Forum: Wissenschaft
Agrargift: Pestizid schädigt Gehirne Ungeborener
dapd

Es tötet Ameisen, Fliegen, Motten - und greift offenbar die Gehirne von Kindern an: Experten warnen eindringlich vor Chlorpyrifos. Das Pestizid, das auch in Deutschland verkauft wird, wirkt laut einer neuen Studie schon in verblüffend geringen Mengen auf Ungeborene.

Seite 2 von 7
mal13 01.05.2012, 19:37
10.

Bayrischer Rundfunk(die audiosendung gibts sicher noch per podcast) haben die auch Früchte/Gemüse auf Pestizide gestestet aus nicht-EU Ländern, haben eher zu welchen gegriffen die nicht mit den üblichen Kontrollen rechnen müssen; dort gab es teilweise so hohe Pestizid Belastung festzustellen das mit Schäden schon nach einmaligem Verzehr zu rechnen ist, und das teilweise mit bis zu 21 verschiedenen Pestiziden pro Frucht/Gemüse.
BR2 Senung v. 30.4.
http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-notizbuch-service.shtml

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schiebetürverriegler 01.05.2012, 19:50
11. Ein

Zitat von sysop
Es tötet Ameisen, Fliegen, Motten - und greift offenbar die Gehirne von Kindern an: Experten warnen eindringlich vor Chlorpyrifos. Das Pestizid, das auch in Deutschland verkauft wird, wirkt laut einer neuen Studie schon in verblüffend geringen Mengen auf Ungeborene.
schlauer Mensch hat ein Mal gesagt: "Vorsicht ! Man bekommt immer was man will"
Sind die augenscheinlichen Abfall-Sünden der 50er, 60er und 70er Jahre Gottseidank weitgehend ausgemerzt (wohlgemerkt: nicht verschwunden), haben wir es jetzt mit einer schleichenden Vergiftung unserer Böden und Gewässer zu tun.
Ein Gewässerbiologe hat in einer Studie nachgewiesen, dass nach einem Gewitter eigentlich die Donau in unserem Bereich wg. dem Gifteintrag aus der Landwirtschaft für den Badebetrieb gesperrt werden müßte.
Viele Fischarten, die vor Jahren noch in großen Schwärmen die Donau in unserem Bereich bevölkerten, sind schon lange verschwunden.
Die Gewässer werden zwar naturnah zurückgebaut, jedoch ist das Augenmerk auf die Gewässerqualität verloren gegangen.
Zurückgang der Hasenpopulation ist ein weiteres Beispiel, was die intensive Landwirtschaft in unseren Breiten anrichtet. Feldraine und Heckenreihen werden entfernt.
Jeder halbe Meter wird beackert. Darauf angesprochen, muss man noch froh sein, wenn man vom Landwirt nicht eine auf die Nase bekommt.
Neben unserer Ort habe ich auch in diesem Jahr ein Feld bemerkt, dass neben dem Quellaustritt in etwa 1m Entfernung vom Rand beginnt und sich entlang des Quellflusses hinzieht.
Bereits vor Jahren wurde durch Spritzmitteleintrag in diesen Quellfluß die gesamte Bachflohkrebspopulation auf mehrere Kilometer vernichtet.
Eine wichtige Forellennahrung ist für mehrere Jahre ausgefallen.
Übrigens, haben Sie dieses Jahr schon viele Bienen bemerkt (neeein, nicht die Zweibeinigen :-) ?
Wir werden an unserer Chemie- und Arzneimittelindustrie noch unsere helle Freude haben.
Ich seh da rabenschwarz, wenn sich nicht endlich etwas ändert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schiebetürverriegler 01.05.2012, 20:00
12. Sie

Zitat von inci2
nun, diese "billige" nahrungsmittelerzeugung sorgt unter anderem dafür, daß nicht wie noch vor noch ein paar jahrzehnten auch in europa menschen regelmäßig des hungers gestorben sind.
wollen uns also weissmachen, dass wir ohne diese billige Nahrungsmmittelerzeugung verhungern werden ? Was für ein Blödsinn.
Wie ist es möglich, dass die EU die Krümmung von Bananen für die Produzenten vorgibt, so dass diese 30% der Ernte an die Schweine verfüttern müssen ?
Wie ist es möglich, dass Erdbeeren im Winter zu kaufen sind, die um die halbe Welt gefahren wurden ?
Äpfel aus Neuseeland, die billiger sind, als heimisches Obst ?

Dieser Schwachsinn mit dem Verhungern war schon vor 30 Jahren an den Haaren herbeigezogen und ist es immer noch.

Zitat von
ich glaube die letzte große katastrophe war in irland, wo eine ganze kartoffelernte hinüber war. diese menschen hätten mit sicherheit die heutigen verhältnisse vorgezogen.
Hätten die Menschen damals sich nicht nur auf Kartoffeln versteift und Alternativen mit angebaut, wären Sie bei einem Ausfall einer Frucht nicht verhungert.
Übrigens war damals das Wetter und die daraus resultierenden Folgen schuld.

Ich habe die Ausflüchte der Agrarlobby soooo satt !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
endverbraucher 01.05.2012, 20:03
13.

Das Thema als solches ist schlimm genug...gar nicht überraschend. Aber wieder ein Baustein mehr, um über seine Ernährung nachzudenken. Und aktiv werden kann da jeder, unabhängig von seinem Geldbeutel. Was wiederum auch erschreckend ist - das eigentliche Thema wird für viele Leute hier nur als Aufhänger genutzt um sich über Andere lustig zu machen. Das geht los bei einer nicht aktzeptierten, anderen Meinung und bis zum Rechtschreibfehler. Gehts noch...wie war denn eure Kindheit? So ziemlich alle hier sind die Angeschmierten und wir sollten uns gegenseitig unterstützen. Mit Information und nicht mit Häme!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oeuropa 01.05.2012, 20:07
14.

Wie kommt es denn zu diesen schönen Äpfeln und Weintrauben? Schauen Sie einmal genau hin, wenn Sie zum Markt gehen. Jeder möchte schönes Obst haben, möglichst wie im Bilderbuch. Was glauben Sie, wie dies möglich ist?
Es gibt genügend Obst, dass auf der Streuobstwiese gedeiht, nicht mit Pestizieden behandelt ist aber eben dafür durchaus aus fleckig sein kann. Wem dies genügt, der ernährt sich sicherlich gesünder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Celegorm 01.05.2012, 20:08
15.

Zitat von salamist
Hm, also denken Sie offenbar dass es die Tabkindustrie und Chemiekonzerne, Werbung für ungesunde Artikel, nicht geben bräuchte aber dennoch die Leute rauchen; Pestizide, Nahrungsersatz und Zusatzstoffe aufnehmen würden? Sozusagen an allem selbst Schuld, der dumme Verbraucher kann ja selbst ein Forschungsinstitut zuhause aus dem Chemiebaukasten zaubern?
Wieso merkwürdige Gedankenakrobatik im Konjunktiv? Ich habe lediglich auf einen Foristen geantwortet, der sich über Dinge beklagt, die er selber praktiziert. Unwissenheit kann an der Stelle schlecht als Ausrede dienen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flachatmer 01.05.2012, 20:12
16.

Zitat von olm
[...] trotzdem gibt mir diese billige Nahrungsmittelerzeugung zu bedenken.
keine Sorge, das gibt sich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schiebetürverriegler 01.05.2012, 20:16
17. An sich

Zitat von endverbraucher
Das Thema als solches ist schlimm genug...gar nicht überraschend. Aber wieder ein Baustein mehr, um über seine Ernährung nachzudenken. Und aktiv werden kann da jeder, unabhängig von seinem Geldbeutel. Was wiederum auch erschreckend ist - das eigentliche Thema wird für viele Leute hier nur als Aufhänger genutzt um sich über Andere lustig zu machen. Das geht los bei einer nicht aktzeptierten, anderen Meinung und bis zum Rechtschreibfehler. Gehts noch...wie war denn eure Kindheit? So ziemlich alle hier sind die Angeschmierten und wir sollten uns gegenseitig unterstützen. Mit Information und nicht mit Häme!
erinnere ich mich gerne an meine Kindheit. Aber, das gab es leider auch:
Unseren Bach, jeder Wochentag eine andere Farbe des Wassers. Vorherrschend, rot, blau und grünlich von den ungeklärten Färbeabwässern.
Ich werde nie den Geruch nach Chemie vergessen, den unser Bach viele Jahre lang verströmte.
In die Wälder und Täler wurde einfach der Müll gekippt. Alte Autos, Motorräder, Fässer mit Restfarben aus der Textilindustrie, Schlachtabfälle (wir haben uns immer mit Schleudern auf Rattenjagd gemacht).
Der Müll wurde am Freitag mittag angezündet, so dass bei entsprechender Windrichtung der ganze Ort in undurchdringlichen, blauen, nach Plastik stinkenden Nebel gehüllt war.
Wir haben uns immer die Haarspraydosen gesucht und in die Feuer geworfen. Was hat das für Explosionen gegeben.
Nun, man hat das Ganze später mit Erde bedeckt und jetzt verseuchen die Abwässer der Deponie unser Quellwasser mit chlorierten Kohlenwasserstoffen. Der Genuss unseres eigenen Wassers ist verboten.
Wasser wird vom Bodensee herangeschafft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gertrud Stamm-Holz 01.05.2012, 20:26
18. nein

Zitat von inci2
ich glaube die letzte große katastrophe war in irland, wo eine ganze kartoffelernte hinüber war. diese menschen hätten mit sicherheit die heutigen verhältnisse vorgezogen.
Sie sind hier schlecht informiert. Sorry. Es war nicht eine Ernte, es waren mehrere. Begünstigt war die Hungersnot durch extreme Monokulturen und der Zwang, dass den Iren nur die Kartoffeln geblieben sind.
Lesen Sie sich schlau. Auch mit Chemie wäre nichts zu retten gewesen, weil eben auch die Bedingungen den Anbau deutlich erschwert haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oenos 01.05.2012, 20:54
19.

Bevor die Redaktion solche Informationen in den Raum setzt, sollte sie sorgsamer recherchieren. Das Produkt wird in D im Weinbau nicht eingesetzt und hat dafür auch gar keine Zulassung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7