Forum: Wirtschaft
Zuwanderung: Die teure Angst vor den Fremden
DPA

Die Furcht vor Terror, Krieg und Gewalt ist dabei, die Zuwanderungsdebatte in die falsche Richtung zu drehen. Dabei kann Deutschland auf Zuwanderer gar nicht verzichten.

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Pollenolli 28.03.2016, 15:16
50. Fakt mag ja sein

das Deutschland Zuwanderung braucht. Aber wenn brauchen wir qualifizierte Zuwanderung. Menschen die auch direkt ihren Platz im Arbeitsmarkt finden. Was wir nicht brauchen ist Zuwanderung von Menschen, so wie es im Moment ist, die nur unsere Sozialkassen belasten.

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kyon 28.03.2016, 15:16
51. Eindimensionale Rechnung

Es ist schon erstaunlich, wie man ganz einfach Zuwanderung als Rechenaufgabe begreift und die gesellschaftlich-kulturelle und sicherheitspolitische Problematik mit Hunderttausenden von islamisch sozialisierten Menschen dabei völlig außer Acht lassen kann.

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2a2b2c 28.03.2016, 15:18
52. Hier anhand offizieller Zahlen ein Vorgeschmack

auf die zukünftige Entwicklung...

http://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistische-Analysen/Statistische-Sonderberichte/Migration-Arbeitsmarkt/Migration-Arbeitsmarkt-Nav.html

Wer das dann irgendwie "toll" findet, der lebt wohl in einer anderen Welt oder zumindest nicht als "arbeitender Normalbürger" in Deutschland...

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Atheist_Crusader 28.03.2016, 15:18
53.

Zuwanderung GENERELL hilft erstmal gar nichts, es sei denn, pure Bevölkerungszahl ist ein Indikator für irgendwas. Damit es der Wirtschaft etwas hilft, muss es auch die richtige ART von Zuwanderung sein. Menschen mit den passenden Sprachkenntnissen, Ausbildung, kultureller Kompetenz. Und genau davon sieht man aktuell nicht so viel.
Wer da kommt ist nicht der algerische Grafiker, die ukrainische Programmiererin, die vietnamesische Ärztin oder der pakistanische Ingenieur, sondern vor allem junge Männer ohne nennenswerte Bildung, die glauben wir wären noch in den 50ern und es gäbe noch massig Jobs die nichts anderes als Muskelkraft erfordern.
Die Leute mit guten Jobs kommen nicht mal eben über die Grenze geschlichen. Die kennen ihren Wert. Und finden meist schon zuhause Arbeit.

Vernünftig gesteuerte Zuwanderung qualifizierter Kräfte? Gerne. Obdach für Flüchtende? Auch okay, solange es (zahlenmäßig wie zeitlich) nicht ausufert.
Aber versucht nicht, uns das eine für das andere zu verkaufen.

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Dieter62 28.03.2016, 15:19
54. Wenn Sie ein gutes Einwanderungsgesetz brauchen

fragen Sie mal auf der mexikanischen Botschaft nach! Ernsthaft. Ich kenne es als jahrelanger "Benutzer" und darf sagen, das es den Interessen des Gastlandes und des Migranten förderlich ist. Will nicht in Details gehen, aber nur das wenige: Es ist viel strenger als das U.S. amerikanische. An Geringqualifizierten gibt es dort keinerlei Interesse, selbst der Familiennachzug ist durchaus beschränkt. Und wer nicht spurt fliegt raus. Dito wer mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Das fängt schon beim "Einmischen in innere Angelegenheiten" an. Wie zum Beispiel diese demonstrierenden Kurden und Türken. Fördern und fordern, so heisst es doch für Hartz 4 Kunden, oder? Wieso nicht für Einwanderer und "Flüchtlinge"?

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giwi21 28.03.2016, 15:19
55. Bis 2060 wird die jetzige

Bevölkerung auf ca. 62 Mio. sinken.
(Sollte der Zuzug von Flüchtlingen nicht gestoppt/reduziert werden, beträgt dann der muslimische Anteil der Bevölkerung über 30% !!)

Bei 62 Mio. Einwohnern kann unsere Wirtschaft weniger produziert und benötigt weniger Arbeitskräfte, dazu kommt die Digitalisierung der Arbeitsplätze - und schon passt es wieder.

Also kein grosser Zuzug nötig, oder ?

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Halcroves 28.03.2016, 15:20
56. was für eine unerträgliche Heuchelei

Da werden Zahlen in die Realität gezwängt, um den Anschein des Guten zu vermitteln. Man könnte meinen wieder einmal eins zu eins vom Lobbyverband Leiharbeit abgeschrieben. Es wird zunehmend weniger reguläre Arbeitsplätze geben. Für prekäre Beschäftigung fehlt der "Arbeitslose". Man stelle sich vor der Prolet fängt an zu denken und versteht, das ohne ihm nichts geht. Dann reichen 8,50 Euro nicht mehr aus. Um gegn zu steuern wirft man Asyl und Einwanderung in einen Topf. Der einzige Nutzen für die Wirtschaft besteht darin die Löhne weiter drücken zu können. Das Ergebnis der Liberalisierung der Sozialdemokratie. Nehmen wir mal reale Zahlen statt fiktive Eventuale; 25 prekäre Beschäftigung, 22% unter der Armutsschwelle von 9,20 Euro, lt. Creditreform können 10% der deutschen Haushalte ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Und nun versucht man krampfhaft mit solchen Texten denen die arbeiten für ihren Lebensunterhalt, dass sich Einwanderung für "alle" lohnt. Wer ist denn "ALLE" ? Alle sind heute nur noch Bosse - Bänker. dann kommen korupte Politiker , dann Beamte und dann vielleicht noch der Mittelstand und dann der Rest, die Einzeller, deren Meinung nicht mehr zählt, dank Lobbydemokratie. Hört auf so´n Quatsch zu schreiben. Wird unerträglich.

Die Summe zweier Nebenwinkel beträgt entweder mehr als zwei Rechte oder weniger als zwei Rechte. Zwei Nebenwinkel betragen zusammen niemals zwei Rechte. Es hat niemals zwei Nebenwinkel gegeben, die zusammen zwei Rechte zählen. Es wird auch in aller Ewigkeit nie zwei Nebenwinkel geben, die zusammen zwei Rechte betragen. Eine entgegengesetzte Behauptung beruht auf einen Fundamental - Irrtum.
nebenwinkel sind zwei Winkel, die den Scheitel und einen Schenkel gemeinsam haben, während die beiden anderen Schenkel eine Gerade bilden. Eine Gerade gibt es nicht. Infolgedessen können auch nicht zwei Winkel auf einer Geraden liegen. Versucht man dennoch eine Gerade zu konstruieren und zwei Nebenwinkel auf diese gewaltsam konstruierte Gerade zu legen, so können diese beiden Nebenwinkel zusammen nie zwei rechte betragen.

Tatsachen braucht man nicht beweisen, Tatsachen kann man nicht beweisen. Wenn man eine Tatsache beweisen muß oder wenn man sie beweisen kann, so ist sie keine Tatsache mehr, sondern eine Konstruktion.
Wahrheit ist Wahrheit. Für Wahrheit lässt sich kein anderer Begriff in die Gleichung setzen als Wahrheit. Und Wahrheit braucht man (und kann man) ebensowenig beweisen wie eine Tatsache.

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Kadermann 28.03.2016, 15:21
57. Bitte nicht schon wieder Asyl und Zuwanderung vermengen

In Deutschland leben schon jetzt hunderttausende unqualifizierte Arbeitslose. Hinzu kamen in den letzten Monaten 1 bis 1,5 Millionen Flüchtlinge, von denen ca. 70% ebenfalls unqualifiziert sind und auf dem hiesigen Arbeitsmarkt keine Chance haben (Aussage des Freiburger Wirtschaftswissenschaftlers Bernd Raffelhüschen ). Wir brauchen dringend ein Einwanderungsgesetz, um die Leute auszuwählen die auf unserem Arbeitsmarkt eine Chance habe. Das sind nicht nur IT-Spezialisten und andere gut qualifizierte Personen. In unserer alternden Gesellschaft werden auch für Heil- und Pflegeberufe dringend Leute gesucht. Glaubt den irgendjemand, dass die überwiegend männlichen Zuwanderer aus den „Macho-Gesellschaften“ Nordafrikas und des Orients, bei uns in Zukunft Kranke und Alte pflegen ?

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Dr. Kilad 28.03.2016, 15:22
58. Klingt logisch, ist es aber nicht.

Denn man kann nicht die Hälfte der eigenen Bevölkerung mit z.B. 2,5 Prozent am nationalen Vermögen (Bundesbankbericht) abspeisen und sich dann über zunehmende Feindschaft gegen über Fremden wundern. Auch das kann letztlich sehr, sehr teuer werden. Die Hauptaufgabe sehe ich darin, alles zu tun, um das existenzielle Konkurenzverhältnis zwischen Innen und Außen möglichst zu minimieren. Anbetracht der Flüchtlingskrise einfach mal den Mindestlohn und den Regelsatz deutlich erhöhen, würde eine angebliche Bedrohung in einen realen Vorteil verwandeln.

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Untertan 2.0 28.03.2016, 15:23
59. Falsche Axiome

Zitat von
Deutschland braucht aber heute viel mehr Zuwanderung als in den Neunziger- und Nullerjahren. Damit uns die Arbeitskräfte nicht ausgehen, müssen Jahr für Jahr etwa eine halbe Million Menschen mehr ein- als auswandern.
Hier wird wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass diese Menschen Arbeit finden und uns über die Lohnsteuer die Renten finanzieren. Wie passt das aber mit Studien zusammen, die prognostizieren, dass mittelfristig (also binnen 20 Jahren) 40% der Jobs durch Expertenprogramme und KI-Systeme ersetzt werden. Wir steuern derzeit unausweichlich auf eine Gesellschaft zu, in der Wohlstand nicht mehr durch (menschliche) Arbeit erzielt wird und da ist Bevölkerungswachstum weder hilfreich noch erstrebenswert. Deutschland wäre übrigens auch mit 70 mio Menschen noch nicht unterbevölkert, nur mal so am Rande...

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