Forum: Wirtschaft
Zuwanderung: Das zweite deutsche Wirtschaftswunder
DPA

Ohne die Zuwanderer der vergangenen Jahre hätte sich die deutsche Wirtschaft nicht so gut entwickelt. Hunderttausende Flüchtlinge könnten nun dafür sorgen, dass sich dieses zweite Wirtschaftswunder fortsetzt.

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civis lipsiensis 27.12.2015, 12:01
140. Diesmal ohne Überschrift

Zitat von steinbock8
Zwischen Leistungsfaehigkeit einer Wirtschaft und den Flüchtlingszahlen muss man den Flüchtlingsgegnern erst einmal erklären die die sich am meisten über die Flüchtlinge aufregen sind die die entweder nicht Leistungsfaehigkeit sind oder sein wollen das was da im Augenblick passiert ist eine riesige konjunkturspritze für alle Bereiche und ein enorm großer Schub für die fehlende Binnennachfrage
Ich hoffe für Sie, werte(r) steinbock88, dass Sie sich aktuell in Lohn und Brot, auch langfristig befinden. Sollten Sie jemals ein Bewerbungsschreiben abschicken wollen (müssen), hätten Sie in Berufen aufwärts des "Mindestlohns" keine Chance. Ihre gänzlich unterdrückte Interpunktion zeigt jedem Personalchef, egal wie empathisch er sein mag, Ihre Grenzen auf. Soviel zu Ihnen, das war übrigens bisher überhaupt nicht böse gemeint, eher kameradschaftlich.

Nun stellen Sie sich bitte Menschen vor, die der hier üblichen Landessprache wenig bis gar nicht mächtig sind, und das auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nicht sein werden. Sind Sie davon wirklich überzeugt, dass diese zukünftigen Mitglieder unserer Gesellschaft, insbesondere deren weiblicher Anteil, aktiv an der "riesige[n] Konjunkturspritze für alle Bereiche..." teilhaben werden?

Oder wird es nicht vielmehr so sein, dass die Anzahl der prekär Beschäftigten und ebenso Lebenden drastisch zunehmen wird und damit die Separation zwischen "Oben" und "Unten" einen neuen "großen Schub" erhält?

Denken Sie bitte einfach mal nach!

mfG

Wannenmacher Buchinger

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thequickeningishappening 27.12.2015, 12:05
141. So in den 50er Jahren

da gab's mal Vollbeschaeftigung und die Lohntuete und in der war noch fast alles drinn.
Dann kam die LOHNABRECHNUNG und die wurde immer laenger.
Auf der dritten Seite rechts unten ganz klein gedruckt das NETTO.
Und das NETTO wird immer kleiner, weil?

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leasch 27.12.2015, 12:06
142. Geschichtsklitterung

Ich kann diese ideologische Geschichtsklitterung nicht mehr hören! Ich bin in der Nachkriegszeit aufgewachsen. Die Gastarbeiter, wie sie damals hießen, haben Deutschland absolut NICHT aufgebaut. Das war es zu diesem Zeitpunkt schon längst. Die Industrie brauchte Arbeiter, die Gastarbeiter haben gutes Geld verdient, würde man heute wohl eine "win-win-Situation" nennen.

Heute ist dies komplett anders: Wir haben derzeit lediglich rund 500.000 freie Stellen (laut offizieller Statistik). Gekommen sind dieses Jahr alleine über eine Million Zuwanderer und wir haben bereits 2,8 Millionen Arbeitslose. Wie viel Überschuss braucht die Industrie noch, um die Löhne zu drücken?

Und die verwirrte Bundesregierung glaubt tatsächlich, mit unkontrollierter Zuwanderung das "Demographieproblem" zu lösen. Dieses Problem ist aber in Wirklichkeit ein Rentenproblem. Der Generationenvertrag funktioniert nicht - hat er im Grunde nie. Statt noch mehr Menschen (ob Geburten oder Zuwanderer) brauchen wir dringend ein neues Rentensystem. Wenn wir das haben, können wir die Zuwanderer auch das sein lassen, was sie sind: Flüchtlinge, denen man helfen muss, die aber nach Kriegsende in ihrem Land wirklich gebraucht werden - statt bei uns der Industrie und politischen Interessen zu dienen.

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beobachter68 27.12.2015, 12:08
143. Mit Verlaub

der Artikel ist rein political correctness oder anders gesagt kompleten Unsinn.
Jeder Wirtschaftswissenschaftler kann eindeutig folgendes erklären:
- etwa 80% der Migranten sind im deutschen Arbeitsmarkt unbrauchbar!
- Die Prognosen für den Bedarf an Arbeitskräfte sind statisch, das heißt die riesigen Technologie Fortschritte: Robotisierung, Internet der Dinge, Umwelttechnologien usw. werden nicht berücksichtigt. Dabei wird (absichtlich?) übersehen, dass der Bedarf an Arbeitskräfte kräftig abnimmt.
- Die Erfahrungen in Deutschland, Frankreich, Belgien usw. zeigt, dass die Integration der Migranten bleibt ein Wunschdenken der Politiker. Die Entstehung der Parallelgesellschaften ist unvermeidlich und wird gewaltig zunehmen.
- Es ist schlicht falsch, dass die Zuwanderung aus Osteuropa oder andere Länder des gleichen Kulturkreises nicht zunehmen kann. Fragen Sie mal die Ukrainer, Russen, Serben, Rumänen, Bulgaren, Balten.
- Der Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt hat einmal zugegeben: es war ein großer Fehler der 50-60er Jahren türkische Gastarbeiter nach Deutschland zu holen. Die Erfahrung zeigt, das die entstandene Problemen die Vorteile bei weitem überwiegen.

Die Medien tragen eine große Verantwortung eine völlig falsche Merkel Politik zu unterstützen

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PolitBarometer 27.12.2015, 12:11
144. Augenwischerei

Ein ziemlich zweckentfremdeter, propagandistisch angehauchter Artikel, den SPON hier veröffentlicht.

Als wenn wir hier in Deutschland nicht genügend arbeitswillige und vor allem arbeitsfähige Menschen hätten, wird uns mit diesem Artikel hier der Zustrom an Migranten mit unterschiedlichst motiviertem Fluchthintergrund als allerheilbringender Motor eines Wirtschaftswunders verkauft. So darf man das aber keineswegs sehen und entspricht weitestgehend so auch nicht der Realität.
Es legitimiert auch daher niemanden, einfach sein Heimatland zu verlassen, um im vermeintlichen Schlaraffenland Deutschland sein Glück zu suchen. Das ist eine Illusion, die einen früher oder später einholen wird.

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mala_thompson 27.12.2015, 12:14
145. Danke an alle Beiträge im Forum

Vielen Dank an alle im Forum für die Beiträge!

Mittlerweile werden noch die Artikel gelesen, die auch ein Diskussionsforum zulassen, denn die Mischung daraus ergibt das was man als logisch und vernünftig erachten kann. Im Sinn der offenen, demokratischen und kritischen Diskussion in der Öffentlichkeit:

Bitte Herr Müller, hören Sie auf dogmatisch einen Einheitsbrei bzw. eine Harmoniesuppe zu kochen stellvertretend für die anderen, die weit weg von der Basis sind. Und das auf Kosten der Menschen, die als Flüchtlinge dringend Hilfe brauchen anstatt (falsche) Versprechungen (vergessen Sie nicht unter welchen Bedingungen und Risiken die Menschen fliehen) und den Glauben sie wären Heilsbringer. Im Sinne der Humanität ist es grausam was hier geschieht. Vor allem weil es massive Armut bereits mitten in Europa gibt, deren Problem u.a. Deutschland nicht im Griff hat, wie sollen sie jetzt das in den Griff bekommen? Das hat nichts mit Syrien zu tun und einem erhofften Wirtschaftswunder. Rechnen Sie doch mal aus was 1 Mio. Flüchtlinge für Deutschland finanziell bedeutet? Man käme gem. einem ZDF Bericht auf ca. 15 Mrd. EURO pro Jahr. Am besten über die Dauer bis die Asylanträge bewilligt sind? Plus Familienzuzug? Wie wird das finanziert? Da es für Sie zu einem Wirtschaftswunder reichen soll, würde das mindestens 1 Mio neue Arbeitsplätze bedeuten. Wo sind die? Welche Branche? Oder immer mehr Billiglöhner? Wirtschaftswunder finanziert über Sozialkosten, die andere zahlen? Wie kommen Sie darauf, dass Asyl gleichbedeutend mit Immigration ist? Das eine ist politisch motiviert (Verfolgung, etc.), das andere wirtschaftlich (Arbeitsmarktbedarf, etc.)?

Bitte lesen Sie das hier alles im Forum an Beiträgen, bevor Sie Grundsätze stellen und eine Idee oder mögliche Option mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit als Realität publizieren:

http://www.n-tv.de/politik/Woher-kommen-all-die-Fluechtlinge-article15691606.html

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roland56 27.12.2015, 12:16
146. Da die Politik der letzten...

Zitat von AndreasPr
Was für ein Schwachsinn. Zum einen kann man die Zuwanderung von damals gar nicht mit 2015 vergleichen. Die heutigen Jobs erfordern qualifizierte Ausbildungen, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Immigranten gar nicht Lesen oder Schreiben kann, ganz zu schweigen in Deutsch, gibt es eigentlich nur zwei sinnvolle Alternativen. Akzeptieren, dass Deutschland auch mit weniger Leuten kann, siehe Skandinavien, da lebt man auch mit einem Zehntel unserer Bevölkerung ganz gut. Oder aber man investiert in eine gute Familienpolitik. Dann muss mann sich auch keine Sorgen um die Ausbildung oder Integration der ankommenden Plünderer unserer Sozialkassen machen. Gebt jedem 25% Steuernachlaß pro Kind, dann kann man auch ohne Einwanderung wachsen. Und das wäre sogar günstiger als die Flüchtlinge über Jahrzehnte auf Kosten des Steuerzahlers auszuhalten.
... Jahrzehnte das von Ihnen beschriebene Ziel nicht nur nicht verfolgt, sondern eher gesellschaftszerstörend handelt, muss also ein anderes Ziel vorliegen.

Ein Blick in die USA reicht, um zu sehen, dass es nur um die Interessen der Finanzindustrie und der global operierenden Großunternehmen geht.

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karl-felix 27.12.2015, 12:17
147. Ohne

Zitat von hanssteininger
Dieser Unfug ist in letzter Zeit schon mal irgendwo gepostet worden. Wo bitte schön haben Zuwanderer Deutschland aufgebaut? Das deutsche "Wirtschaftswunder" hat in der zweiten Hälfte der 50ziger und zu Beginn der 60ziger Jahre stattgefunden. Und was die aktuelle gigantische Zuwanderung von überwiegend völlig unqualifizierten Menschen, die darüber hinaus, wie eine entsprechende Studie aus Bayern nachweist, in Ihrer großen Mehrheit auch gar nicht ausbildungswillig sind, zu unser aller Wohlstand beitragen soll, erschliesst sich mir nun überhaupt nicht. Ich denke anders herum wird ein Schuh draus. Diese schon im Ansatz völlig verfehlte Flüchtlingspolitik wird uns unter anderem auch monitär schon in bälde gewaltig auf die Füsse fallen.
die ca. 10 Millionen Flüchtlinge Und Zuwanderer der 50ger und 60ger Jahre würden Sie im bittersten Elend leben . Sie müssten halt nur mal dahin gehen , wo die Menschen arbeiteten . In die Bergwerke und zu den Stahlkochern , den Strassenbauern und die Altersheime und Krankenhäuser.
Bei Porsche in Stuttgart arbeiten Menschen aus 60 Nationen , bei der deutschen Bank aus 130 Nationen und im Seniorenheim meiner Mutter aus 9 Nationen , die Heimleiterin ist eine Eingeborene, alle anderen sind Zuwanderer.

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andrejdelany 27.12.2015, 12:21
148. Rente mit 63

Das ist doch prima Herr Müller. Dann könnte man endlich die Agenda 2010 stutzen und die Rente mit 63 für alle und ständig einführen. Das hat außerdem den Vorteil, dass die SPD wieder auf über 30% kommt, wenn sie sich dafür einsetzt. Wenn der Gabriel das nur endlich schnallen würde. :D

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Sal.Paradies 27.12.2015, 12:23
149. Reines Wunschdenken

Interessant an diesem Artikel ist, dass Hr.Müller, der ja gerne mit "Zahlen" argumentiert, hier überwiegend seinem "Bauchgefühl" folgt. Selbst wenn wir seiner optimistischen Annahme folgen, dass 100000 Flüchtlinge "zeitnah" in den Arbeitsmarkt integriert werden, blieben doch noch immer 900000, die ausschließlich über Sozialleistungen alimentiert werden müssen. Wo er hier ein "Wirtschaftswunder" sieht, erschließt sich mir noch nicht wirklich? Auch ist es immer leicht am Schreibtisch über "Integration" zu schwadronieren, wenn man, wie in diesem Artikel, ausschließlich das als "positiv" empfundene erläutert, über all die "Nachteile" aber kein Wort verliert. Auch Hr.Müller sollte wissen, dass die von ihm zu besetzenden "Jobs" (fast) ausschließlich in den großen Städen zu finden sein werden. Also genau dort, wo jetzt schon "bezahlbarer Wohnraum" ein geringes Gut ist. Wo also sollen all diese neuen Mitbüger dann wohnen? Und natürlich wird es ein Hauen&Stechen um die wenigen verbliebenen Wohnungen geben, was ganz bestimmt nicht ohne soziale Konflikte geschehen wird. Auch der hart erkämpfte Mindestlohn wird jetzt wieder aufgeweicht werden (müssen)! Auch erwähnt Hr.Müller mit keinem Wort, dass wir in der EU (Spanien/Portugal/Griechenland) genügend gut ausgebildete Jugendliche/Studenten haben, die wir hier in unseren Arbeitsmarkt integrieren könnten. Auch hat Hr.Müller keinerlei Probleme damit, dass jeder gut ausgebildete Flüchtling in Zukunft seinem eigenen Land fehlen wird. Deutschland blüht auf, während andere Länder komplett ausbluten? Und das soll eine gute Zukunft für uns sein? Dann müssen wir in Zukunft gleich auch alle Kranken/Verletzten/Alten nach D holen, denn vor Ort wird ja niemand mehr sein, der sich um sie kümmert, oder? Aber Hauptsache in D blüht der Arbeitsmarkt.... ;-)

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