Forum: Wissenschaft
Aborigines: Die größte Krise von Australiens Ureinwohnern
Corbis

Die Ureinwohner Australiens hatten sich immer weiter ausgebreitet. Nun zeigt die Analyse von fast 5000 Relikten: Vor 18.000 Jahren lebten nicht mal mehr 10.000 Aborigines. Ein Kälteschock brachte die Aborigines an den Rand des Aussterbens.

Seite 4 von 5
fuzzi-vom-dienst 24.04.2013, 13:54
30. Nicht möglich

Zitat von mahkacz
Warum gab es in Australien keine 'Hochkultur'? Was macht den Unterscheid aus zu Indien, China, Mittel- und Südamerika, dem Mittelmeerraum?
Ein Kontinent mit einem derart brutalen Klima kann keine Hochkultur hervorbringen (Unterschied zu Neuseeland, wo die Maori in kürzester Zeit eine Art Hochkultur schufen).

Wir waren dreimal in Australien, zusammengerechnet etwa drei Monate. Erst Westaustralien bis Northern Territory, dann Ostaustralien, dann im Süden.
Es ist für uns irritierend, dass man auf dem Campingplatz höflich gebeten wird, NICHT zu duschen; dass man gebeten wird, das Abwasser aus dem Wohnmobil direkt ins Gelände abzulassen und NICHT in den Kanal. Dass es fünf Jahre nicht geregnet hat und einen Tag später sich die Schleusen des Himmels öffnen und man denkt, die Welt ginge unter.
Dass es Hochwasser gibt, das 24 Meter (!!!) über den normalen Flusspegel ansteigt.
Dass ein Waldbrand (Buschfeuer) eine Geschwindigkeit von etwa 50 km/h erreicht (ich habs auf einem Film!).
Usw. usw. usw.

Unter solchen Bedingungen können sich nur Menschenrassen halten, die durch brutale natürliche Auslese sich mit diesen harten Bedingungen arrangieren konnten. So sind die Aborigines nicht etwa "faul", weil sie extrem langsam arbeiten. Es ist dies eine über Jahrtausende erfolgte Anpassung an die Umgebung. Es haben nur die überlebt, die sich so verhielten, wie dies die Natur erforderte. Für eine "Hochkultur" war da kein Platz, es ging stets ums nackte Überleben!
Eine Hochkultur erfordert eine gewisse Konstanz eben auch der Umwelt. Wenn man weiß, dass es jedes Jahr eine bestimmte Zeit regnet, kann man sich darauf einstellen. Wenn aber heute nicht weiß, ob es morgen oder erst in fünf Jahren regnet, dann muss man weiter ziehen und sehen, wo man bleibt.

Randbemerkung: "Die" Aborigines gibt es nicht. Es gibt x verschiedene Unterrassen, die sich z.T. ganz erheblich voneinander unterscheiden. Es soll auch über 300 verschiedene Sprachen geben, die angeblich z.T. keinerlei Verwandtschaft miteinander haben. Wahrscheinlich gab es doch mehrere Einwandererwellen aus verschiedenen Teilen Asiens.
Noch zu "Hochkultur": Nicht mal die immer als zentrales Objekt beschriebene Regenbogenschlange ist Allgemeingut, sondern wird nur in Zentral- bis Nordaustralien verehrt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fuzzi-vom-dienst 24.04.2013, 13:56
31.

Zitat von brooklyner
Als kleines Trostpflaster: Wenn Sie vor die Tür gehen und sich umhören, werden Sie feststellen, dass die Fülle der merkwürdigen Skeptiker hier in diesem „Forum” zum Glück nicht repräsentativ für das Denken unserer Gesellschaft ist.
Verstehe ich Sie richtig:

"Zum Glück" denken die meisten Leute nicht (mehr) selbst, sondern labern nach, was die "Medien" vorkauen. Richtig? ;-))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
immernachdenklicher 24.04.2013, 14:17
32. Schmunzel ;-))

Zitat von koprolith
Fakt ist: wir springen aus dem 10. Stock Fakt ist: KEINER weiß, ob und welche Folgen dies hat! Vielleicht schlagen wir gar nicht unten auf. Niemand kann beweisen, dass sich nicht im letzten Moment ein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum auftut, der uns an anderer Stelle sicher absetzt. Und dann kommt die Bestattungsindustrie, und verkündet, dass man es nicht genau wissen kann und deswegen ganz beruhigt springen könne.
"wir springen aus dem 10. Stock"... Und als wir am zweiten Stock vorbeifliegen sagt der Eine zum Anderen:"bis jetzt ist doch alles gut gegangen".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Emil Peisker 24.04.2013, 14:37
33. die Entstehung urbaner Zentren...

Zitat von immernachdenklicher
Vielleicht auch das es keine Religion in unserem Sinne vorhanden gab. Keine Abhängigkeit von Gott und seiner "Priesterkaste" oder Feudalherren denen man die Burg aufbauen musste und dann ernähren durfte. Wenn kein großes Gefälle herrscht, ist man zufrieden mit dem was man hat. Der Andere hat ja auch nicht mehr. Vielleicht??
Ein wichtiger Aspekt für die Entstehung einer Hochkultur ist die Entwicklung zu stark arbeitsteiligen Gesellschaften. Und die Entstehung urbaner Zentren.

Das alles fand in Australien nicht statt.

Die Aborigines lebten in einem Umfeld, dessen Verkehrs- und Kommunikationswege durch die wasserführenden Flüsse peprägt waren. Wasserlose Gebiete waren nur schwer zu überwindendende Barrieren. Es gab daher nie eine gemeinsame Kultur der Aborigines.

Die vielen Stämme waren einzeln zu klein, um eine Hochkultur zu entwickeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gsm900 24.04.2013, 14:57
34. Sie habeb sich als Ideologe entlarvt

Zitat von thawn
Ich finde es wirklich Traurig mit welcher Gewalt sogenannte "Klimaskeptiker" wie Sie den Kopf in den Sand stecken und die Lügen der Brennstofflobby verbreiten. Sie haben es selbst gesagt: Experten die sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen sagen alle, das der....
der jedes Gegenargument als Heretik verteufelt (erinnert an einen bekennenden Ökostalinisten).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Emil Peisker 24.04.2013, 15:19
35. politische Preferenz der Skeptiker

Zitat von gsm900
der jedes Gegenargument als Heretik verteufelt (erinnert an einen bekennenden Ökostalinisten).
Ihre Gegenargumente sind keine Häresi, also keine Ketzerei, da die Wissenschaft, deren Thesen Sie ablehnen, keine Religion darstellt.

Es ist allerdings schon erstaunlich, dass die Skeptiker zu 99% aus dem Lager der Nichtakademiker kommen, die eigentlich zu wenig Fachwissen besitzen, um einem ernsthaft arbeitenden Wissenschaftler in der Schärfe - Lüge, Verschwörung, Eigennutz, Verdummung der Bevölkerung - Kritik entgegenzubringen, die keine sachlichen Fakten, sondern tief sitzende emotional aufgeladene Vorurteile zur Grundlage hat.

Zwischen den beiden Lagen wird nicht über Ursachen diskutiert, sondern die Skeptiker sind so darauf festgelegt, dass die ganze Klimawandelmaterie das Geschäft von akademischen Betrügern ist, dass die Argumente völlig in den Hintergrund treten.

Was ich in bisherigen Gesprächen festgestellt habe, ist, dass es eine politische Preferenz der Skeptiker gibt, die generell eher bereit ist, die politisch konservative Seite des Spektrums zu vertreten.

Die Deckungsgleichheit weist eine so hohe Übereinstimmung auf, dass es kein zufälliges Phänomen sein kann.

Vielleicht gelingt es ja mutigen Meinungsforschern in diesen Aspekt mal etwas Zeit und Geld zu investieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Morrison 24.04.2013, 15:28
36. Ich habe einen roten Ball!

Zitat von niewo
"Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere." (Arthur Schopenhauer ) Die Politik versucht und Glauben als Wissen zu verkaufen - dass ist scheiße! Ich sagte ja bereits: "Fakt ist: die Menschen verschmutzen die Luft und den Planeten Erde! Fakt ist: KEINER weiß ob und welche Folgen dies hat!"
Beweis es mir!
Ich muss dir gar nichts beweisen! Du musst mir beweisen, dass ich keinen roten Ball habe!!!!

Genau so argumentieren die Klimawandelapostel hier.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Morrison 24.04.2013, 15:31
37. Diese Frage werden wir in einigen Jahren

Zitat:
"haben keine "Hochkultur" entwickelt. Warum, keine Ahnung "

Diese Frage werden wir in einigen Jahren im Selbstversuch beantworten können. Da die Grünen Studienabrecher- und Besserverdienerpartei in letzter Konsequenz ja eine (Rück-?) Entwicklung unserer Gesellschaft hin zum Naturvolk betreibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
artusdanielhoerfeld 24.04.2013, 17:10
38. Warum keine Hochkultur?

Zitat von grasswurzel
Fehlende Zug- bzw. Lasttiere. Bitte/Danke
Falsch, denn die hatten die Hochkulturen Mittel- und Südamerikas auch nicht. Pferde, Esel und Rinder wurden erst durch die Spanier eingeführt.
Der Grund ist viel einfacher: Weil sie, genauso wie die negroide Bevölkerung Afrikas, dazu nicht in der Lage waren/sind. Das ist zwar politisch nicht korrekt, aber dennoch eine Tatsache.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
artusdanielhoerfeld 24.04.2013, 17:19
39. Falsch

Zitat von papayu
Und diese werden uns modernen Menschen ueberleben, denn sie leben mit der Natur und die gibt ihnen alles was sie brauchen!!!!!!!!
Erstens sind die Angehörigen der indigenen Stämme ebenso "moderne" Menschen wie wir auch, denn es existiert genetisch kein wertiger Unterschied zwischen uns. Was Sie meinen, ist der technologische Entwicklungsstand. Steinzeit dort, Neuzeit hier.
Zweitens verabschieden Sie sich bitte mal vom Klischee der "umweltgerecht" lebenden Naturvölker, denn die beuten ihre Ressourcen genau wie wir nach ihren Möglichkeiten aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 5