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Abwehr von Asteroiden: So soll der Weltuntergang verhindert werden
ESA Science Office / DPA

Millionen Asteroiden rasen durch das All. Irgendwann könnte ein größerer Himmelskörper die Erde treffen. In Washington spielen Forscher die Folgen durch - und erarbeiten, wie ein Einschlag abzuwenden wäre.

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wago 02.05.2019, 21:26
30. Alle Jahre wieder

kommt das Asteroiden-problem in die Medien. Gääähn! Fällt euch nichts Anderes ein? Schon in den 60ern hätte ich damit ein Problem.

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Markstein 02.05.2019, 21:35
31. Seien Sie nicht so streng.

Zitat von kloppononstoppo
Hört, hört, hört...es ist also nur "Ablenkung", wenn sich Regierungen mit einem Szenario befassen, dass je nach Größe des beteiligten Brockens 50.000 - 5 Millionen Menschen tötet (und hier sind wir nur im Bereich von 100m Größe). Die Erfahrung zeigt, dass genau dann Leute wie sie die ersten sind, die nach Verantwortlichen schreien - trotz ihrer vorherigen, pseudocoolen Kommentare auf Internetplattformen...
Seien Sie nicht so streng. Wenn so was angeflogen kommt und einschlägt, gucken erst mal alle dumm. Und was dann in unseren medial aufgeputschten Welt weiter geschieht, wird man sehen. Falls CNN und ähnliche Plattformen weiter existieren, werden die ganze Orgien damit feiern und erst einmal die Preise für die Werbesekunden anheben.

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escherischiacoli 02.05.2019, 22:02
32. Es ist ein bischen ernster

die Gefahr wird nicht als solche wahrgenommen, weil die meisten Brocken über dem Ozean oder unbewohnten Gegenden niedergehen. Schon ein Asteroid mit 100 m oder 200 m Durchmesser verursacht einen Klimaschock durch die Gase und den Auswurf an Staub, die beim Einschlag entstehen. Neben den Toten, die direkt durch den Einschlag entstehen, kommen Folgeschäden wie Hungertote durch Dürre oder Zusammenbruch von Volkswirtschaften. Einen Schutz davor zu beplanen, braucht schon die Kooperation mehrerer Staaten und ist zur Abwechselung etwas völkerverbindendes. Übrigens hat der KT Einschlag vor 65 Mio Jahren in den ersten Sekunden ein ca 40 Kilometer tiefes und 80 Kilometer breites Loch in die Erdkruste gestanzt, nach jüngeren Rechnungen. 99 % aller existierenden Tiere (nicht Arten!) sind in direkter Folge gestorben, hauptsächlich durch die globalen Brände oder direkt durch die Wirkung des Einschlags. Nur durch die Abgelegenheit mancher Biotope zur damaligen Zeit gibt es wohl überhaupt noch höheres Leben. Manchmal aber werden die Karten nicht mehr neu gemischt, vielleicht wenn der Impaktor noch etwas grösser wäre, oder das Ökosystem durch Umweltzerstörung stark vorgeschädigt ist. Wie gesagt, die meisten Brocken gehen ausserhalb unserer Wahrnehmung hernieder, und deshalb wähnen wir uns sicher. Ist aber menschlich, leider

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Teutonengriller 02.05.2019, 22:04
33. Diesen dunklen Asteroiden

der urplötzlich von außerhalb des Sonnensystemes auftauchte , hat man auch mehr oder minder zufällig entdeckt. Wenn wirklich mal so ein Trumm auf die Erde zusteuert, machen wir gar nix mehr. Ich glaube wir sind solchen Ereignissen mehr oder minder schutzlos ausgeliefert. Da hilft dann wirklich nur noch beten, sonst nix.Also für die Gläubigen natürlich nur. So ein Geschoß müßte man sehr weit draußen allmählich und stetig ablenken

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Markstein 03.05.2019, 23:25
34. Wissen wir, indes ...

Zitat von escherischiacoli
die Gefahr wird nicht als solche wahrgenommen, weil die meisten Brocken über dem Ozean oder unbewohnten Gegenden niedergehen. Schon ein Asteroid mit 100 m oder 200 m Durchmesser verursacht einen Klimaschock durch die Gase und den Auswurf an Staub, die beim Einschlag entstehen. Neben den Toten, die direkt durch den Einschlag entstehen, kommen Folgeschäden wie Hungertote durch Dürre oder Zusammenbruch von Volkswirtschaften. Einen Schutz davor zu beplanen, braucht schon die Kooperation mehrerer Staaten und ist zur Abwechselung etwas völkerverbindendes. Übrigens hat der KT Einschlag vor 65 Mio Jahren in den ersten Sekunden ein ca 40 Kilometer tiefes und 80 Kilometer breites Loch in die Erdkruste gestanzt, nach jüngeren Rechnungen. 99 % aller existierenden Tiere (nicht Arten!) sind in direkter Folge gestorben, hauptsächlich durch die globalen Brände oder direkt durch die Wirkung des Einschlags. Nur durch die Abgelegenheit mancher Biotope zur damaligen Zeit gibt es wohl überhaupt noch höheres Leben. Manchmal aber werden die Karten nicht mehr neu gemischt, vielleicht wenn der Impaktor noch etwas grösser wäre, oder das Ökosystem durch Umweltzerstörung stark vorgeschädigt ist. Wie gesagt, die meisten Brocken gehen ausserhalb unserer Wahrnehmung hernieder, und deshalb wähnen wir uns sicher. Ist aber menschlich, leider
Das wissen wir doch alles. Was ich mich frage ist, lohnt es sich vorher das Klima zu retten?

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Great White Buffaloo 03.05.2019, 23:40
35.

Zitat von Teutonengriller
der urplötzlich von außerhalb des Sonnensystemes auftauchte , hat man auch mehr oder minder zufällig entdeckt. Wenn wirklich mal so ein Trumm auf die Erde zusteuert, machen wir gar nix mehr. Ich glaube wir sind solchen Ereignissen mehr oder minder schutzlos ausgeliefert. Da hilft dann wirklich nur noch beten, sonst nix.Also für die Gläubigen natürlich nur. So ein Geschoß müßte man sehr weit draußen allmählich und stetig ablenken
Diesen Bedrohungen sollten wir wirklich begegnen, und Greta enie Lösung suchen lassen ... ;-)

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Pollowitzer 03.05.2019, 05:18
36. Was für ein Dummsinn

Der Erhabene hat uns die Erde gegeben damit wir hier leben und lernen - warum sollte also hier was einschlagen? Über so manche Spekulationen der "Wissenschaftler" kann der Realist nur kichern.

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schwerpunkt 03.05.2019, 08:59
37.

Zitat von escherischiacoli
die Gefahr wird nicht als solche wahrgenommen, weil die meisten Brocken über dem Ozean oder unbewohnten Gegenden niedergehen. Schon ein Asteroid mit 100 m oder 200 m Durchmesser verursacht einen Klimaschock durch die Gase und den Auswurf an Staub, die beim Einschlag entstehen. Neben den Toten, die direkt durch den Einschlag entstehen, kommen Folgeschäden wie Hungertote durch Dürre oder Zusammenbruch von Volkswirtschaften. Einen Schutz davor zu beplanen, braucht schon die Kooperation mehrerer Staaten und ist zur Abwechselung etwas völkerverbindendes. Übrigens hat der KT Einschlag vor 65 Mio Jahren in den ersten Sekunden ein ca 40 Kilometer tiefes und 80 Kilometer breites Loch in die Erdkruste gestanzt, nach jüngeren Rechnungen. 99 % aller existierenden Tiere (nicht Arten!) sind in direkter Folge gestorben, hauptsächlich durch die globalen Brände oder direkt durch die Wirkung des Einschlags. Nur durch die Abgelegenheit mancher Biotope zur damaligen Zeit gibt es wohl überhaupt noch höheres Leben. Manchmal aber werden die Karten nicht mehr neu gemischt, vielleicht wenn der Impaktor noch etwas grösser wäre, oder das Ökosystem durch Umweltzerstörung stark vorgeschädigt ist. Wie gesagt, die meisten Brocken gehen ausserhalb unserer Wahrnehmung hernieder, und deshalb wähnen wir uns sicher. Ist aber menschlich, leider
Risiko-Management kalkuliert das Risiko aus dem Produkt der Eintrittswahrscheinlichkeit und den Auswirkungen (zum Beispiel jeweils auf einer Skala von 1 bis 10).
Je größer der Brocken desto weniger wahrscheinlich ist ein Einschlag.
Ein 100m bis 200m Brocken trifft bewohntes gebiet schon vergleichsweise selten und hat auch nur lokale Auswirkungen.
Ab etwa 500m können die Auswirkungen auch überregional katastrophal wirken. Das ist abhängig von Geschwindigkeit, Zusammensetzung und Eintrittswinkel des Asteroiden oder Kometen.

In jedem Fall ist die Risikokennzahl klein gegenüber anderen Risiken, welche verheerend für unsere Gesellschaft sind. Wenn man nur mal kosmische Ereignisse betrachtet, auf deren Ursache wir keinen Einfluss haben, ist das Risiko eines die Erde treffenden Sonnensturms deutlich höher. Wenn man begrenzte Ressourcen hat, sollte man diese als bevorzugt in die Absicherung gegenüber den Auswirkungen eines solchen Ereignisses haben.
Diesen würden wir physisch kaum bemerken (außer durch Polarlichter auch in breiten welche deutlich näher am Äquator liegen als üblich), aber die Möglichkeit, dass ein solches Ereignis uns einen annähernd planetaren Blackout bescheren ist hoch, die potentiellen Auswirkungen derart dramatisch, dass dies uns ins vorindustrielle Zeitalter zurück katapultieren könnte. Also in den Wirkungen für unsere Gesellschaft ähnlich verheerend wie der Einschlag eines Kilometer großen Asteroiden.

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Sissy.Voss 03.05.2019, 09:33
38. Niedlich

Zitat von escherischiacoli
die Gefahr wird nicht als solche wahrgenommen, weil die meisten Brocken über dem Ozean oder unbewohnten Gegenden niedergehen. ..., . Wie gesagt, die meisten Brocken gehen ausserhalb unserer Wahrnehmung hernieder, und deshalb wähnen wir uns sicher. Ist aber menschlich, leider
Es ist eine putzige Vorstellung, dass ein Asteroid von 100 Metern Durchmesser auf unserer Erde "hernieder" gehen könnte, ohne dass jemand etwas davon merkt. Selbst in den Ozeanen würden die Auswirkungen in Form von Tsunamis auf Land treffen. Und auf Land...haben Sie schon mal was von seismischer Überwachung gehört? Damit wird heute wohl jedes Mini-Beben auch am entlegensten Vulkan der Erde registriert.

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aliof 03.05.2019, 09:39
39. Da frag ich mich doch glatt,

Zitat von Markstein
Der Dino-Killer hatte wohl 15 km Durchmesser und mit so einem Global-Killer kämmen auch ... Die Karten würden einfach neu gemischt und im dem Fall einfach ohne die Menschen, so wie einst ohne die Dinos. ....
.. woher Sie das so genau wissen ?? – Die Forschungsergebnisse dazu hat SETI-Omegalpha1 doch noch gar nicht veröffentlicht !

-Also gut , ich gebe es zu :: der damalige Asteroid war 15 km lang , (american) football-förmig und an seiner dicksten Stelle hatte er 8 km Durchmesser. Er rotierte im Uhrzeigersinn mit 440 rps (entsprechend der Kammernote a) , und war eigentlich gar kein Asteroid …

-Nach einer Reise von genau 2579 Jahren (der damaligen Erdjahre , zufällig am 35. Mai) , hat er exakt 0.05 Sekunden nach Erstkontakt mit den ersten Sauerstoffmolekülen von seinem Zentrum aus eine wohldosierte Menge genetischen Materials horizontal über der Athmosphäre ausgestoßen , die dann nach Abkühlung der Erde im Verlauf weiterer 1001 Jahre herabregnete , und in die Restspezies einsickern konnte.

-Denn er war (quasi) geworfen von unseren Vorfahren , die bereits vor 205 Millionen Jahren ihre erste Kolonie im Perseus-Spiralarm der Milchstraße gegründet hatten , hinüber in unseren Orion-Spiralarm , auf den bis dato 57sten Planeten mit Sauerstoff-Atmosphäre in dieser Region.

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