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AKW Fukushima: Mit Wasserbomben gegen die Kernschmelze

Es ist die zurzeit einzige Hoffnung im Kampf gegen die nukleare Katastrophe: Hubschrauber und Wasserwerfer*sollen*im havarierten Atomkraftwerk Fukushima notdürftig die Reaktorkerne und Abklingbecken*kühlen. Experten halten den Einsatz für eine Verzweiflungstat.

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pizzapill 17.03.2011, 15:41
10. Roboter

Die Japaner sind doch führend in der Robotertechnolgie, gibt es keinen Rettungsroboter welcher z.B. einen Schlauch legen könnte?

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panzerknacker51 17.03.2011, 15:43
11. Vorerst

Zitat von flusser
Mit Wasserbomben, soso! Der Spiefgel ist inzwischen zu einem Schmierenblatt verkommen, schlimmer als die Bildzeitung!
"Als vorerst letzte Maßnahme wurden Wasserpistolen an Freiwillige verteilt" - so könnte die nächste Meldung lauten. Hier kommt nur noch "Neues aus der Anstalt".

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OliverRöseler 17.03.2011, 15:44
12. .

Zitat von pizzapill
Die Japaner sind doch führend in der Robotertechnolgie, gibt es keinen Rettungsroboter welcher z.B. einen Schlauch legen könnte?
vielleicht versagt bei denen ja die Elektronik,war in Tschernobyl ja ähnlich

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zx6 17.03.2011, 15:44
13. Ich versteh's nicht...

Zitat von sysop
Es ist die zurzeit einzige Hoffnung im Kampf gegen die nukleare Katastrophe: Hubschrauber und Wasserwerfer*sollen*im havarierten Atomkraftwerk Fukushima notdürftig die Reaktorkerne und Abklingbecken*kühlen. Experten halten den Einsatz für eine Verzweiflungstat.
Wieso nehmen die nicht Schiffe mit Feuerlöschkanonen? Nur mal als Beispiel: das Flaggschiff der DGzRS, die "HERRMANN MARWEDE" hat Feuerlöschkanonen mit 150 m Reichweite und einer Förderleistung von 4 t Wasser pro Minute! Und die "HERMMANN MARWEDE" ist weiß Gott kein großes Schiff. Es gibt da noch dickere Brummer mit dickeren Kanonen.

Auf allen Bilder sieht es so aus, als wenn so ein Schiff durchaus bis 150 m an den Reaktor rankommt. Oder ist da das Wasser zu flach?

Darüber hinaus kann man Schiffe wesentlich einfacher mit Bleiplatten ausstatten als Helikopter. Und treffgenauer sind die Feuerlöschkanonen auch. Die arbeiten schon mit Gyroskopen und regulieren die Bewegungen des Schiffs nach.

Ich versteh's nicht.

zx6

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projektraum 17.03.2011, 15:45
14. Roboter

Zitat von sysop
Es ist die zurzeit einzige Hoffnung im Kampf gegen die nukleare Katastrophe: Hubschrauber und Wasserwerfer*sollen*im havarierten Atomkraftwerk Fukushima notdürftig die Reaktorkerne und Abklingbecken*kühlen. Experten halten den Einsatz für eine Verzweiflungstat.
was is eigtl. mit Robotern?? So ein hochtechnisiertes Land müsste doch auch schon an Alternativen für einen "aussermenschlichen" Reparaturersatz i Falle einer Katastrophe nachgedacht haben !? habe gelesen, dass die Franzosen einen Arbeitsroboter bereitstellen wollen, der eine Reichweite von 10 km besitzt, Kameras, Greifarme uä Zeugs--

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outdoor 17.03.2011, 15:46
15. Dampfexplosion

Es ist keine Dampfexplosion. So etwas gibt es nicht, wenn Wasser verdampft.
Lernt man in Chemie 5 Klasse.

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Axel1 17.03.2011, 15:47
16. Unerträgliche Nachrichten

Mich stört der Tonfall, mit welchem die ausländischen Experten die verzweifelten Anstrengungen der Japaner fast hämisch kommentieren, so als seien nur die Japaner allein von diesem Unglück betroffen und als habe man bessere Lösungen, ohne diese jedoch benennen zu können.

Auch wenn zu diesem Zeitpunkt Kritik an Japan nicht angemessen ist, bin ich doch sehr verwundert darüber, wie unsensibel Japan als Opfer von Atombomben mit der Atomenergie umgegangen ist.

War dies wirklich nur Folge der japanischen Mentalität (absolutes Vertrauen in die Obrigkeit usw.) oder ist das japanische Volk Opfer von Lügen der Atomindustrie, begünstigt durch Korruption geworden ?

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haggi45 17.03.2011, 15:50
17. Desperation

Zitat von sysop
Experten halten den Einsatz für eine Verzweiflungstat.
Ich habe diese Aktion live über NHK verfolgt letzte Nacht. Total vier Flüge wurden im Abstand von 2-4 Minuten ausgeführt, drei mal über Reaktor 3, ein mal über Reaktor 2. Von den 7,5 Tonnen Wasser pro Flug ging jeweils über die Hälfte daneben, weil die Hubschrauber in zu grosser Höhe unterwegs waren. Was angekommen ist, und wieviel es theoretisch bräuchte (2000 Tonnen-Becken), kann man sich ja ausrechnen. Deshalb auch nur vier Flüge. Irgendwie war es eine lächerliche und peinliche Angelegenheit.

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frnzwltr 17.03.2011, 15:52
18. Die Verzweifelung nimmt offensichtlich zu

Ich finde zwar den Titel "Mit Wasserbomben gegen die Kernschmelze" ein wenig zynisch und auf "Bild-Niveau", inhaltlich trifft sie aber wohl den Kern.

Auch die Japaner räumen zunehmend ein, dass es sich bei den aktuellen Maßnahmen um eher verzweifelte Rettungsversuche handelt und Japan auf ein "ernsthaftes Problem" zusteuert.
Hier ein aktueller Bericht dazu:
http://www.i-dex.de/mydex/erdbeben_japan

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unente 17.03.2011, 15:53
19. Mit Wasserbomben...

Ich bin auch sehr verwundert über diese Formulierung. Wenn man diese "Aktionen" im TV verfolgt, muss man eher von einem "Sprühregen" sprechen, der da über das AKW niedergeht. Das sieht ja noch nicht einmal annähernd so aus, als ob da auch nur ein Liter Wasser gezielt auf einem der freiliegenden Druckbehälter landet. Was hätten die bloß gemacht, wenn die Betondächer nicht vorher weggeflogen wären? Wie sollen "Wasserbomben" auf eine 25cm dicke Stahlkuppel eine Kernschmelze in deren Inneren verhindern? Wen soll dieses stümperhafte "Krisenmanagement" überzeugen?

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