tschad erfreuen sich neuerdings eines Satellitensystems, das sie zum nächsten Wasserloch geleitet. Früher triangulierten die Beduinen und Beduininnen noch solchen Pipifax.

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wick.eurocon 10.09.2018, 01:57
41.

Auch wenn China eigene Interessen hat in Afrika , so sind die Investitionen für die Allgemeinheit für Afrika und China.
Die westlichen Länder hatten eher ein Ziel der Ausbeutung als eine echte Unterstützung.
Vorallem die USA vertritt immer wieder ,wenn man Geld und Waffen liefert ,das ist Entwicklungshilfe. Das Resultat ist Gewalt,Tod , Korruption und Armut. Die Europäer haben ebenfalls nicht viel gelernt
Und das Resultat sehen sie nun mit dem Problem der Afrikaimegration, Schiffsladungen von Flüchtlingen ! !

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saiber 10.09.2018, 02:12
42. Wie kann es sein?

Wenn ich mir so einige Kommentare hier anschaue, bestätigt das genau was in dem Artikel beschrieben wird. Der Westen ist zu arrogant und selbstgerecht um zu akzeptieren, dass andere erfolgreicher sind. 70 Jahre lang hat man sein Gewissen mit Spenden nach Afrika beruhigt (Brot für die Welt), Diktatoren mit Milliarden Dollar Entwicklungshilfe zugeschüttet um an die Rohstoffe ran zu kommen und den Kontinenten schwach gehalten. Afrika ist nun mal die 3. Welt und zurück geblieben. Diese Denkensweise will man auf keinen Fall aufgeben. Kommen die Chinesen, modernisieren und bauen den Kontinenten auf (und zwar richtig) wird auf sie geschimpft. Von wegen Heuschrecke und Ausbeutung. Der Westen hat ja die moralische Hoheit gepachtet. Und wie können es die Afrikaner wagen aus der Armut zu entfliehen?

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freigeistiger 10.09.2018, 02:34
43. Machtpolitische Interessen

Es geht mindestens genauso um strategische und machtpolitische Interessen mit Ressourcensicherung von Rohstoffen und Agrarflächen.

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dasfred 10.09.2018, 03:54
44. Langfristig oder kurzfristig investieren

Das macht wohl den wesentlichen Unterschied zwischen chinesischem Kapital und westlichem Kapital aus. Wo Geld angelegt wird, dass schon im erster Quartal hohe Zinsen abwirft, muss schon eine entwickelte Wirtschaftsstruktur vorhanden sein. Afrika ist für die klassischen Heuschrecken uninteressant. Es gibt kaum etwas, was man kurzfristig billig aufkaufen und gewinnbringend ausschlachten kann, außer, man geht direkt an die Rohstoffe. Wo China anbietet, diese Rohstoffe in Afrika direkt zu verarbeiten, muss langfristig investiert werden, aber damit wird den westlichen Geldgebern der Zugang zu den Quellen abgeschnitten. Wir sehen doch schon hier bei uns, dass Kapital in nennenswerter Höhe nur in Regionen fließt, die schon komplett erschlossen sind. Kaum ein Großinvestor geht in den strukturschwachen Raum.

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izach 10.09.2018, 05:16
45. Ganz einfach!

Die Titelfrage ist ganz einfach beantwortet. China kauft mit seinen gedruckten Milliarden Afrikas Bodenschätze. Sollte doch nun selbst die allgemein linkspopulistische Presse in Deutschland verstanden haben. Außerdem hat China nichts zu befürchten. FürBootsflüchtlinge ist das viel zu weit weg. Europa spielt das Sozialamt für Afrika und die Chinesen machen Kasse. Symptomatisch für unsere von der linkspopulistischen Presse getriebene, völlig inkompetente Möchtegern Regierung in Berlin und Brüssel.

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frenchie3 10.09.2018, 05:30
46. Gemeinsames Wachstum

Na, da stimme ich voll zu. Und dann schau'n wir mal wo letztlich der Profit hängen bleibt, wo die Bodenschätze für lau hinverschwinden. Wenn ich seltene Erden (Beispiel!) in China ausbeute muß ich Infrastruktur aufbauen. Das muß ich auch in Afrika, somit schon mal nichts verloren. Dazu leihen sich die Einheimischen sogar das Geld von mir um sie mir zur Verfügung stellen zu können. Kommt tatsächlich was vom Kredit zurück habe ich schon fett gewonnen, wenn nicht kassiere ich Produkte als Pfand, äh, Kompensationsgeschäft ein - extra Vollfett. Das Personal vor Ort ist billiger als in China und für passende Gesetze in der Arbeitssicherheit, beim Umweltschutz etc findet sich immer eine Lösung, afrikanische Regierungsmitglieder sind ja voll unbestechlich. Ja, ganz eindeutig, den Chinesen liegt Afrika ganz wahnsinnig am Herzen. Bruderliebe wie aus der Bibel, wer erinnert sich nicht voller Freude an den guten alten Kain?

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holjanger 10.09.2018, 05:34
47. @aggro_aggro

Schon mal in Melbourne oder an der amerikanischen/canadischen Westküste gewesen? Dass Asiaten nicht nach Europa emigrieren, heißt nicht, dass sie zu Hause bleiben. Ich lebe in China und weiss, wovon ich rede. Der Unterschied ist, dass die Emigranten in der Regel gut ausgebildet und vermögend sind und daher die Migration legal ist und bequem mit dem Flugzeug erfolgt. Genau das, was unter Umständen dann bald auch Afrikaner gilt.

Beste Grüße aus dem Fernen Osten

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kochra8 10.09.2018, 06:12
48. We are big!

Afrika gehört zu Europa wie Asien bis Fernost auch! 1 Landmasse ergibt 1 Zuhause. Europa fürchtet sich nur weil, die Überbevölkerung nicht ausserhalb stattfindet.

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st2000 10.09.2018, 06:19
49. Mir san mir

Meine thailändische Ehefrau war früher mit einem chinesischen Geschäftsmann verheiratet, hat 13 Jahre in einer chinesischen Familienstruktur gelebt. Sie ist überzeugt, das Chinesen sich selbst als Menschen definieren und alles andere in der Bestimmung wähnen, ihnen nützlich zu sein. Wenn die Afrikaner glauben, hierbei Partner zu sein, werden sie sich bald wundern.

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