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AKW Fukushima: Arbeiter pumpen Strahlenbrühe aus Reaktor

Mit Hochdruck gehen die Aufräumarbeiten im japanischen Unglücks-AKW Fukushima weiter. Jetzt haben Techniker begonnen, das hochradioaktive Wasser aus Reaktor 2 zu pumpen - allein diese Aufgabe könnte mehrere Wochen dauern.

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Gani 19.04.2011, 09:48
1. Pumpleistung

Das man nur 480 Kubikmeter Wasser pro Tag in die Tanks pumpen kann erstaunt mich doch. Sollten die Japaner etwa auch mehr Schläuche und Hochleistungspumpen benötigen? Es scheint an vielem zu mangeln...

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alterfritz4 19.04.2011, 09:52
2. Strahlenbrühe

Welches kranke Gehirn mag sich das Wort "Strahlenbrühe" ausgedacht haben? Tepco wurde auch schon als "Todesfirma" bezeichnet. Und mit fast unverhohlener Gier scheinen die sogenannten Reporter von SPOL noch immer auf den ersten Strahlentoten aus Fukushima zu warten.
Arme Reporter!

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gzollt 19.04.2011, 09:57
3. Wohin mit dem radioaktiven Wasser?

Zitat von sysop
Mit Hochdruck gehen die Aufräumarbeiten im japanischen Unglücks-AKW Fukushima weiter. Jetzt haben Techniker begonnen, das hochradioaktive Wasser aus Reaktor 2 zu pumpen - allein diese Aufgabe könnte mehrere Wochen dauern.
Wenn man die zahlen von SPON gegenrechnet reichen die auffangbecken nicht für die anfallenden kontaminierten Wassermengen. Also fließt die ganze Brühe ins Meer und fertig. wie ich schon öfter erwähnte: Ein AKW ist wie ein Haus ohne Toilette, es gibt für radioaktiven Müll keine Entsorgungsmöglichkeit. die nachfolgenden 100 Generationen werden uns wegen dem radioaktiven Erbe verfluchen.

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RosaHH 19.04.2011, 10:02
4. Und was passiert dann?

Ich frag mich grad, was denn dann mit dem abgepumpten Wasser passiert? Wo kommt das hin? Ist das dann erdbebensicher untergebracht? Wird das irgendwie gelagert? Oder verdünnt sich das wieder irgendwo mit anderem Wasser?

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muster.schieber 19.04.2011, 10:02
5. Druck in Reaktor 1 steigt stetig

Die Situation scheint so sehr unter Kontrolle zu sein, dass der Druck im inneren Containment des Reaktor 1 seit dem 15. März konstant gestiegen ist und sich im Laufe der letzten 30 Tage auf aktuell 1.141 MPa verfünffacht hat.

http://www.gyldengrisgaard.dk/fukmon/uni1_monitor.html

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j.schiffmann 19.04.2011, 10:06
6. ...

Zitat von sysop
Mit Hochdruck gehen die Aufräumarbeiten im japanischen Unglücks-AKW Fukushima weiter. Jetzt haben Techniker begonnen, das hochradioaktive Wasser aus Reaktor 2 zu pumpen - allein diese Aufgabe könnte mehrere Wochen dauern.
Ob ich es mal erleben werde, das bei SpOn zwischen Reaktor und Reaktorgebäude unterschieden wird? Wohl nicht...

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doc 123 19.04.2011, 10:09
7. Lächerliche Maßnahme!

Zitat von Gani
Das man nur 480 Kubikmeter Wasser pro Tag in die Tanks pumpen kann erstaunt mich doch. Sollten die Japaner etwa auch mehr Schläuche und Hochleistungspumpen benötigen? Es scheint an vielem zu mangeln...
Täglich besprüht man die Reaktoren mit mehreren tausend Tonnen Wasser bzw. pumpt dieses zur Kühlung in die Reaktordruckbehälter mit mehreren tausend Tonnen Wasser, das dann aus irgendwelchen Lecks wieder austreten muss (!!) und pumpt davon jetzt einen Bruchteil ab. War ja die Tage schon zu lesen, dass trotz Abpumpen der Wasserstand in einem Keller um 3 Meter gestiegen sei.

Ein irgenwie auch immer geartetes geschlossenes System mit verseuchtem Wasser, das mit mindestens 1 Sv vor sich hinstrahlt wird man vermutlich auch nicht hinbekommen, sonst könnte man ja auch bereits jetzt dieses Wasser erneut auf die Reaktoren pumpen!

Vor allem wohin mit diesen ganzen verstrahlen Wassermassen, die in den nächsten Jahren da so anfallen werden? Am besten wäre es doch wohl gleich einen Abwasserkanal zum Meer hin zu graben....

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hansh. 19.04.2011, 10:10
8. Die Medien

verwenden ja nicht nur die seltsamen Begriffe wie "Strahlenbrühe" oder "Todesfirma", nein, sie schreiben und reden auch von "Verseuchung" wenn von "Verstrahlung" die Rede sein sollte.

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pussinboots 19.04.2011, 10:12
9. ...

Zitat von sysop
Mit Hochdruck gehen die Aufräumarbeiten im japanischen Unglücks-AKW Fukushima weiter. Jetzt haben Techniker begonnen, das hochradioaktive Wasser aus Reaktor 2 zu pumpen - allein diese Aufgabe könnte mehrere Wochen dauern.
Zitat von
Denn im Sicherheitsbehälter - jener Schutzhülle, die die Brennelemente umschließt und verhindert, dass das teils geschmolzene radioaktive Material austritt - wird ein Leck vermutet. Experten gehen von diesem Loch aus, weil das Wasser, das sich nach der Besprühung von oben in den Turbinenhallen und in Schächten gesammelt hat, teils hochradioaktiv ist.
Was soll das denn jetzt wieder heissen ?
Was ist mit Sicherheitsbehälter gemeint ?
Vermutlich die Drywell. Die umschliesst aber nicht die Brennstäbe sondern den Druckbehälter und andere Aggregate.
Und wenn sich da hochradioaktives Wasser befindet, wo kommt die Radioaktivität her ? Aus dem Druckbehälter, woher sonst ?
Und die Experten gehen von einem Loch im Drywell aus. Welche Experten ? Wer verheimlicht denn hier schon wieder was oder wiegelt ab ?

Ich befürchte, da werden noch einige zigtausend Tonnen Wasser hochverstrahlt ... ja wohin eigentlich gepumpt werden ?

Alles klar, Atomkraft ist sicher, solange man nicht mit der Wahrheit herausrückt.

Gruß
der gestiefelte Kater

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