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Zynische Banker: US-Reporter schleicht sich bei Wall-Street-Geheimbund ein
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Wie vergnügen sich Finanzgrößen? Der Bericht eines US-Reporters liefert peinliche Einblicke in ein Geheimtreffen der Wall-Street-Bruderschaft Kappa Beta Phi. Deren Mitglieder bedenken die unteren 99 Prozent der Gesellschaft mit Spott und Hohn.

raber 21.02.2014, 19:29
1. Peinliche Banker

Da muss man sich ja beherrschen um sich bei einem Treffen mit einem Banker in Nadelstreifenanzug, diesen Gesprächspartner nicht gleichzeitig als Transvestit verkleidet vorzustellen. Jeder hat seine Art und Weise sich zu vergnügen und wenn sie so ihren Stress abbauen wollen, ist es deren Angelegenheit. Die Wortauswahl und ihre Anschauung der breiten Bevölkerung, zeigt im Grunde genommen einmal mehr wie krank diese Menschen sind. Vielleicht sollten Banker doch noch weniger als 39% Vertrauensbonus erhalten. Die breite Masse der Bankangestellten sind allerdings ehrliche Menschen und werden durch solche absurden Situationen mit Gehältern, Boni und Betrügereien ihrer Bosse leider in den selben Topf geworfen. So etwas ist peinlich für die gesamte Branche.

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quellmeister 21.02.2014, 19:48
2. Das habe ich schon sehr oft gelesen

So benehmen sich eben Leute, die nicht begreifen, das sie alles was sie "haben" geschenkt bekommen haben. Kinder in Erwachsenen - Körpern, die einfach einen Riesen-Dusel gehabt haben, benehmen sich so.
Die sogg. "Deregulierung" der Finanzmärkte, war nichts anderes, als das Legalisieren von Wirtschaftskriminalität.
Letztlich begreifen diese arroganten Dummbeutel nicht, das sie ohne das Volk, das sie (nur dank fehlgeleiteter Politiker und nicht dank eigenen Könnes oder Wissens) nun ausnehmen können, wie eine Riesen-Weihnachtsgans, das sie ohne das von ihnen verlachte Volk, ärmer als alle Anderen wären, denn die haben ihr Geld mit Produktivität und Arbeit verdient und nicht mit Schmarotzertum, wie sie selbst.

Im Grunde sind sie nix weiter als hohle kleine Schmarotzer, die nie was geleistet haben in ihrem Leben und sich darüber maßlos freuen, das das wohl nie auffallen wird - dank Steuerzahler ! Aber ich habe auch schon erlebt, in was für Jammergestalten, die jubelnden, über das Volk höhnenden Sektschlürfer sich verwandeln, wenns dann schiefgeht (bei einer Spekulation, die in die Hose ging z.B.)

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ossimann 21.02.2014, 19:52
3. Abschaum des Kapitalismus .

Diese Bande ist weit aus gefährlicher als jede Talibanhorde . Man lebt mit den Geld anderer wie eine Made in Speck . Diese "Übermenschen" mit Grössenwahn haben den Freibrief einen Staat in den Bankrott zu spekulieren . Während man auswärts sündhaft teure Feldzüge führt um Kalschnikow tragende Sandalenträger mit Hellfireraketen "clean" in Jenseits zu befördern sitzt der eigentliche "Staatsfeind" an der Wall Street und zündelt am Finanzsystem um eine Minderheit zu bereichern .
Ein System das auf Staatshaftung durch Zockerei ständig versucht ohne Wertschöpfung Milliardäre zu bereichern deren Geld der Wirtschaft als Kaufkraft fehlt gehört in die Tonne der Geschichte getreten .

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robert.c.jesse 21.02.2014, 20:55
4. Nur Mut meine Herren...

Nachdem Sie sich durchgefi..t, gefressen und gesoffen haben und somit den Sinn des Lebens in vollster Leere erkannt haben, treten Sie bitte an das weit geöffnete Fenster und springen in die Arme von Mammon. Bis zur ersten Stockwerk, können Sie dann immer noch frohlocken: "Soweit, so gut!"

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bedarogs 22.02.2014, 23:57
5. Lasst sie doch...die tun ja nix...

Dies arrogante, abstossende Bande von Möchtegernelite wird solange weitermachen, bis die Schulden so hoch sind, dass keine Regierung sie mehr übernehmen kann. VOR einem großen Crash wird sich nichts ändern. Mir tun die "normalen" Angestellten der Bank/Versicherungsbranche leid, die sich abrackern, gegängelt und finaziell immer kürzer gehalten werden, nur damit oben noch mehr verteilt wird. Die wahren Schuldigen sind alle Politiker, die für Deregulierung der Märkte waren (und sind). Sie haben Geister gerufen, die wir nicht mehr loswerden. Die Krise ist nicht vorbei, sie schläft nur. Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren in dieser Branche und einiges widert mich an.

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Yeti 25.02.2014, 00:11
6.

Zitat von bedarogs
Mir tun die "normalen" Angestellten der Bank/Versicherungsbranche leid, die sich abrackern
Nichts gegen die "normalen" Angestellten von Banken und Versicherungen, aber inwiefern rackern die sich ab?
Ich habe vor 25 Jahren auf dem Bau gelernt, was "sich abrackern" bedeutet. Heute, als Ingenieur, "racker" ich mich auch manchmal ab. Aber im Vergleich zum Bauarbeiter? Wie kann sich da ein Bankangestellter abrackern?

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hjy01 25.02.2014, 09:16
7. Diesen Artikel

hätte ich nicht lesen müssen. Das habe ich längst geahnt. Wenn man ganz oben ist, geht's nur noch bergab. Sprach da nicht mal ein herausragender F.D.P.-Politiker (G. W.) von spätrömischer Dekadenz?! Moralisch, ethisch gesehen sind diese Damen und Herren wohl einem Fäulnisprozess ausgesetzt.

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margarete52 25.02.2014, 14:16
8. spätrömische Dekadenz

einer unserer neoliberalen Politiker und ein Bewunderer dieser Art von "Leistungsträgern" redete von spätrömischer Dekadenz. Er hatte recht, dieses Gebahren kann mit Recht so bezeichnet werden. Er hatte sich nur in der "Kaste" geirrt. Die Kultur der Römer ging unter. Nicht zuletzt wegen solcher Ausschweifungen der damaligen "Eliten". Ich bin normalerweise nicht gehässig und lehne Gewalt ab, aber wenn ich das so lese, dann würde ich mir schon wünschen, dabei zu sein, wenn das Volk endlich mit solchem Gesindel und Schmarozern aufräumt. Dass das Volk dann nicht mehr zimperlich ist, das zeigt uns die Geschichte.

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det5904 25.02.2014, 16:39
9. Plutokratisierter Calvinismus

Zitat von sysop
"Ich glaube, dass Gott für uns alle einen Plan hat. Ich glaube, dass zu meinem Plan ein siebenstelliger Bonus gehört."
Die Epiphanie der Widerwärtigkeit schlechthin. Diese degenerierten Jäger der verlorenen Schätze nehmen nun auch noch den allmächtigen in Beschlag. Da wünscht man sich sehnlichst die Existenz des allmächtigen herbei, damit er dieses Krebsgeschwür in unseren Gesellschaften ausbrennt.

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