Forum: Wirtschaft
Zuwanderung: Die teure Angst vor den Fremden
DPA

Die Furcht vor Terror, Krieg und Gewalt ist dabei, die Zuwanderungsdebatte in die falsche Richtung zu drehen. Dabei kann Deutschland auf Zuwanderer gar nicht verzichten.

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Luxinsilvae 28.03.2016, 15:56
80. In der Tat, ...

Zitat von vox veritas
Die einzige Angst, die ich hier feststellen kann, ist das die 68er Generation (ohne Kinder) inzwischen festgestellt hat, das sie demnächst mit geringeren Renten auskommen müssen und daher die einzige Lösung in einer(inzwischen) unkontrollierten Zuwanderung sehen.
... es fällt auf, wieviele kinderlose Mein-Bauch-gehört-mir-Promis plötzlich die Fernstenliebe entdecken. Man erinnert sich an Süßmuths Dritter-Weg-Abtreibungspropaganda er 1980er Jahre, stets mit dem Unterton fundiert, Deutschland sei eh überbevölkert.

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RenegadeOtis 28.03.2016, 15:57
81.

Zitat von thorolson
Es kommt ganz stark darauf ab wer zuwandert. Im Moment sind es zu 2/3 Analphabeten. Diese werden bestimmt kein Problem lösen, aber eine Menge neuer Probleme schaffen.
Es sind zu 2/3 unter 25jährige, 1/3 sind Minderjährige. Nicht nur Deutsche sind in der Lage Schrift und Sprache zu lernen.

Analphabetismus ist das geringste der Probleme und mit Sicherheit kein unlösbares Problem.

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dr.m. 28.03.2016, 15:58
82. Warum spielt man sonst die humanitäre Orgel

in SPON, wenn es doch ganz klar um wirtschaftliche Argumente geht, um Bevölkerungsstatistik? Um Selektions-Quoten, da das Menschen-Material aus der EU nicht mehr genug zuwanderungswillig ist? Oder habe ich den Artikel falsch verstanden?

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drreggie 28.03.2016, 15:58
83. Asylanten versus Zuwanderer

Man darf nicht immer Asyl mit Zuwanderung gleichsetzen. Asylanten gehen wieder, zumindest ist das per definitionem so. Und bei den Zuwanderern sollte man sich die Personen ja wohl etwas genauer anschauen und nach Qualifikation entscheiden. Das ist einfach nicht dasselbe!

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RenegadeOtis 28.03.2016, 15:59
84.

Zitat von fm2004
Ein Einbruch der Automobilindustrie könnte schnell tausende Arbeitsplätze kosten, andere entfallen durch Industrie 4.0, disruptive Geschäftsmodelle, selbstfahrendes Auto, Sharing Economy etc.. Die Aussage geht m.E. von der heutigen Beschäftigungssituation aus.
Ich frage mich, ob bei der ersten Massenfertigung des Automobiles ähnlich dramatische Voraussagen für die gesamte Schöpfungskette der Kutschen und Pferde vorhergesagt wurde.

Oh. Ja. Stimmt. Wurde es.

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krautrockfreak 28.03.2016, 15:59
85. Man muss es nur oft genug wiederholen...

und bald glauben es alle - wir brauchen noch mehr Zuwanderung! Ok, aber dann frage ich mich, wieso wir immer noch Millionen Arbeitslose haben?! Sind die alle arbeitsscheu? Wohl kaum.
Aber es ist schon klar, je größer die Auswahl an "Arbeitssklaven", desto niedriger die Löhne.
Man sieht wieder mal, wie unsere Regierung(en) von der Industrie gesteuert werden. Man muss schon blind sein, um das nicht zu erkennen.

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Freidenker10 28.03.2016, 15:59
86. Bevölkerungsgewinn ?

Da schreiben sich die Medien die Finger wund um den Fachkräftegewinn zu propagieren, warum auch immer, aber die Realität dürfte eine andere sein. Da kommen Leute die zum Großteil gar nicht, oder nur mangelhaft ausgebildet sind, inkl. vieler Analphabeten, wo ist da doch gleich der Bevölkerungsgewinn? Hier gehts doch nur darum billige Lohnsklaven zu bekommen, die damit beitragen die Löhne niedrig zu halten. Auch sehe ich keinen Riesengewinn für die Rentenkassen. Wenn auch nur die Hälfte ( und diese Prognose dürfte zu hoch gegriffen sein ) einen Job als Industriehelfer, im Einzelhandel, Gastronomie und in der Diensleistung findet, werden sie Jobs bekommen in denen sie unter 2000€ Brutto/Monat bekommen und somit äußerst wenig zur Rentenlücke beitragen werden. Gleichzeitig werden die Sozialleistungen für die anderen den kleinen Gewinn sofort wieder aufressen! Sorry, aber ich sehe hier gar keinen Gewinn für Deutschland, eher einen großen Verlust! Wenn die Einwanderung gesteuert wäre und wir gezielt die Menschen aufnehmen würden die gut ausgebildet sind, dann könnte man von Gewinn sprechen, aber so... Die Realität fängt im übrigen schon an. Die Kassenbeiträge steigen und steigen, warum nur?

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Spiegelkritikus 28.03.2016, 15:59
87. Deutschland braucht begrenzte, qualifizierte Zuwanderung

und keine weitgehend unqualifizierte, kulturfremde Massenzuwanderung. Im Zuge der Industrie 4.0 wird zudem ein guter Teil der heutigen Arbeitsplätze durch Digitalisierung und Rationalisierung wegfallen. Nur an hoch qualifierten Fachkräften wird weiterhin zusätzlicher Bedarf bestehen.

Es ist im übrigen eine Mär, daß eine moderne, hoch produktive Gesellschaft nicht "schrumpfen" dürfe, weil sonst der Lebensstandard nicht zu halten sei. Eher ist das gegenteil richtig: eine geringere Bevölkerungszahl erhöht die Lebensqualität.

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RenegadeOtis 28.03.2016, 16:01
88.

Zitat von magik_one
Der Beweis dafür, dass Deutschland notwendig Zuwanderer braucht und nicht auch mit einer veränderten Familienpolitik weiter ein erfolgreiches, wenn vielleicht auch nicht gar so arg wie besiedeltes, Land bleiben kann, ist bislang mitnichten überzeugend vorgetragen worden.
Sehr wohl ist der sogar überwältigend eindrucksvoll vorgetragen worden: Trotz mehrer Jahrzehnte, in denen Abermilliarden in den Familienförderungen gepumpt wurden, ist die Geburtenquote immer geringer geworden.

Und "dicht besiedelt"? Waren Sie mal in MeckPom?

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deutschemark 28.03.2016, 16:01
89.

Für was braucht Deutschland/Europa Zuwanderer aus fremden Kulturen? Sicher nicht im den Fachkräftemangel zu beheben. Es gibt Milionen arbeitsloser junger EU-Bürger aus Spanien, Italien usw. , lieber hier ein anständiges Programm aufgelegt und die jungen Menschen hier ausgebildet. Sollen doch die reichen Staaten aus dem nahen Osten sich mehr engagieren.
Klar ist, den Flüchtlingen muß irgendwie geholfen werden, aber nicht unbedingt hier.

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