Forum: Wirtschaft
Zuwanderung: Die teure Angst vor den Fremden
DPA

Die Furcht vor Terror, Krieg und Gewalt ist dabei, die Zuwanderungsdebatte in die falsche Richtung zu drehen. Dabei kann Deutschland auf Zuwanderer gar nicht verzichten.

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Saloo 28.03.2016, 14:50
20. Deutschland sollte sich Einwanderer aktiv ausssuchen

Deutschland braucht wegen der alternden Bevölkerung langfristig und dauerhaft Zuwanderung.
Aber D sollte sich die Einwanderer aktiv aussuchen, nach kanadischen oder australischem Muster. Berufliche und schulische Ausbildung und evt. schon vorhandene Sprachkenntnisse bringen Pluspunkte und geben den Einwanderungskandidaten bessere Chancen.
So wie es jetzt läuft, bekommt Deutschland die "schlechtesten" Einwanderer, mit wenig Bildung und Ausbildung. Hinzu auch noch mit einer anderen Religion, was in fast allen Ländern auch nach vielen Jahren noch zu Konflikten führt.

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wotcom 28.03.2016, 14:50
21. Nun_denn

"Deutschland braucht aber heute viel mehr Zuwanderung als in den Neunziger- und Nullerjahren. Damit uns die Arbeitskräfte nicht ausgehen, müssen Jahr für Jahr etwa eine halbe Million Menschen mehr ein- als auswandern"

Deutschland, wer ist das?
Arbeitskräfte gehen immer dann nicht aus wenn sie vernünftig bezahlt werden!
In Europa gibt es 20.000.000 Arbeistslose, das sind einfach nicht genug.

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Gabriele Tesche 28.03.2016, 14:51
22. Zuwanderung

Selbstverständlich brauchen wir die Zuwanderung qualifizierter Menschen, wobei die Betonung auf QUALIFIZIERT liegt. Asiaten, woher auch immer, hatten in Deutschland noch NIE ein Problem, sich zu integrieren. Die grosse Menge Analphabeten, die im vergangenen Jahr zu uns gekommen ist, sind allerdings auf lange Jahre in unsere Sozialsysteme eingewandert. Nur 10% der in 2015 Angekommenen sind gerade einmal kurzfristig in Arbeit vermittelbar und diese Zahl ist beängstigend!!!!!

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kraijjj 28.03.2016, 14:52
23. Also

Ich möchte das gerne glauben. Allerdings geht doch die Entwicklung, gerade in der Industrieproduktion, in Richtung Automatisierung/Ersatz von Mensch durch Roboter etc. Und wie eine Armutsmigration, wahrscheinlich weniger gut ausgebildeter Menschen aus Afrika, Deutschland nutzen soll erschließt sich mir nicht.
Will man das Prekariat vergrößern und den Pool an Menschen, die sich um Krumen balgen müssen, noch weiter vergrößern?
Warum werkelt man nicht an den Rahmenbedingungen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern? Das Kinder kriegen haben wohl weder die Deutschen noch die bisher Zugezogenen verlernt.

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thomasconrad 28.03.2016, 14:52
24. Einfach falsch

Wenn es zuwenig Arbeitskräfte geben würde müssten die Löhne überdurchschnittlich steigen, passiert aber nicht. Nebenbei müsste es Arbeitslosenzahlen von weniger als 15 Millionen haben und wer sagt das es weniger sind braucht erst gar nicht zu antworten, hat eh den Schuß nicht gehört

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broesi 28.03.2016, 14:52
25. Warum brauchen wir Zuwanderung???

Es wird immer wieder behauptet, das Deutschland Zuwanderung braucht - warum eigentlich?

Persönlich hätte ich überhaupt kein Problem damit, wenn die Bevölkerung schrumpft - bei überfüllten Städten und Strassen wäre das doch ein Gewinn für alle, nicht zuletzt die Umwelt.

Und aufgrund des hohen Automatisierungsgrades brauchen wir auch keine Massen an Arbeitskräften um die Gesellschaft am Laufen zu halten.

Einzig das verquere Rentensystem in Deutschland ist auf Zuwanderung junger(!) Arbeitskräfte (!) angewiesen - wenn das der einzige Grund für die immer wieder aufgestellte These notwendiger Zuwanderung ist sollte man das vielleicht mal klar benennen und beginnen, darüber zu diskutieren!

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erzrotti 28.03.2016, 14:54
26. Zuwanderung und deren Kosten

Bisher habe ich nur immer Ausführungen von regierungsnahen Institutionen hier dazu gelesen.
Fakt ist, dass eine gewisse Logik darin besteht, dass mit zugewanderter Bildungsferne hier automatisch die Kosten für die Einwanderung steigen werden.
Das habe ich nicht bei Ifo erfahren, sondern bei renommierten Kriegsforschern. Wer wird die Kosten dieser Einwanderung tragen? Der deutsche Michel! Und wie? Unsere Einkommen, die Erträge daraus, werden sinken! Das sagt regierungsnah aber niemand dem Michel. Es fragt zur Zeit aber auch keiner den Michel, ob er diese Leute aus Afrika und Asien überhaupt hier will! Merken Sie etwas? Es werden hier von oben Konflikte erzeugt, die ein Miteinander in diesem Land auf Jahre hin erschweren werden!

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vox veritas 28.03.2016, 14:55
27.

Die einzige Angst, die ich hier feststellen kann, ist das die 68er Generation (ohne Kinder) inzwischen festgestellt hat, das sie demnächst mit geringeren Renten auskommen müssen und daher die einzige Lösung in einer(inzwischen) unkontrollierten Zuwanderung sehen.

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Ober_Gumbo 28.03.2016, 14:55
28. Sehr froh wäre ich wenn

sich in Deutschland endlich weniger Mensche tummeln würden.

Die deutsche Bevölkerungsdichte ist nahezu gleichauf mit der in Indien: unerträglich.

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hobbyschwoab 28.03.2016, 14:55
29. und wieder eine Blendgranate

Statistiken sind blanke Zahlenspielerei die null komma nix zur Lösungsfindung von gesellschaftlichen Problemen beitragen. Der Autor versucht wieder mal auf naive Art und Weise der Welt zu erklären wie überlebenswichtig die Zuwanderung doch wäre. Wieder einmal wird der demographische Faktor dazu benutzt um eine Dringlichkeit dem Thema Zuwanderung zuzuschreiben.
Dabei wird wie schon seit Jahrzehnten Schadensbegrenzung betrieben. Wenn die eigene Gesellschaft die Reproduktion schlicht verweigert sollte man sich Gedanken über den Grund dazu machen. Geht es uns zu gut, sind es soziale Aspekte oder ist der Intellekt der bestehenden Gesellschaft mittlerweile so hoch, das diese Tatsachen erkennt und wir gezwungen sind Menschen aus Drittländer zu integrieren die blöd genug sind um Nachwuchs in die Welt zu setzen. Wohl gemerkt, ich habe selber zwei Kinder.

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