Forum: Wirtschaft
Zum Tod von Sergio Marchionne: Der General kommt nicht zurück
AFP

Banker und Investoren waren skeptisch, als Sergio Marchionne 2004 an die Spitze von Fiat rückte. Doch der Manager im Wollpulli bewahrte die marode Firma vor der Pleite - und verlieh der Auto-Nation Italien neuen Glanz.

Seite 1 von 2
gollum04 25.07.2018, 17:58
1. schade.....

ich fand den Mann sehr eindrucksvoll...im Pulli bei den Chrysler Managern reingehen und den Laden übernehmen. Topp!
aber neben der Schuldenfreiheit für Fiat hat er zwei wirklich große Leistungen vollbracht....den neuen 500er kaufte man plötzlich trotz des Preises...und nicht mehr wegen des Preises.... noch höher ist die Leistung im Nutzfahrzeugsektor. über 75%aller Wohnmobile in Europa würden durch einen Fiat Ducato angetrieben. ein Klasse Produkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gutmichl 25.07.2018, 18:34
2. R.I.P Management Genie

Wenn man verfolgt hat, wie clever er auch deutsche Konzerne ausmanövriert hat, so kommt man zum Schluss, dass es vielleicht der cleverste Manager unserer Zeit war.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
telarien 25.07.2018, 18:55
3. Rip

Es gibt viele Topmanager, die verzichtbar wären, bestenfalls verwalten, selten etwas bewegen.
Marchionne war anders, er verdient die Bezeichnung Manager. Respekt vor seiner Leistung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jkbremen 25.07.2018, 19:18
4. Multiresistente Keime?!

Eine harmlose Schulter-OP in einem sicherlich erstklassigen Krankenhaus und dann plötzlich schwere Komplikationen und Tod. Das schaut für mich sehr nach Infektion mit einem multiresistenten Krankenhauskeim MRSA aus.

In jedem Fall traurig um einen unkonventionellen tüchtigen Mann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kunstgriffe 25.07.2018, 20:04
5. FIAT ist speziell

Mein 500c ist das mit Abstand beliebteste Auto bei allen, denen ich damit begegne. Das Design ist Meilen weit entfernt vom Einheitsbrei der allermeisten anderen, autauschbaren Karrossen auf unseren Straßen heutzutage.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oschn 25.07.2018, 20:04
6. Universitätsspital

Es ist immer noch das Universitätsspital Zürich, nicht -klinik. Das könnte man vielleicht noch korrigieren im Artikel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der-junge-scharwenka 25.07.2018, 20:17
7.

Zitat von jkbremen
Eine harmlose Schulter-OP in einem sicherlich erstklassigen Krankenhaus und dann plötzlich schwere Komplikationen und Tod. Das schaut für mich sehr nach Infektion mit einem multiresistenten Krankenhauskeim MRSA aus. In jedem Fall traurig um einen unkonventionellen tüchtigen Mann.
Die Berichte der italienischen und der Schweizer Presse, die sich auf den Freundeskreis Marchionnes stützen, gehen in eine ganz andere Richtung. Danach war es von Beginn an alles andere als eine "harmlose Schulter-OP".

Marchionne war ohne Zweifel eine beeindruckende Persönlichkeit. Typen, die "anders" sein wollen, gibt es in diesem Business genug. Marchionne war auch anders, aber er war autentisch. Vor allem aber hat er mit Ergebnissen überzeugt, die niemand für möglich gehalten hätte. Auch wenn Sergio Marchionne meine Lieblingsmarke Lancia zu Grabe getragen hat, gebührt ihm Respekt für die Rettung und Neuerfindung eines großen europäischen Konzerns.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegelleserin57 25.07.2018, 20:31
8. ich habe schon mal versucht zu posten dass dies zu denken gibt..

Zitat von jkbremen
Eine harmlose Schulter-OP in einem sicherlich erstklassigen Krankenhaus und dann plötzlich schwere Komplikationen und Tod. Das schaut für mich sehr nach Infektion mit einem multiresistenten Krankenhauskeim MRSA aus. In jedem Fall traurig um einen unkonventionellen tüchtigen Mann.
hier nun die internationale Presse:
https://www.nzz.ch/wirtschaft/fiat-chrysler-ex-chef-sergio-marchionne-ist-gestorben-ld.1406353
"Marchionne war vor drei Wochen in Zürich an der rechten Schulter operiert worden. Dabei gab es offenbar schwere Komplikationen. Am Zürcher Universitätsspital, wo sich der Manager laut Medienberichten zuletzt behandeln liess, konnten ihm die Ärzte schliesslich nicht mehr helfen. Die näheren Umstände des Todes sind offiziell noch nicht bekannt. Gemäss Gerüchten ist bei der Operation ein schwerer Fall von Krebs entdeckt worden. Andere Spekulationen gehen von einer Gehirnembolie, einem Hirnschlag oder einem Herzinfarkt aus.

Fiat-Chrysler (FCA) und Ferrari hatten bereits am vergangenen Samstag mitgeteilt, dass der 66-jährige Marchionne die Chef-Positionen beim italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat-Chrysler-Automobiles (FCA) und bei der Tochter Ferrari aus gesundheitlichen Gründen abgeben müsse. Nach unerwarteten Komplikationen habe sich der Zustand des Managers so stark verschlechtert, dass er seine Arbeit als Fiat-Chef sowie als Präsident und Vorstandschef von Ferrari nicht wieder aufnehmen könne, hiess es damals."
natürlich gibt so eine Geschichte immer zu denken denn eine SchulterOP ist nicht unbedingt mit solchen Problemen verbunden!
Wer aus der Branche kommt weiß das auch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
varesino 25.07.2018, 20:46
9. Erstaunlich

Wie schnell Persönlichkeiten verklärt werden. Besonders in Italien waren man von einigen Manövern nicht sehr angetan.
Sicher eine streitbare Persönlichkeit, ob er gut für FIAT war wird die Zukunft zeigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2