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Zwischenlager: RWE klagt gegen Schließung von Gorleben
DPA

Dem Staat drohen weitere Klagen wegen seiner Atompolitik: RWE klagt gegen die Schließung des Atommüll-Zwischenlagers Gorleben. Der Energiekonzern hofft auf Entschädigung für die teure Nachrüstung seiner eigenen Lager.

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schwaebischehausfrau 18.10.2014, 00:24
1. Der Bund wird ganz sicher zahlen...

denn RWE befindet sich zu einem großen Teil im Besitz von diversen Kommunen in NRW - und die sind sowieso chronisch klamm und eigentlich schon pleite. Da die SPD in der Regierung ist, kann sie sich gar nicht leisten, diese Pleite-Städte in ihrem "Stammwähler-Land" abblitzen zu lassen. Also wird's laufen wie immer: RWE und Freunde haben jahrzehntelang richtig satte Profite mit ihren AKWs gemacht und jetzt wo das Ende absehbar ist, wird man mit aller Macht nochmal richtig Kasse machen - über Klagen gegen den Atomausstieg genauso wie über die Abwälzung der Kosten für Atommüll-Entsorgung und AKW-Rückbau an die dummen Steuerzahler. Die zahlen für ihren Atomstrom dann quasi doppelt an RWE: Erst über die Strom-Rechnung und dann nochmal durch Schäuble's kommende Geschenke an die Atom-Mafia..

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student93 18.10.2014, 00:30
2. Eine Frechheit!!!

Jahrelang haben EON, RWE, Vattenfall und wie die ganzen Verbrecher heißen Milliarden Gewinne mit der Atomkraft an Land gezogen. Kaum geht es in die Roten Zahlen, wird alles versucht es wieder auf den Bürger abzuwälzen!!! Wo sind die ehemaligen Gewinne hin?? Und wer zahlt denn noch den Atommüll in Zukunft wenn er 10000 Jahre nach strahlt? Hauptsache weg von der Atomkraft ...

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aat 18.10.2014, 01:22
3. Endlager

Niemand will diesen Müll in seiner Umgebung haben. Lager wie die Asse und AKW Krümmel haben gezeigt, dass die Bevölkerung dadurch krank wird. Auch wenn die Politik das permanent ignoriert. Es gibt leider keine Sicherheit beim Atommüll und hoffentlich erkennen das auch irgendwann unsere Politiker. Am Besten wir stellen ihnen ein paar Fässer in das Parlament und in das Bundeskanzleramt. Vielleicht ändert das die Einstellung. Ohne solche Maßnahmen wird kein Politiker die echte Gefahr erkennen !

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silentsport 18.10.2014, 05:49
4.

Richtig so. Es gibt ein Endlager, es ist bezahlt worden von der Industrie und dieses rumgeeiern wegen neuer Standortsuche ist rein politisch.

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insideoutside 18.10.2014, 07:18
5. Von der Industrie bezahlt worden?

"Von 1977 bis 2010 fielen laut Bundesregierung für Gorleben Kosten in Höhe von 1,559 Milliarden Euro an. Auf Bund und Länder und damit den Steuerzahler entfielen 142 Millionen Euro (9,1 Prozent), der Rest wurde von der Atomindustrie bezahlt."
Quelle: n-tv

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ecbert 18.10.2014, 07:34
6. Unverschämtheit !!!

Wer Atommüll produziert darf den auch gern behalten. Dafür die Bürger zahlen lassen zu wollen ist eine Unverschämtheit ! Eine Genehmigung für ein Atommüllendlager gab es nie und wird es nie geben. Wer mit diesem Dreck Geld verdienst hat darf allein für die strahlenden Kosten aufkommen.

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steglitz22 18.10.2014, 07:46
7. Ganze Wahrheit

Es wäre schön, wenn wenigstens der Spiegel in seiner Berichterstattung in sich konsiszent wäre und nicht falsche Eindrücke erweckte. Das Bild zum Artikel passt garnicht. Das Erkundungsberwerk Gorleben und das Zwischenlager Gorleben sind zwei verschiedene Dinge und auf dem Ort, den Das Bild darstellt, ist kein einziger Castor einelagert und wird aller Voraussicht nach auch nicht eingelagert werden..

Bitte keine falschen Eindrücke erwecken.....

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fleischwurstfachvorleger 18.10.2014, 08:03
8. Warum nicht Asse

Asse ist sicher!! Das hat schon die damalige Umweltschutzministerin Frau Dr. Merkel versichert.

Wie das halt mit Versicherungen so ist, im Schadensfall, leisten sie oft nicht.

Die Kosten für die Räumung von Asse zahlt der Steuerzahler, denn der hat die radioaktiven Fässer ja auch eingelagert.

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Ge-spiegelt 18.10.2014, 08:15
9. Es heißt 'wegen des'

Genitiv
Wenn es schon Medien Schreiber nicht können. ..

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