Forum: Wirtschaft
Zuwanderungsdebatte: Ökonom greift Sinns Migranten-Rechnung an
DPA

Neue Kritik für eine umstrittene Rechnung: Hans-Werner Sinn bilanziert, dass Migranten den Staat 1800 Euro im Jahr kosten. Nun bezeichnet ein Forscher die Ergebnisse als "völlig schräg".

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TangoGolf 07.03.2015, 15:03
1. es verwundert

dass es überhaupt so lange gedauert hat, bis der erste Ideologe sich in Stellung bringt. Und mithin - wer die viel zitierte Bertelsmannstudie selbst gelesen hat, der weiss, dass dort steht, dass ein positiver Effekt nur in zukunft erreicht werden kann, wenn pro jahr 200.000 hochqualifizierte migranten kommen. Und zwar ausschließlich!

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Onsom2000 07.03.2015, 15:11
2. Die Debatte ist bei weitem zu undifferenziert!

Beim Thema "Migration" wird der spanische Facharbeiter mit dem indischen Physikprofessor, dem Asylanten aus Syrien, der angeheirateten Frau aus der Türkei und dem Wirtschaftsflüchtling aus dem Kosovo in einen Topf geworfen!

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leo6023 07.03.2015, 15:16
3. Grenzkosten

"Wenn ein Migrant eine bereits gebaute Straße nutze, koste das den Staat nicht viel. Erst, wenn diese Straße wegen vieler Migranten ausgebaut werden müsse, werde die Zuwanderung teuer."
Also Leute, damit Ihr das begreift, erkläre ich Euch das noch einmal ganz einfach. Sinns Rechnungen sind angeblich nicht gut, weil Ihr die Grenzkosten nehmen müsst. Also, wenn Ihr Euer Auto dem Nachbar leiht. Das kostet Euch nichts, darum bitte kein Geld vom Nachbarn verlangen. Erst wenn Ihr ein neues Auto braucht, dann kostet es etwas! Darum kostet es Euch gar nix, wenn der Nachbar Euer Auto fährt. Verstanden????
Eine weitere Erklärung: Sinns Rechnungen sind nicht gut, weil sie politisch für Multikulti unbequem sind. Besser verstanden?

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dns82 07.03.2015, 15:22
4. Die ganze Debatte ist schräg!

Wir können ja mal ganz nüchtern und rational alle Menschen, die dieser Gesellschaft angehören auf volkswirtschaftlicher Basis auf den Prüfstand stellen. Und dann machen wir mit denen die keinen "Gewinn" bringen was...?

Diese Rechnereien sind der Anfang der Entmenschlichung! Wehret den Anfängen!

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drq1 07.03.2015, 15:27
5. Durcheinander

Hier werden mal wieder alle Ausländer in einen Topf geworfen. So kann man z.B. einen nigerianischen Analphabeten, der gerade im Auffanglanger ankommt nicht mit der thailändischen Krankenschwester vergleichen, dir hier schon 3 Jahre Steuern zahlt. Da braucht man auch keine komplizierte Rechnung um zu sehen, dass ersterer eher eine finanzielle Last ist, zweitere eher nicht.

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arthurpewty 07.03.2015, 15:31
6.

Welche Kosten hat herr Sinn im Laufe der Jahre dem Steuerzahler mit unsauberen Arbeiten verursacht? Es ist ja bekannt, dass seine "Arbeiten" bestimmten Interessentsgemeinschaften dienen. Dann soll er sich auch nur von diesen bezahlen lassen.

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schwaebischehausfrau 07.03.2015, 15:33
7. ..einmal blamiert reicht offenbar nicht...

..also muss man nochmal auf die Unsinnigkeit einer "Grenzkosten-Berechnung" hinweisen - macht's leider auch nicht sinnvoller. Denn erstens reden wir nicht "von EINEM Migranten", sondern von ein paar Millionen. Und dass durch diese paar Millionen zusätzlichen Mitbürger natürlich auch mehr Kosten für Strassen, Infrastruktur, Krankenhäuser etc. pp entstehen, ist wohl unstrittig. Zweitens könnte man bei Anwendung dieser kruden Theorie auch jeden "Neugeborenen" in Deutschland aussen vor lassen - EIN Neugeborener verursacht auch keine zusätzlichen Kosten. Tipp: Diese tolle "Grenzkosten-Rechnung" einfach mal anwenden für neue Spiegel-Abonnenten. Die müssten dann ja gar nichts zahlen - denn EIN neuer Abonennt führt ja nicht dazu, dass zusätzliche Redakteure eingestellt werden müssen oder neue Druckmaschinen gekauft werden müssen. Der Neu-Abonnent müsste beim Spiegel dann eigentlich nur mit 2 Cent für Papier Druckfarbe belastet werden. Den Rest zahlen ja die Alt-Abonnenten. Und beim U-Bahn-fahren wird die "tolle Grenzkosten-Theorie" auch keinen einzigen Kontrolleur überzeugen: Fahren Sie einfach mal schwarz und sagen dem Kontrolleur dann, dass durch sie ja keine weiteren Kosten entstanden sind und die U-Bahn sowieso gefahren wäre - auch ohne sie. Sorry, aber diese tolle "Grenzkosten-Theorie" in Zusammenhang mit Zuwanderung wurde in allen anderen deutschen Medien nur hämisch kommentiert - zu Recht!!

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karlsiegfried 07.03.2015, 15:36
8. Nein, Migranten und Flüchtlinge kosten nichts

So eine Frechheit. Natürlich kosten die Genannten nichts. Im Gegenteil. Sie bringen nur Wachstum Mehrwertsteuer, neues Ideengut, frisches Blut und so weiter. 5 Millionen braucht Deutschland noch, dann ist das Land gerettet.

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captainpetrov 07.03.2015, 15:39
9. Na ja

ich denke man kann und sollte schon alle Kosten gleichmäßig auf alle umlegen, die im Land leben.
Ich finde die Debatte allerdings überflüssig. Wir müssen die Integration verbessern, nicht über so einen BS reden. Das Islam Gesetz aus Österreich ist ein guter Anfang. Und staatlich ausgebildete Lehrer für den Islam Unterricht.

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