Forum: Wissenschaft
Abstürzende chinesische Raumstation: "Es wird etwas am Boden ankommen"
DPA / CMSE / Europa Press

Längst reagiert sie nicht mehr auf Funkkommandos, Ende März wird die chinesische Raumstation "Tiangong-1" unkontrolliert zur Erde stürzen. Weltraumexperte Heiner Klinkrad erklärt, wer sich Sorgen machen muss.

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Bueckstueck 12.02.2018, 12:04
10. Vermisste Frage

Mich hätte die Antwort auf die Frage interessiert, ob der Kontaktverlus verhindert, dass man einen Transporter andockt um mit dessen Hilfe etwas Kontrolle in den Absturz zu bringen.

Das wurde ja, wie erwähnt, auch schon von anderen Nationen so gemacht, auch wenn die dann noch die Kontrolle über die Station hatten.

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Chinainteressierter 12.02.2018, 12:07
11. Die ISS ist Weltkulturerbe

Die ISS ist Weltkulturerbe und sollte auf keinem Fall verschrottet werden. Nach heutigem Stand sollten die Kosten für Orbitallasten bis 2024 so weit gefallen sein, das die Station für deutlich unter 500 mio in einen sicheren Orbit gehoben werden könnte. Das sollte es wert sein.

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Pokemonschlächter 12.02.2018, 12:08
12. Bitte auf den Stil achten

Erster Satz:
"Sie war der ganze Stolz der Regierung in Peking". Denn lassen wir uns so mal auf der Zunge zergehen. Wirklich der GANZE Stolz??? Haben die armen, etwas Rückständigen Chinesen tatsächlich nix anderes als eine außer Kontrolle geratene Raumstation? Mal überlegen. Wir haben Transrapid und ICE. Flugzeuge werden ja hier auch hergestellt. Solartechnik. Batterietechnologie, Chipfabriken. Elektroautos.
Und dann DIE REGIERUNG.. ist so, wie alles, was mit Russland zu tun hat, PUTIN ist. Je nach Perspektive ist dieser Einstig herablassend oder aggressiv dümmliche Polemik. Vielleicht beides. Und Häme.
Dabei werden die Chinesen die amerik. Bestrebungen zur privaten Raumfahrt sehr genau beobachten. Und dann handeln. So wie sie bei allen oben genannten Beispielen handelten. Mit wahrscheinlich ähnlichem Ergebnis.

Ich hoffe dem Autor fällt dieser Fauxpass nun auch auf.

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rotakiwi 12.02.2018, 12:09
13. Theoretisch der chinesische Staat

Zitat von joG
....aber wer zahlt den Schaden, wenn das chinesische Stückchen mein Auto in Barcelona auslöscht oder die Ufizien in Florenz?
http://www.unoosa.org/pdf/gares/ARES_26_2777E.pdf

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adrianhb 12.02.2018, 12:18
14.

Zitat von Bueckstueck
Mich hätte die Antwort auf die Frage interessiert, ob der Kontaktverlus verhindert, dass man einen Transporter andockt um mit dessen Hilfe etwas Kontrolle in den Absturz zu bringen.
Der Absturzvorgang sollte bis zum Zeitpunkt, wo das Teil auseinander bricht noch relativ gut berechenbar sein. Denke, da wird es vorher noch Präzisierungen geben, welche Bereiche betroffen sind.

Ein zusätzlicher Transporter würde da nicht mehr Kontrolle sondern mehr Trümmerteile bringen.

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Pallianer 12.02.2018, 12:20
15. Selbstzerstörung bitte nein!

Hans.Ruekert

Eine Selbstzerstörungseinrichtung würde viele kleine Trümmer erzeugen und damit die Umlaufbahn für lange Zeit weiter belasten.
Schwerere Teile (z.B. Andockmechanismen) würden aber wohl trotzdem auf der Oberfläche aufschlagen. Selbstzerstörungsmechanismen bringen nur etwas solange das Teil noch nicht in der Umlaufbahn ist.

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schwerpunkt 12.02.2018, 12:24
16.

Zitat von joG
....aber wer zahlt den Schaden, wenn das chinesische Stückchen mein Auto in Barcelona auslöscht oder die Ufizien in Florenz?
Was glauben Sie, was Ihre Karre wert würde, wenn diese eine Beschädigung durch ein Stück Weltraumschrott hätte? Vor allem wenn es ein so exklusives Stück wie das einer ehemaligen Raumstation wäre.
Kann schließlich nicht jeder von sich behaupten: "mein Auto stand einer Raumstation im Weg".

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gammoncrack 12.02.2018, 12:29
17. Stimmt.

Zitat von schwerpunkt
Kann schließlich nicht jeder von sich behaupten: "mein Auto stand einer Raumstation im Weg".
Aber Herr Musk hat die Chance genutzt, dass es hätte passieren können.

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idk 12.02.2018, 12:34
18.

Die Gefahr das von irgend einem Flugzeug ein Teil abfällt und einen trifft ist um ein vielfaches höher! Trotzdem hört man quasi nie von solchen Fällen.

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Cugel 12.02.2018, 12:48
19. Andersrum

Zitat von adrianhb
Der Absturzvorgang sollte bis zum Zeitpunkt, wo das Teil auseinander bricht noch relativ gut berechenbar sein. Denke, da wird es vorher noch Präzisierungen geben, welche Bereiche betroffen sind.
Anscheinend ist es gerade anders herum, sonst würde Herr Klinkrad nicht von einer Unsicherheit von "plus minus drei Wochen" sprechen. Alleine die Ausrichtung der Sonnen"segel" zur Flugrichtung wird schon eine gravierende Rolle spielen, aber wenn das Ding unkontrolliert taumelt und keine Orientierungsdaten vorliegen wird jede Vorhersage sehr schwierig.
Nach dem Eintritt in die tiefere Atmosphäre und dem Auseinanderbrechen ist hingegen ziemlich klar, wo die Reise hingeht.

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