Forum: Wissenschaft
Ärztestreik: Wenig angemessen
DPA

Niedergelassene Ärzte verdienen mehr als die meisten Menschen in Deutschland. Trotzdem wollen sie für mehr Honorar streiken und denken sich dafür alberne Protestaktionen wie die "Operation Shitstorm" aus. Statt mehr Geld ins Gesundheitssystem zu stecken, müsste dies besser organisiert werden.

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rebell_am_ball 13.09.2012, 17:14
1. Wieso?

So lange ein Vorsitzender der Kassenärzte mal eben so nebenbei 500.000 Euro im Jahr bekommt und die Ärzte das nicht von allein abstellen, sollen sie den Mund halten und ihre Arbeit tun.

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Deify 13.09.2012, 17:21
2. Nicht ganz zum Thema...

aber trotzdem: Rettet dem Dativ! Nun nicht auch noch beim Spiegel diesen unsäglichen Fehler, bitte!
...um ihren Ärger über die geplatzten Honorarverhandlungen Luft zu machen. ..

...Patienten mit akuten Vorhofflimmern umgehend...
Nix für ungut! Aber man liest das inzwischen so oft und fast überall.

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drcs 13.09.2012, 17:23
3.

(...)Zieht man noch ab, was der Arzt für Versicherung und Steuern aufbringen muss, bleiben rund 6000 Euro netto. Das ist mehr als die allermeisten Menschen in der Bundesrepublik verdienen. Warum also fühlen sich so viele Ärzte unterbezahlt?(...)

6000€ monatlich ist nicht wirklich viel bei einer Ausbildung, die oft mehr als 10 Jahre dauert.
Ginge es nur um Geld, kann ich mir nicht vorstellen, dass bei diesen Aussichten überhaupt noch jemand Medizin studieren würde.

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antikoerper74 13.09.2012, 17:27
4. Wenig angemessener Artikel!

Frau Kurth rechnet mit pauschalen Zahlen aus wieviel ein Arzt im Monat verdient udn fragt ob 6000 EUo nicht genug sind? Sie versteht leider nicht so ganz worum es geht. Abgesehen davon, dass 1. nicht berücksichtigt wird, wieviele Stunden viele arbeiten um dieses Geld zu verdienen geht es vielmehr darum, dass sie für viele Leistungen die für die Patienten notwendig sind kein Geld bekommen. Abgesehen davon ist es totaler Quatsch alle Fachrichtungen pauschal zu rechnen und zu behaupten alle Ärzte verdienen 6000 Euro. Was halten sie denn von der Situation, dass Krankenkassen den Ärzten vorschreiben wieviele Patienten sie behandeln dürfen??Oder davon, dass sie als Arzt "bestraft" werden wenn viele Patienten von ihnen kränker sind als die von anderen? Hier machen die Krankenkassen nichts anderes sie pauschalieren alle über einen Kamm und bilden ein MIttelmasß, dass wollen sie hoffentlich dann nicht für ihre Behandlung. Apropos Geld: Versuchen wir dies doch mal mit Bänkern, mal schauen was da raus kommt, wenn man die Boni der Manager mal umlegt auf alle Bänker...

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rancher 13.09.2012, 17:31
5. Wilkommen in der Neidgesellschaft

Eine Erhöhung von 0,9% ist wohl eine Frechheit. Minimum ist der Inflationswert.

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Phospholite 13.09.2012, 17:32
6. kassenärztliche Vereinigung

Ich habe mir den Bericht vor kurzem selber durchgelesen und wenn man mehr als 5 minuten verwendet diesen auch durchzulesen kommt ein Hausarzt auf 3000 EUR Netto (20% machen je nach Region und Fachgebiet noch Privatpatienten aus), ein Hausarzt hat inzwischen mindestens 5 Jahre lang im Krankenhaus gearbeitet, mindestens 6 Jahre Studium, evtl Wartezeit und 13 Jahre Schule hinter sich bevor er überhaupt an eine Praxisöffnung denken kann, dh er fängt erst richtig an wenn er 32-34 Jahre alt ist.

Dass ein Arzt mehr verdient als der Bundesdurchschnitt ist vollkommen logisch und sollte auch so sein, denn das ist bei ziemlich vielen akademischen Berufen der Fall.

Trotz dieser tollen 6000 EUR netto (??) bleiben 50% der Ärzte in Kliniken und eine immer größere Anzahl wird in die Privatwirtschaft gelockt.. das ist sicherlich nicht der Fall, weil sie dort weniger verdienen.

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Aase 13.09.2012, 17:33
7. Jämmerliche Beratung bei der Zahnärztkammer Berlin ...

heute vorgeufnden von mir. Die Zahnärztin, die zur Beratung abgestellt war, stellte sich mir gegenüber hilflos. Hilflose Helferin eben. Wo die Dame ihren Studienabschluss gemacht hat, na ja. Und dann auch noch streiken. Ach ja, vielleicht ist das Abblocken in der Beratungsstunde, die von der Kassenzahärztlichen Vereinigung Berlin den Kassenversicherten in öffentlichen Krankenkassen vorgehalten wird, einfach nur unter Jux zu verbuchen, weil nur als Beruhigungs-/ Abwiegelungsveranstaltung, Alibi-Quatsch, veranstaltet wird, um das eigene Nicht-Gewissen eingeschläfert zu belassen?

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glitterflie 13.09.2012, 17:35
8. Was sie hier nennen

Ist das beste Beispiel dafür, dass es 90% der Ärzten nur ums Geld geht. Ich meine, ein Arzt nagt nunmal nicht am Hungertuch, muss keine Angst um seinen Job haben (wie in anderen Branchen). Außerdem kam der Vorschlag mit den 0,9 Prozent von einer Schlichterstelle, die sollte ja wohl unparteiisch sein.

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andiBN 13.09.2012, 17:41
9. Die Ärzte sind nicht das Problem!

Sondern die unorganisierten Krankenkassen!Bevor wieder Beiträge erhöht werden, weil die nicht damit auskommen, sollten die lieber erstmal in eigenen Reihen nach Möglichkeiten suchen, etwas einzusparen!
Ich kann auch nicht zu meinem Chef gehen und sagen:"Ich brauche mehr Geld, mit dem was ich bekomme, komme ich nicht mehr aus!"

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