Forum: Wissenschaft
Absturz der "SpaceShipTwo": "Wir werden aus den Fehlern lernen"
AFP

Richard Branson verspricht nach dem Absturz von "SpaceShipTwo" eine lückenlose Aufklärung. Wer bereits Tickets für einen Passagierflug ins All gebucht habe, bekomme sein Geld zurück. Aufgeben will der Unternehmer nicht.

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genau_so_isses 01.11.2014, 20:28
1. Loser

Loser lernen aus Fehlern - mindestens geben sie das vor.
Nein, solche Fehler dürfen nicht passieren und Ausreden oder Schönreden sind fehl am Platze. Wer bezahlt den eine Unsumme dafür, sich dem Risiko einer akuten Lebensgefahr auszusetzen ?
Das Risiko ist einfach nicht tragbar.

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capote 01.11.2014, 20:46
2.

Irgend etwas stimmt da nicht! Ein hybrid-Raketentriebwerk, also eine Feststoff-Flüssigkeitskombination aus hydroxyl-terminated polybutadiene (HTPB) und Lachgas N2O. Nie und nimmer, wenn das überhaupt brennt, viel zu schwach.

Dann Lachgas wird erst bei -88,5 °C flüssig, da bietet sich doch der Oxidator der Titan-Raketen eher an, Distickstofftetroxid O2N2O2, der wird schon bei -10°C flüssig und hat den vierfachen Gehalt an Sauerstoff.

Selbst die Vanguard-Rakete benutzte RFNA (Red Fumering Nitric Acid), aber doch kein lachgas, das ist ja zum Lachen.....

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Erich91 01.11.2014, 20:48
3. Größenwahn

in Verbindung mit unendlich viel Geld, ist nicht zu stoppen.

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kabian 01.11.2014, 21:09
4. Unsinniges System ohne Zukunft

Das Geschäftsmodell von "SpaceShipTwo" und "Mars one" unterscheiden sich beträchtlich.
Richard Branson versucht Reiche mit hohen Ansprüchen für einen Flug zu gewinnen. Er hatte noch einmal Glück gehabt das kein Prominenter zu Schaden gekommen ist. Wäre zum Beispiel jemand wie Michael Jackson bei so einem Experiment zu Tode gekommen wäre es definitiv das Ende gewesen. So allerdings hat es "nur" einen toten Piloten gegeben. In der Welt der unterschiedlichen Bewertung von menschlichen Lebewesen wohl verkraftbar.
Bei "Mars one" werden ja eher arme Schlucker bevorzugt. Dank einer Reality-Show darf dann die Welt teilhaben am Leben und Sterben der Selbstdarsteller. Beide Geschäftsmodelle sind sehr fragwürdig. Ich bin gespannt was passieren wird. Ich vermute das die Menschheit auf diese Spielereien verzichten kann ohne allzu große Verluste für Wissenschaft und Forschung. ;-)

Ich denke das eine riesige Finanzblase entstand, ähnlich den 20'er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es gibt zu viele Menschen mit viel zu viel Geld die nichts damit anzufangen wissen. Das Problem wird sich im laufe der Zeit selbst erledigen. Ich kann mir nicht vorstellen das dieser Zustand dauerhaft anhalten wird.

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aufachse 01.11.2014, 21:14
5. 4,6 Milliarden...

Branson soll 4,6 Milliarden besitzen. Kann ihn dieses Raum Programm pleite machen ? Ich denke das ist moeglich. Auch er wird sich sorgen. Da bin ich mir sicher.

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hdudeck 01.11.2014, 21:29
6. Warum ist jemand, der eine Fehler macht in Ihren Augen

Zitat von genau_so_isses
Loser lernen aus Fehlern - mindestens geben sie das vor. Nein, solche Fehler dürfen nicht passieren und Ausreden oder Schönreden sind fehl am Platze. Wer bezahlt den eine Unsumme dafür, sich dem Risiko einer akuten Lebensgefahr auszusetzen ? Das Risiko ist einfach nicht tragbar.
ein Loser? Ein loser ist nur, wer den gleichen Fehler immer wieder macht und daraus nichts lernt. Ihr ganzer Komnmentar ist verworren und leider muss ich sagen, Inhaltlich auch noch falsch. Und wenn Sie der Meinung sind, Fehler duerfen nicht passieren, haben Sie auch keine Lebenserfahrung. Kann mir nicht vorstellen, das Sie keine Fehler machen. Vielleicht ist Ihr Leben ein einziger Fehler und Sie machen immer die Anderen dafuer verantwortlich. So sieht es mir jedenfalls aus, wenn ich Ihren Kommentar lese.

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kabian 01.11.2014, 21:33
7. ?

Ich habe mal bei Wiki "SpaceShipTwo" nachgelesen und mich macht einiges stutzig.
Richard Branson wollte etwa 100 Millionen für das "SpaceShipTwo" ausgeben. Aber es gab schon über 700 Anmeldungen im Wert von über 12 Mrd$.
Bis jetzt ist das "SpaceShipTwo" nicht höher als 22km geflogen, angestrebt sind aber eine Höhe von über 100km.

Kann das sein?

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capote 01.11.2014, 21:34
8. Verheben

Zitat von aufachse
Branson soll 4,6 Milliarden besitzen. Kann ihn dieses Raum Programm pleite machen ? Ich denke das ist moeglich. Auch er wird sich sorgen. Da bin ich mir sicher.
Ich habe nach 1969 ein Interview mit Wernher von Braun (himself) gehört. Die nächste Frage, ob es möglich wäre, noch in den 60er Jahren einen Amerikaner auf dem Mond zu landen war, was das Kosten würde. Von Braun gab als Antwort eine Schätzung von damals 56 Milliarden US-Dollar. Tatsächlich ausgegeben wurden nach von Braun 27 Mrd. US-Dollar.

Damals (1963) war die deutsche Beitragsbemessungsgrenze 511,- €, heute das 11,64-fache. Selbst wenn man den Wertverfall des Dollars vernachlässigt, wären das 314 Mrd. US-Dollar. Wenn man maximal 4,6 Mrd zur Verfügung hat, verhebt man sich finanziell vermutlich an dem Projekt.

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karln 01.11.2014, 21:35
9. Learning by Doing

Kein Problem, dann soll halt Richard Branson das nächste Mal selbst mitfliegen, um das Vertrauen in seine "Technologie" wiederherzustellen!

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