Forum: Wissenschaft
12 Milliarden Lichtjahre entfernt: US-Forscher entdecken gigantisches Wasserreservoir

Noch nie wurde in einer solchen Entfernung Wasser nachgewiesen: Forscher der Nasa haben zwölf Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt enorme Mengen H2O entdeckt - an einem gigantischen Galaxienkern, dessen Dimensionen jenseits des Vorstellbaren liegen.

Seite 14 von 29
qlcasa 23.07.2011, 22:45
130. Keinen Titel verdient!

Zitat von Steff-for
Na denn! Alles kein Problem. Können wir also unsere Weltmeere ruhig mit Plastik vermüllen, den Pazifik durch Fukushima leiten und verstrahlen, all unseren Dreck im Meer verklappen. Und wenn wir bisschen Wasser auf der Erde brauchen, holen wir uns halt einfach eins im All, gleich um die Ecke, die nächste links!!! :-) Was will ich damit sagen: Es ist zwar genial, was die Wissenschaft und Forschung alles herausbekommt!! Ehrlich - da hab ich grossen Respekt vor dem Menschen. Betrachte ich jedoch die Gelder die in solchen Forschungen verschwinden, die schlauen Köpfe, die sich mit solchen Fragen martern.... ja dann wundere ich mich doch, warum nicht die Gelder und die schlauen Köpfe für die Wandlung unseres Zerfalles auf der Erde eingesetzt werden. Wir leben nun mal hier auf unserem eigentlich wunderbaren Planeten und nicht am anderen Ende des Kosmos. Unser Planet wäre es wirklich wert, erhalten zu werden. Und was wir Menschen in den letzten 100 Jahren alles kaputt gemacht haben ist genauso unvorstellbar, wie die Entfernungen im All. Irgendwie verhält sich der Mensch wie Kinder... das eigene Zimmer vollkommen vermüllen lassen um dann zu Freunden zu gehen, weils da so schön ordentlich ist. Steff
Noch mehr vom Menschen der seine Umwelt zerstört und davon das es bald kein Menschheit gibt, etc.

Das ganze was da im Artikel populärwissenschaftlich beschrieben wird, nennt sich Grundlagenforschung. Abgesehen davon, wenn das Geld nicht in die Wissenschaft gesteckt werden würde, würde dieses eingesparte Geld sicherlich keines unserer zivilisatorischen Probleme lösen, noch weniger dazu verwendet werden um, Beispielsweise, die Not am Horn von Afrika zu lindern.

Solche Artikel ziehen die Freizeitphilosophen magisch an!

Langsam wird es langweilig!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rodelkönig 23.07.2011, 22:46
131. asdfghjkl

Zitat von WHO23
Ich habe Ihren Beitrag mal gekürzt, sorry.
Kein Problem. Da im Forum die Zeichenanzahl pro Beitrag begrenzt ist, muss man das sogar machen.

Zitat von WHO23
Verstehe Sie ja, oder auch nicht. Was nützt mir es, Wasser in einer Entfernung von zig Jahren? Ist es noch da? Und wie kann ich es kaufen?
Das können Sie nicht kaufen und das will ja auch keiner, aber die Tatsache, zu wissen, wie das Wasser dort entstanden ist und warum, kann auch hier bei uns auf der Erde zu anderen, darauf aufbauenden Erkenntnissen und Anwendungen führen. Nicht jede Grundlagenforschung wird zwangsläufig irgendwann eine Anwendung hervorbringen, aber ohne jedwede Grundlagenforschung hätte es auch für uns heute unglaubliche wichtige angewandte Forschungen nie gegeben.
Das Problem ist, dass man vorher nicht weiß, welche Grundlagenforschung irgendwann mal zu einem brauchbaren Ergebnis führt und Früchte trägt und welche nicht. Es geht also lediglich um die Frage, ob man die Grundlagenforschung an sich gutheißt oder nicht.


Zitat von WHO23
Was hat Raum und Zeit mit der Erfindung des Autos oder der Knoblauchpresse zu tun? Internet, Pc, Handy........ Dafür muss man nicht so einen Schwachsinn anstellen, um angeblich mal Wasser "gefunden" zu haben. Diese Meldung über Wasser, ist so viel Wert, wie meine Forschung über schneearme Sommer in NRW.
Raum und Zeit mag für das Auto an sich keine Bedeutung haben, aber sobald Sie in Ihrem Auto ein Navigationsgerät benutzen, geht es ohne Einsteins Verständnis von Raum und Zeit schon nicht mehr.
Bei Ihrem Atomkraftwerk um die Ecke ist es ganauso oder bei Ihrer Armbanduhr. Denn alle Uhren und Zeiteinteilungen basieren letztendlich auf astronomischen Beobachtungen, die in ihrer Anfangszeit in der Antike erstmal keinen Nutzen hatten, bis man wohl irgendwann mal erkannte, dass man damit Saat- und Erntezeiten vorhersagen kann.

Im Grunde basiert jede Erfindung, wenn man sie bis an die Wurzeln zurückverfolgt, erstmal auf der reinen Neugier irgendeines Äffchens oder Ur-Menschen oder eines neugierigen Menschen der Antike oder des Mittelalters. Irgendjemand hat irgendwann mal was neues entdeckt (Feuer, Elektrizität oder was weiß ich) und wusste erstmal nicht, was er damit anfangen soll, weil er es bis dahin nicht kannte und nicht brauchte. Also wird erstmal ein bissl damit rumgespielt ... und irgendwann fällt einem mal ein, was man denn jetzt damit machen kann. Wenn man so eine Idee erstmal hat, was man damit machen kann, folgt anwendungsbezogene Forschung, die darauf abzielt, den Nutzwert der Entdeckung zu erhöhen, d.h. das Produkt (Batterie, Stromleiter, Ofen usw.) wird weiterentwickelt und verbessert.

Viele Grüße

Beitrag melden Antworten / Zitieren
puqio 23.07.2011, 23:00
132. Verstand

Es ist für uns Menschen eine große Herausforderung derartige Dinge richtig einzuordnen.

Wenn wir das Licht eines 12 Milliarden Lichtjahre entfernten Objektes sehen, dann ist das ein 12 Milliarden Lichtjahre altes Licht.
Es lässt uns erahnen was da vor 12 Milliarden Lichtjahren einmal gewesen sein könnte und es in Bezug zum Alter unserer Erde bringen.

Was da heute ist, 12 Milliarden Lichtjahre später, das können wir nicht wissen und nicht erahnen.

Wenn wir eine Rakete dahin schicken könnten, um ein bißchen von dem Wasser für uns zu holen, wäre sie 12 Milliarden Lichtjahre lang unterwegs, vorausgesetzt sie würde nicht bereits nach 100 Menschenjahren (= wenige Lichtsekunden) ihren Geist aufgeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
betaknight 23.07.2011, 23:01
133. Bildungssystem

Zitat von WHO23
Ich habe Ihren Beitrag mal gekürzt, sorry. Verstehe Sie ja, oder auch nicht. Was nützt mir es, Wasser in einer Entfernung von zig Jahren? Ist es noch da? Und wie kann ich es kaufen? Was hat Raum und Zeit mit der Erfindung des Autos oder der Knoblauchpresse zu tun? Internet, Pc, Handy........ Dafür muss man nicht so einen Schwachsinn anstellen, um angeblich mal Wasser "gefunden" zu haben. Diese Meldung über Wasser, ist so viel Wert, wie meine Forschung über schneearme Sommer in NRW.
Und solche Antworten bekommt man, wenn man nur noch wirtschaftlich orientiert unterrichtet...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
baß1 23.07.2011, 23:05
134. Foristen

(Zitat von Andre83
Ich mache mit meiner frau zwischen Weihnachten und Neujahr eine Kreuzfahrt die soviel kostet das ich davon 1000 Kinder in Somalia wahrscheinlich für ein halbes Jahr ernähren könnte trotzdem gebe ich das Geld lieber dafür aus. Persönliche Prioritäten eben.)

Zitat von lezel
Das geht mir ähnlich. Ich habe heute ein paar Taxifahrten gemacht, die zusammen mehr kosten als der Unterschied zwischen einem lebenden und einem toten Somalier. Und mein neuer Fernseher hat mehr gekostet als eine komplette Großfamilie. Mir ist der Fernseher lieber. Wenn jemand gern Brunnen bohrt und Nahrung spendet, dann will ich ihm das herzlich gönnen. Allerdings werde ich wohl auch den Kindern der dadurch erstarkten und zu neuer Fruchtbarkeit gelangten Familien nichts schenken. Wer sich wünscht, für irgendwas möge Hirnschmalz eingesetzt werden, der kann seinen eigenen einsetzen, er kann Leute dafür bezahlen, daß sie den ihren einsetzen, oder er kann eine Partei wählen, deren Wahlprogramm den Transfer von Hirnschmalz in Dürrezonen fordert, oder so was ähnliches. Hier im Forum wird er dagegen wenig bewirken.
Nur sehr entfernt ähnlich. Zwischern Ihrer Weltanschauung und der des Andre83 liegen Welten. Hoffentlich bis erfreulicherweise ist Ihre nicht repräsentativ für die des allgemeinen Foristen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marc.tuna@yahoo.de 23.07.2011, 23:06
135. Noch aktuell?

Bin kein Naturwissenschaftler und ebenso sind mir die Entfernungen in Raum und ZEIT nicht ganz klar (Faulheit, könnte mich ja schlau machen; dennoch).

Ich habe einige kluge und weniger kluge Antworten hier gelesen. Aber, eine Frage wurmt mich am meisten.

Mich würde es als Nicht-Wissenschaftler interessieren: Das was man in xxx-Lichtjahren Entfernung entedeckt(e). Das ist doch die Vergangenheit? Oder ist das Entdeckte, das was heute (noch) existiert?

Insofern, nicht ganz ernstgemeint: Wir können das Wasser nicht für die Menschheit nutzen, aber wir wissen nun das H20 woanders existiert; zumindest irgendwann und vielleicht auch jetzt noch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hundini 23.07.2011, 23:11
136. ^^

Ich hol Euch paar Eiswürfel aus dem neuen Wasser.
Damit könnt Ihr dann Eure Birnen ein wenig abkühlen...

Kann aber ein wenig dauern, muss noch vorher paar
Baryonen aus dem Keller holen^^.


Sitzen zwei Elektronen auf einer Bank, kommt ein drittes daher geschlendert, und fragt: "Darf ich mich zu euch setzen?"
Darauf die beiden anderen total entrüstet: "Du hältst uns wohl für Bosonen?"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Cthulhu1979 23.07.2011, 23:15
137. Wasserstoffbrennen

Zitat von Chekov
... und unsere Sonne verbrennt dann ... was? Hat das nicht eher was mit der Masse zu tun wie lange eine Sonne sonnt?
Unsere Sonne verbrennt zwar z.Z. hauptsächlich Wasserstoff (Heliumbrennen kommt erst sehr viel später), aber nicht direkt, wie es die ersten Sterne noch machen mussten, sondern über den Bethe-Weizsäcker-Zyklus, welcher große Mengen an Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff benötigt. Erst dadurch ist langsames Brennen bei niedrigeren Temperaturen wie in unserer Sonne möglich. Dass die ersten Sterne für ihre hohe Zündtemperatur auch sehr viel massereicher seien mussten als unsere Sonne war aber mehr ein Nebeneffekt, so gibt es heute (ca. dritte Sternengeneration) auch langsam brennende Sterne mit Massen in der Größenordnung der ersten Sterne.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mantis_ 23.07.2011, 23:20
138. ErdFlucht

Zitat von sysop
Noch nie wurde in einer solchen Entfernung Wasser nachgewiesen: Forscher der Nasa haben zwölf Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt enorme Mengen H2O entdeckt - an einem gigantischen Galaxienkern, dessen Dimensionen jenseits des Vorstellbaren liegen.
Die von der nasa sind schlau und schauen sich schon mal um,
wohin die Reise laufen soll, wenn hier alles den Bach runtergeht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JungVonMutti 23.07.2011, 23:20
139. sehr einzigartik

Einzigartig ist auch die deutsche Sprache bei SPON. "Sehr einzigartig"?! Das ist ja fast noch schlimmer als das "Einzigste"!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 29