Forum: Wirtschaft
Zuwanderung: Das zweite deutsche Wirtschaftswunder
DPA

Ohne die Zuwanderer der vergangenen Jahre hätte sich die deutsche Wirtschaft nicht so gut entwickelt. Hunderttausende Flüchtlinge könnten nun dafür sorgen, dass sich dieses zweite Wirtschaftswunder fortsetzt.

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exil-berliner 27.12.2015, 08:44
1. Leitmedien propagieren Wirtschaftswunder

Meinen Sie ein innländisches Konsumwunder für den Einzelhandel ausgelöst durch die Millionen neuen Hartz4 Bezieher/innen?
Die deutsche Wirtschaft allem voran die Börse hat 2015 keine Auswirkungen durch die Migrationswelle gespührt. Die EU politischen Vorzeichen (Grexit, Finnland EU Ausstieg) dürften 2016 aber auch ihre Auswirkungen auf den DAX finden und indirekt auf unsere Altersvorsorge.

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skade 27.12.2015, 08:47
2.

verstehe ich nicht. Die Zuwanderer sind doch noch gar nicht ins Arbeitsgefüge integriert. Sie arbeiten noch nicht und geben nichts aus.

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rambazamba1968 27.12.2015, 08:50
3. Guter Perspektivwechsel

Ich finde den Artikel. Bei der ganzen Zuwanderungsdebatte habe ich auch immer im Hinterkopf gehabt wie Deutschland von der Zuwanderung in den 60er und 70er Jahre profitiert hat. Die Integration hat zwar nicht geklappt, aber diese Menschen haben Deutschland mit aufgebaut und Ihren Teil dazu beigetragen, dass Deutschland jetzt für die wirtschaftliche Kraft weltweit bewundert wird. Man muss es so sehen wie in ihrem Artikel beschrieben und die Integrationsfehler der Vergangenheit abstellen. Sprachkurse wird aus meiner Sicht ein wichtiger Schlüssel sein.

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hornochse 27.12.2015, 08:50
4. Ewiges Wachstum

Die ewige Spirale von Antrieb und Wachstum immer die gleichen Parolen + das eine bedingt das andere nur so können wir bis in die Sterne hinein wachsen. Statt Wohlstand in Krisenherde zu exportieren sorgen wir uns lieber um die eigene Industrie damit es den Produktionsstätten gut geht. Der Mensch wird dabei immer kleiner und zu Zahlen degeneriert...

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Iggy Rock 27.12.2015, 08:51
5. Träumereien?

Sehr geehrter Herr Müller, zwei Dinge passen in ihrem Beitrag nicht so recht. Das eine ist die Mär vom demographischen Wandel, der in der Realität den Sozialstaat nur dann gegen die Wand fährt, wenn Lohnstagnation herrscht.

Das andere betrifft die Flüchtlinge, die merkwürdigerweise nicht häufig als das bezeichnet werden, was sie sind: Asylanten. Spätestens, wenn die Waffen schweigen und die Machthaber wechseln, wird abgeschoben, das durften wir zuletzt nach dem Balkankrieg erleben. Mich würde es persönlich nicht stören, wenn die Flüchtlinge alle hier blieben, aber mit einem Freund machte ich diese Erfahrung damals, in den 90er Jahren. Dieser war schneller weg, als man begreifen wollte. So sehe ich auch die merkel'sche Wortwahl als das was sie ist, aber von den Medien nicht als solche benannt wird: Deutschland soll ein Zufluchtsland auf Zeit sein, keiner der in den letzten Monaten gekommenen Flüchtlinge ist ein Einwanderer.

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ronni123456 27.12.2015, 08:52
6. Das zweite deutsche Wirtschaftswunder

Haben nicht etwa 30% der Zuwanderer (Flüchtlinge) keine Schulbildung, oder nur den (vergleichbar) Hauptschulabschluss?
Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/fluechtlinge-der-weg-in-den-arbeitsmarkt-wird-lang-13953827.html

"Ohne Zuwanderung würden Deutschland nach IAB-Berechnungen in 20 Jahren rund zehn Millionen Arbeitskräfte fehlen. "
Ist es nicht vielmehr so das 30,9 Millionen Beschäftigten, mittel- und langfristig 18 Millionen durch Maschinen und Software ersetzt werden.
Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/studie-zeigt-roboter-gefaehrden-59-prozent-der-arbeitsplaetze-in-deutschland_id_4653580.html

Könnte dem Steuerzahler die Flüchtlingszuwanderung nicht 55 Milliarden € kosten?
Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fluechtlinge-koennten-laut-ifw-prognose-bis-zu-55-milliarden-euro-kosten-a-1067315.html

Herr Professor Müller, es ist zwar die Weihnachtszeit, aber alles schön reden sollte man sich auch nicht.

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steinbock8 27.12.2015, 08:54
7. Diesen Zusammenhang

Zwischen Leistungsfaehigkeit einer Wirtschaft und den Flüchtlingszahlen muss man den Flüchtlingsgegnern erst einmal erklären die die sich am meisten über die Flüchtlinge aufregen sind die die entweder nicht Leistungsfaehigkeit sind oder sein wollen das was da im Augenblick passiert ist eine riesige konjunkturspritze für alle Bereiche und ein enorm großer Schub für die fehlende Binnennachfrage

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pusterino 27.12.2015, 08:57
8. Ach, Herr Müller!

Schade, dass auch Sie die Phrasen unserer Eliten ungefragt nachplappern.
Die Deutschen, die Europäer, zeugen zu wenig Nachwuchs. Daher brauchen wir Immigration.
Warum die hier lebenden Menschen, wenn man ehrlich ist gleich weder Nationalität, immer weniger Kinder in die Welt setzen, wird nicht hinterfragt. Das wird einfach so hingenommen, als wäre es eine unabänderliche Tatsache.
Es liegt hauotsächlich an zwei Gründen. Kein Geld oder keine Zeit, immer öfter auch beides. Es müssen ja beide potentielle Elternteile dem Arbeitsmarkt vollumfänglich zur Verfügung stehen.
Es fehlt ja auch nicht wirklich an Arbeitskräften. Es fehlt an Menschen, die hochmotiviert und selbstausbeuterisch bereit sind für wenige Euro zu arbeiten. Die bereit sind unentgeltlich mehr zu arbeiten. Das alles weil die armen Teufel froh sind, in einem Land leben zu dürfen, in dem ihnen keine Bomben auf den Kopf fallen oder selbiger von den Schultern. Viele in Europa haben es schlicht nicht nötig für solche Hungerlöhne zu arbeiten, weil sie entweder ihr Wohlstandsniveau anderweitig halten können oder ihre Ansprüche gesenkt haben, um frei zu sein. Der Nensch ist von Hause aus nicht geil auf Arbeit. Er tut es nur um zu überleben oder eingeredeten Konsumwünsche hinterherzurennen. Wer hat denn heute noch die Muße einfach nichts zu tun und die Gedanken schweifen zu lassen......

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mbechtel 27.12.2015, 08:58
9. Reform der Schutzgesetze

Theoretisch ist Ihr SZENARIO richtig. Leider fehlt unserer Politik der Mut, u.a. das Arbeits- und Mietrecht grundsätzlich wieder wirtschaftsfreundlicher zu gestalten und den Urhebern unseres Erfolgs, dem kleinen Mittelstand, Dienstleistung und Handwerk höhere wirtschaftliche Attraktivität zu verschaffen. Weniger Verwaltung, weniger Bürokratismus, die produktive Arbeit ( massive Entlastung der Lohnnebenkosten)
mehr gesellschaftspolitische Bedeutung zubilligen. Einfachere Rahmenbedingungen, einfachere Gesetze ermöglicht auch der Presse objektivere Berichterstattung und damit gelingt der neue Wirtschaftsaufschwung.

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